Im Januar fuhr die Geschäftsleitung von Simmler nach Berlin, um im Finale des Wettbewerbs Regional Star 2018 anzutreten. Der Regional Star ist eine Auszeichnung, die von der Fachzeitschrift Lebensmittelpraxis und der Internationalen Grünen Woche an regionale und nachhaltige Konzepte aus Handel, Industrie und Landwirtschaft verliehen wird.

Teilgenommen hat Simmler mit dem Konzept „Innovation²: innovative Produkte, innovativ hergestellt“ und es bis ins Finale geschafft.  Im Sortiment von Simmler ist die Schwarzkirsche, genauer gesagt die badische Schwarzkirsche, die Fruchtsorte Nummer 1. Und so reifte bei Simmler vor einiger Zeit die Idee, mehr Varianten von dieser regionalen Frucht zu bieten. Damit ging es in die Produktentwicklung und entstanden sind drei innovative Sorten rund um die Schwarzkirsche.

Parallel beschäftigt sich Simmler auch zunehmend mit Fragen des Umweltschutzes. Als Lebensmittelhersteller trägt Simmler eine besondere Verantwortung für eine intakte Umwelt. Regionalität zahlt per se bereits auf Nachhaltigkeit ein, denn die Produktion in unmittelbarer Nähe zum Distributionsgebiet, kurze Transportwege in Beschaffung und Distribution etc. sind positiv für die Umwelt. Simmler will Nachhaltigkeit jedoch „richtig“ und vollständig leben. Und so setzte Simmler den Innovationen noch das Tüpfelchen aufs „i“, indem sie die Herstellung dieser wie auch aller anderen Produkte auf eine regenerative Herstellung umgestellt haben. Die Verwendung von echtem Naturstrom und der Einsatz einer mit Holzpellets betriebenen Dampferzeugungsanlage realisieren eine vorbildliche Energieausbeute. Insgesamt spart Simmler auf diese Weise rund 506.000 kg CO2 ein. Dies entspricht den CO2-Emissionen von rund 80 Baden-Württembergern und damit dem 1,5 fachen der Mitarbeiterzahl von Simmler.

Die Kunst des Einkochens wird damit um eine wichtige Facette bedeutender. Das Konzept konnte vor der Jury in Berlin überzeugen und den dritten Platz in der Kategorie Innovation belegen.