Presse-Stimmen

2018

Ein Herz vom Mammutbaum

Ein Herz vom Mammutbaum

Zum neunten Mal seit 2010 zeichnete die Robin-Akademie Unternehmerpersönlichkeiten mit dem Motivationspreis aus. Die Akademie mit Sitz in Dauchingen, vor zwölf Jahren von Hans-Dieter und Conny Zöphel gegründet, lässt sich kaum in eine Branche einordnen. „Wir sind Erfolgsmacher“ beharrt das Ehepaar darauf, nicht Unternehmensberater oder Seminarveranstalter genannt zu werden.

Beide verstehen sich als Experten für strategische Kräftekonzentration, setzen dabei auf die Einheit von Mensch und Strategie, nach ihrem Verständnis beides Königsklassen. Regelmäßig laden sie zu „Meilensteine“ genannten Treffen der Erfolgreichen ein. Einmal im Jahr nutzt die Akademie diese Veranstaltung, um Persönlichkeiten aus drei Unternehmen aus der Region mit dem Motivationspreis auszuzeichnen.

Für den Preis dürfen Bürgermeister und Wirtschaftsförderer ihrer Ansicht nach herausleuchtende Unternehmer ihrer Stadt oder Gemeinde nominieren. Aus den Nominierungen bestimmt eine vierköpfige Jury die drei Preisträger, bewertet dazu die eingegangenen Bewerbungen und den Besuchsbericht eines Jurymitgliedes. Als besondere Merkmalde der Gewinner nennt die Robin-Akademie Charakterstärke, innere Antriebskräfte, unternehmerisches Engagement, Kundenorientierung, Nutzenmaximierung, positives Wertesystem, synergetische Unternehmenskultur und soziales Engagement. Dass sie ausgezeichnet werden, erfahren die Preisträger erst in der Veranstaltung.

Als sicheres Zeichen des Preises überreichen Hans-Dieter und Conny Zöphel nicht nur eine Urkunde, sondern zudem ein hölzernes Herz aus dem Stamm eines Mammutbaumes. Ausgezeichnet wurden am Samstag im Haus des Bürgers Dr. Uta Simmler, Geschäftsführerin in der dritten Generation des Marmeladen- und Konfitürenherstellers Franz Simmler in Lauchringen. Ihr bescheinigt die Jury unter anderem Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Natur. Im Mittelpunkt ihrer Kompetenz stehe das Genusserlebnis für ihre Kunden. „Auf der Grundlage von Vertrauen hat er mit innerer Antriebskraft und hohem Engagement ein großartiges Unternehmen aufgebaut“, bescheinigt die Jury Hermann Püthe, geschäftsführender Gesellschafter von Imptron in Hilzingen. Ebenso würdigten die Juroren seine Willenskraft, Charakterstärke, Bescheidenheit, Wertschätzung und sein großes Herz für sein Team. Erst vor knapp vier Jahren haben Tobias Höhl, Ralf Pfeifer und Dominik Seeger ihre Werbeagentur „Zwei 14“ in Villingen-Schwenningen gegründet. „Auf der Grundlage von innerer Antriebskraft und großes Engagement ergänzen sich die drei Macher mit ihren Stärken und haben ein großartiges Unternehmen aufgebaut“, würdigte die Jury. Mit ihrer Anwesenheit bekundeteten die Bürgermeister ihren Stolz auf die Unternehmer: aus Lauchringen Thomas Schäuble, aus Hilzingen Rupert Metzler und aus Villingen-Schwenningen Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon sowie Wirtschaftsförderin Beate Behrens.

Südwestpresse – Die Neckarquelle vom 05.03.2018

Frost vernichtet Quittenernte

Frost vernichtet Quittenernte

Mitarbeiter und Geschäftsführung der Konfitüren-Firma Franz Simmler aus Lauchringen trafen sich, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

Die Geschäftsleitung blickte auf das Jahr 2017 zurück und steckte für 2018 neue Ziele. Aus Anlass des 85-jährigen Bestehens der Firma gab es einige Höhepunkte zu feiern. Dazu zählten etwa der „Tag der Nachhaltigkeit“, an dem sich Gäste über das Umwelt-Engagement des Unternehmens informiert haben, sowie der Besuch des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller.

Entgegen dem Branchentrend sind nach Mitteilung des Unternehmens die Umsatzzahlen im vergangenen Jahr stabil geblieben. Zahlreiche Neukunden konnten über den Online-Shop hinzugewonnen werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie kämen überwiegend aus anderen Bundesländern, in denen die Produkte aus Lauchringen kaum zu finden seien. Das Unternehmen will den Online-Verkauf weiter ausbauen.

Negativ wirkte sich für den Konfitürenhersteller der späte Frost im April des vergangenen Jahres aus. Fast die komplette Quittenernte in der Region sei vernichtet worden.

Neben dem Firmenjubiläum wurde 2017 auch ein Mitarbeiterjubiläum gefeiert: Helga Müller, die in der Abfüllerei der Eimer und Gläser tätig ist, wurde für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Norbert Münch und Produktionsleiter Frank Bergemann bedankten sich bei Helga Müller für ihren Einsatz im Unternehmen und überreichten ihr ein Präsent.

Südkurier vom 06.02.2018

2017

Umweltminister Franz Untersteller besucht Simmler

Umweltminister Franz Untersteller besucht Simmler

Lauchringen – Nachhaltigkeit und aktiver Umweltschutz stehen für den Lauchringer Konfitüren-Produzenten Simmler an oberster Stelle. Deshalb hat der Betrieb dafür in den vergangenen Jahren jede Menge Projekte umgesetzt. Vor Ort ein Bild gemacht davon hat sich gestern Franz Untersteller, Grünen-Landesumweltminister. Erst jüngst wurde Simmler mit dem Prüfsiegel Solar-Food der Technischen Universität München ausgezeichnet. Dieses bescheinigt, dass alle Simmler-Produkte zu 100 Prozent mit Energie aus regenerativen Quellen hergestellt werden. Uta Simmler, Inhaberin und Geschäftsführerin: „Damit sind wir der einzige Betrieb in unserer Branche, der diese Auszeichnung erhalten hat.“ Untersteller: „100 Prozent regenerative Energie zu nutzen, das ist Zukunft. Sie sind ein leuchtendes Beispiel.“

Geschäftsführer Norbert Münch nutzte die Gelegenheit, um sich von Franz Untersteller auch gleich die Teilnahme seines Betriebes an der Win-Charta bestätigen zu lassen. Ziel des Win-Charta-Prozesses ist es, Nachhaltigkeit zu einem Markenzeichen der baden-württembergischen Wirtschaft werden zu lassen. Laut Untersteller sind mittlerweile rund 120 Firmen in Baden-Württemberg Teil davon.

Wie wichtig aktiver Umweltschutz ist, belegt laut Untersteller ein Projekt der Landesanstalt für Umwelt zur Klimaerwärmung. Dazu wurde untersucht, wann die Apfelblüte beginnt. Die Forscher hätten festgestellt, dass seit den vergangenen 25 Jahren die Apfelblüte 13 Tage früher beginnt. „Das ist doch ein Indikator dafür, dass etwas nicht stimmt“, so Untersteller.

Weil Simmler nicht nur regenerative Energie nutzt, sondern auch Früchte vor Ort produziert, um auf lange Transportwege zu verzichten und somit die CO2-Bilanz des Unternehmens gesenkt wird, den regionalen Früchteanbau und die Artenvielfalt fördert, insektenfreundliche Maßnahmen auf dem Betriebsgelände umgesetzt hat und eine eigene Photovoltaik-Anlage sowie eine Regenwasserversickerung eingerichtet hat, schlug Untersteller vor, dass sich der Betrieb für den Umweltpreis Baden-Württemberg, der im kommenden vergeben wird, bewerben soll.

Bei der Gesprächsrunde dabei war auch Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble, der die beiden Biogasanlagen in Lauchringen ansprach. Er und Simmler wünschen sich eine Verknüpfung, um überschüssige Energie, also industrielle Abwärme, nicht einfach verdampfen, sondern einspeisen lassen zu können. Schäuble: „Damit könnten wir einige Straßenzüge beleuchten.“ Waltraud Zimmermann, vom Amt für Umweltschutz beim Landratsamt, sicherte zu, dies zu überprüfen.

 

Südkurier am 01.09.2017

Ideen für umweltbewusstes Wohnen

Ideen für umweltbewusstes Wohnen

Der ehrenamtliche Klimabeirat der Gemeinde Lauchringen hat sich mit einem Fachvortrag über Möglichkeiten der Energieeinsparung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Bürgermeister Thomas Schäuble konnte den größten Teil der Mitglieder, sowie einige interessierte Zuhörer im großen Sitzungssaal des Rathaus willkommen heißen.

Er machte deutlich, dass sich der Klimabeirat künftig verstärkt mit entsprechenden Veranstaltungen und Informationen in der Öffentlichkeit bemerkbar machen werde, nach dem Motto: „Tue Gutes und rede darüber.“ Norbert Münch, ehrenamtlicher Vorsitzender des Klimabeirates, gab einen kurzen Überblick über die Entstehung des Beirates und machte deutlich, dass man sich die Aufgaben in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt habe. Eine Arbeitsgruppe widme sich den Fragen über die Gebäudesanierung und Haustechnik, worüber auch der nachfolgende Fachvortrag von Diplomingenieur Michael Ehm informierte.

Die zweite Gruppe kümmere sich um die Bildung und Information an den Schulen und Kindergärten und die dritte Gruppe sei zuständig für Bürgerbeteiligung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Münch hob hervor, dass es sich um ein offenes Gremium handle und er sich über die Beteiligung weiterer sachkundiger und interessierter Bürger freuen würde. Fragen oder Anregungen sind auch unabhängig davon stets willkommen.

Der Klimabeirat Lauchringen ist ein ehrenamtliches Gremium aus Vertretern des Gemeinderates und der Verwaltung sowie aus sachkundigen und engagierten Bürgern der Gemeinde. Ziele sind Entscheidungen der Gemeinde zum Klimaschutz kritisch begleiten, neue Ideen sammeln, deren Umsetzung initiieren und Vernetzungen mit andern Klimaschutzgruppen der Region fördern. Außerdem erfolgt auf Anforderung eine Unterstützung und Beratung der Einwohner in energierelevanten Angelegenheiten. Das Gremium entstand nach zwei Klima-Workshops der Gemeinde im vergangenen Jahr und einem Beschluss des Gemeinderates der Gemeinde Lauchringen. Vorsitzender ist Norbert Münch, Geschäftsführer der Firma Simmler GmbH, Lauchringen. Auskünfte sind erhältlich per E-Mail (klimabeirat@lauchringen.de).

 

Südkurier am 15.07.2017

Eis schmilzt einfach weg

Eis schmilzt einfach weg

Am Mittwochmittag kam es um 11.30 Uhr in den Gemeinden Lauchringen und Wutöschingen zu einem Stromausfall. Viele Menschen traf es beim Einkaufen, Tanken, Arbeiten und sogar beim Arzt. Laut den Stadtwerken Waldshut-Tiengen war die Ursache ein großer Rabe, der an einer Freileitung einen Kurzschluss verursacht hatte. Der hervorgerufene Kurzschluss beschädigte die Mittelspannungsanlage in der Lauchringer Badstraße.

Daraufhin kam es in den Stationen Wiggenberg und beim Kindergarten in der Schulstraße zu Kabelfehlern und schließlich zum Stromausfall. Erst um 13 Uhr konnten Teilgebiete wieder versorgt werden, um 15.45 war das gesamte Netzgebiet wieder unter Strom.

Der stundenlange Stromausfall traf die Geschäftswelt zum Teil schwer. Überall mussten automatische Schiebetüren von Hand aufgedrückt werden, um Kunden hinauszulassen. Eine Abrechnung war aufgrund ausgefallener Kassensysteme nicht mehr möglich. Zahlreiche Einzelhändler mussten Teile ihrer Geschäftsräume, oder ganz schließen. Ohne funktionsfähige Kassen behalf man sich, wo möglich, mit Bargeld und Handzetteln.

Überall, wo Kühlung notwendig ist, fingen an dem hochsommerlich heißen Tag die Temperaturen mit einem Schlag an zu steigen. „Das wollen wir nicht nochmal erleben“ sagt Anna Hauser, Marktleiterin des Biomarkts Hauser. Nach einer Stunde musste auch hier der Betrieb eingestellt werden. Bei der Tiefkühlkost sei die Kühlkette dank der guten Isolierung der Truhen nicht über die gesetzlich vorgeschriebenen Temperaturen gestiegen. Empfindliche Ware, wie Fleisch- und Wurstprodukte mussten hingegen entsorgt werden. Es sei mit 30 bis 40 Prozent an Umsatzeinbußen zu rechnen, so Hauser.

Schwer getroffen hat es auch das Eiscafé Pinocchio. Dem Geschäftsführer Vincenco Conocchia zufolge musste die gesamte Tagesproduktion an Eis im Wert von rund 6000 Euro entsorgt werden. Nur dank eines rasch organisierten Notstromaggregats habe man die Vorräte in der Tiefkühltruhe retten können. Jan Gerster von der Gaststätte Küssaburgblick behalf sich mit einem Holkohlegrill, aber auch hier habe es gut 60 Prozent Einbußen beim Umsatz gegeben.

Notstrom kam auch in der Augenarztpraxis im Ärztehaus zum Einsatz. Dank diesem konnte der Betrieb – mittwochs werden dort chirurgische Augenoperationen durchgeführt – aufrechterhalten werden. Andere Praxen mussten ihre Patienten nach Hause schicken, da ein Zugriff auf Patientendaten nicht mehr möglich war.

„Ohne Computer geht gar nichts“, sagt Erika Ostertag, Sprechstundenhilfe einer Lauchringer Arztpraxis. Oliver Erens von der Ärztlichen Pressestelle der Landesärztekammer Baden-Württemberg zufolge gibt es – im Gegensatz zu Krankenhäusern – keine gesetzlichen Vorgaben für Notstromversorgung bei Arztpraxen, da hier nicht mit Narkose gearbeitet werde. Sinnvoll sei diese aber unter Umständen durchaus.

Auch beim Konfitürenhersteller Simmler ist man sauer: „Aufgrund der Häufung der Ausfälle überlegen wir, mit welchen Energiespeichern oder Versicherungen wir uns gegen zukünftige Stromausfälle wappnen könnten“, sagt Norbert Münch, Geschäftsführer des ausschließlich mit erneuerbaren Energien produzierenden Unternehmens. Benzin verbrauchende Notstromgeneratoren wolle man der Firmenphilosophie entsprechend nicht einsetzen. Der dreistündige Produktionsstillstand verursachte hier aufwendige Reinigungsarbeiten.

Auf den Kosten und Einbußen werden die Geschäftsleute aller Voraussicht nach sitzenbleiben. Da es sich mangels eines menschlichen Verursachers um höhere Gewalt handelt, die weder vorhergesehen noch vermieden werden konnte, sind die Stadtwerke als Netzbetreiber nicht haftbar. Auch Versicherungen zahlen nur, wenn eine entsprechende Police für solche Fälle abgeschlossen wurde.

Abgesehen von den finanziellen und teils technischen Schäden verlief der Stromausfall glimpflich. Laut Jerry Clark, Sprecher des Polizeipräsidiums Freiburg, habe es, bis auf einige ausgelöste Alarmanlagen, keine Notwendigkeit für polizeiliche Einsätze gegeben.

Am Donnerstag, nur einen Tag später, kam es um die Mittagszeit zu einem weiteren Stromausfall in der Region. Betroffen von diesem Stromausfall waren Waldshut, Albbruck und Dogern. Laut Auskunft der in diesem Fall zuständigen Energiedienst Holding AG waren zwei defekte Mittelspannungskabel die Ursache.

 

Südkurier am 23.06.2017

Lob für Firma Simmler

Lob für Firma Simmler

Das Lauchringer Familienunternehmen Simmler feierte sein 85. Betriebsjahr sowie die Einweihung der neuen Dampferzeugungsanlage mit einem Tag der Nachhaltigkeit. Der Einladung des Produzenten von Fruchtaufstrichen und Konfitüren waren rund 120 Gäste gefolgt. Vorträge hielten Geschäftsführer Norbert Münch, die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) sowie Sebastian Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau. Erst vor Kurzem war Simmler das Label „Solar Food“ für die CO2-neutrale Produktion von Lebensmitteln verliehen worden.

Rita Schwarzelühr-Sutter sprach über den „Klimaschutzplan 2050“. Sie lobte die von Simmler gezeigte Verantwortung in den Nachhaltigkeitsbereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Das Unternehmen verarbeitet regionale und seltene Fruchtsorten und trage auch mit den natürlichen Wiesen in den Plantagen und der Nutzung regenerativer Energieträger zum ökologischen Gleichgewicht bei. „Aber nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen, wird es gelingen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen“, sagte Schwarzelühr-Sutter.

Den Gaul von der anderen Seite aufzäumen wollte nach eigenen Worten Sebastian Sladek, Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Schönau, die aus einer Anti-AKW-Bewegung hervorgegangen sind und auf Ökostrom setzen. „Es läuft nicht gut“, sagte er in Bezug auf den Klimawandel und die Energiewende. Seiner Meinung nach würden die Entlastungen der Großverbraucher von der EEG-Umlage und Netzentgelten dazu beitragen, dass sich in Deutschland energieintensive Unternehmen ansiedelten. Die Kosten dafür müssten mittelständische Unternehmen wie Simmler bezahlen. „Meiner Meinung nach werden wir die 40 Prozent nicht schaffen“, sagte er, bezugnehmend auf das Ziel des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, bis 2025 den Anteil ebendieser an der Stromversorgung auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen.

Er betonte die große Bedeutung davon, „den Bürger bei der Stange zu halten“. Sein Fazit: „Wir können nicht auf die Politik warten und brauchen engagierte Firmen wie Simmler, die vorangehen.“ Norbert Münch betonte abschließend Ergebnisse von Untersuchungen der Gesellschaft für Konsumforschung: „Es gibt einen wachsenden Markt für nachhaltige produzierte Produkte, vor allem Frühstücksprodukte.“ Das nächste Projekt, das das Unternehmen in Angriff nehmen will, ist eine Nahwärme-Anlage. „Wir als Lebensmittelhersteller müssen vorangehen und zeigen, dass nachhaltiges Handeln funktioniert“, so Münch.

 

Südkurier am 03.06.2017

Badische Zeitung am 10.06.2017

Süßer Genuss für die Umwelt

Süßer Genuss für die Umwelt

Seit 85 Jahren wird in Lauchringen, direkt hinter dem Bahnhof, Süßes für das tägliche Frühstück produziert. Auch wenn man von süßen Produktion augenscheinlich nicht sofort etwas mitbekommt, so macht das Familienunternehmen Simmler doch immer wieder von sich reden. Sei es durch Auszeichnungen für die besondere Qualität der Marmeladen oder – wie jetzt – durch einen nachhaltigen Einsatz für die Umwelt. Pünktlich zum 85-jährigen Bestehen wird die für die Produktion benötigte Energie zu 100 Prozent aus regenerativen Energien und somit komplett CO2-neutral hergestellt. Hierfür gab es das Siegel „Solar food“, zertifiziert durch die Technische Universität (TU) München.

Nach eigener Aussage ist Simmler das „erste und einzige Unternehmen in seiner Branche“ das unter dem Label „Solar food“ produziert. Mit dem Siegel, das alle Marmeladengläser ziert, wurde bestätigt, dass die Produkte aus Lauchringen „umwelt-, klima- und ressourcenschonend hergestellt werden“. Dies wurde möglich, weil seit einigen Wochen zu 100 Prozent regenerativ mit der Energie aus einer Dampferzeugungsanlage produziert werde, die mit Holzpellets befeuert wird. Zudem liefert eine Photovoltaik-Anlage sauberen Strom. Zudem gibt es eine Regenwasserversickerungsanlage.

Dass das Unternehmen längst den richtigen Weg eingeschlagen hat, davon sind die beiden Geschäftsführer, Norbert Münch und Uta Simmler überzeugt. Aber auch davon, dass man dafür mitunter einen langen Atem braucht. Aber, so sagt Norbert Münch, der auch ehramtlicher Vorsitzender des Umweltbeirates in Lauchringen ist: „Wir wollen selbst vorangehen.“ Da für ihn und seine Frau Uta Simmler letztlich das Gesamtpaket stimmen müsse, setze man bei Simmler auf Nachhaltigkeit.

Seine Früchte beziehe Simmler sofern möglich regional, so Norbert Münch. Dies gelte insbesondere für die Schwarzkirschprodukte. Deshalb betont Norbert Münch nicht ohne Stolz: „Wir sind der Schwarzkirsch-Spezialist aus dem Südschwarzwald.“ Sein nachhaltiges Engagement zeige Simmler besonder beim Einsatz zum Erhalt alter Quitten-Sorten. Eigene Plantagen und die Plantagen von Partnern würden bereits seit einigen Jahren ökologisch bewirtschaftet Die Plantagen und auch die Außenflächen auf dem Lauchringer Betriebsgelände seien bienen- und insektenfreundlich gestaltet. Weiterhin, so Norbert Münch Uta Simmler, gebe es, beinahe schon selbstredend, Nistkästen auf dem Firmengelände.

 

Südkurier am 27.05.2017

Premiumschub fürs Konfitürenregal

Premiumschub fürs Konfitürenregal

(…) Das Unternehmen Simmler, Spezialist bei Schwarzkirsch-Konfitüre, hat LZ-Recherchen zufolge Listungszugewinne u.a. innerhalb der Edeka-Organisation. Wie Geschäftsführerin Uta Simmler gegenüber der LZ bestätigt, habe man vergangenes Jahr die Position über das Stammgebiet Baden-Württemberg hinaus ausbauen können. Aktuell haben die Südbadener beim Thema Nachhaltigkeit nachgelegt. Nach dem Mineralbrunnenbetrieb Ensinger ist Simmler der erste Marmeladenhersteller, dessern Produkte jetzt das Solar-Food-Logo der TU München tragen. Dieses testiert, dass der gesamte Stromverbrauch des Produktionsprozesses aus regenerativen Quellen stammt. „Nachhaltigkeit ist das neue Bio“, ist Uta Simmler überzeugt. (…)

 

Lebensmittel Zeitung am 12.05.2017

Solar-Konfitüren aus Lauchringen

Solar-Konfitüren aus Lauchringen

 (…) Das Familienunternehmen Simmler aus Lauchringen im Kreis Waldshut hat sich die kleinen Obstproduzenten zu Nutze gemacht. „Es gibt Bauern, die bringen eine Kiste Quitten vorbei“, erklärt Norbert Münch, der Geschäftsführer. Ausbezahlt werden sie nach abgegeben Kilos. Der Vorteil für Simmler: Das Obst kommt aus der Region. So war es bisher fast immer. (…)

In dritter Generation stellt die Familie Konfitüren her. Angefangen mit Franz Simmler 1932, fortgeführt von den Söhnen Franz Herbert und Klaus Simmler. Uta, Tochter von Klaus Simmler, hat das mittelständische Unternehmen im Januar 2003 zusammen mit ihrem Ehemann Norbert Münch übernommen.

Seit 2010 investierten die beiden Geschäftsführer und Genussbotschafter des Landes Baden-Württemberg (…)in die Umstellung der Produktion auf erneuerbare Energien. (…)Eine Produktion komplett mit regenerativer Energie war Ziel bis 2020. Nicht ohne Stolz verkünden sie, dies drei Jahre früher geschafft zu haben. Das haben sie sich zertifizieren lassen. Hubert Brandl hat zusammen mit der Technischen Universität München ein passendes Label ins Leben gerufen: „Solar-Food“. Bisher seien es vor allem Brauereien, aber auch der baden-württembergische Mineralwasserproduzent Ensinger, die sich zertifiziert haben.

Simmler (…) hat mit der Spezialisierung auf regionales Obst einen Trend erkannt. Von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie mit Sitz in Berlin heißt es, dass nicht nur kleine Betriebe versuchten, den Wunsch der Kunden nach regionalen Produkten zu erfüllen. Umfragen unter Verbrauchern hätten ergeben, dass das Thema „Regionalität“ bei 45 Prozent der Befragten an erster Stelle stehe, weit vor „Bio“ mit 22 Prozent.

 

Badische Zeitung am 08.05.2017

Goldener Genuss

Goldener Genuss

Wieder ein Jahr mit vielen Gold-Medaillen bei Simmler. Beim diesjährigen Qualitätswettbewerb der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) hat der Marmeladenhersteller Simmler aus Lauchringen mit 19 eingereichten Produkten das herausragende Ergebnis von 19 Gold-Medaillen erreicht.

In diesem Jahr wurden erstmalig die drei neuen Sorten Schwarzkirsche mit Fleur de Sel, Schwarzkirsche & Orange und Schwarzkirsche – Pures Glück (Gelee) eingereicht mit einem fantastischen ersten Ergebnis: alle drei neuen Sorten erhielten eine Gold-Medaille. Damit steigt die Gesamtzahl der Auszeichnungen auf über 250 – und das in elf Jahren. Ein weiteres Jubiläum, das neben dem 85-jährigen Bestehen in diesem Jahr bei Simmler gefeiert wird.

Infos im Internet unter: http://www.simmler.de

 

Badische Zeitung 04.05.2017

Nachhaltigkeit als Investition

Nachhaltigkeit als Investition

Der Lauchringer Konfitüren-Hersteller Simmler wurde jüngst – pünktlich zu seinem 85. Jubiläum – mit dem Prüfsiegel „Solar-Food“ der Technischen Universität München ausgezeichnet. Dieses bescheinigt dem Traditionsunternehmen, dass alle seine Produkte zu 100 Prozent mit Energie aus regenerativen Quellen und somit klima- und ressourcenschonend hergestellt werden. (…)

Früchte aus der Region

Das Unternehmen ist stolz darauf, als erstes und bisher einziges seiner Branche mit diesem Siegel ausgezeichnet worden zu sein. Sein Engagement zum Zwecke der Nachhaltigkeit zeigt sich auch in der Weiterentwicklung seines Sortiments: Mit der Einführung von drei neuen Schwarzkirsch-Sorten aus badischem Anbau setzt Simmler auch hier auf regionale Erzeugnisse und kurze Transportwege. Auch bei anderen Früchten achtet Simmler darauf, diese – sofern möglich – regional zu beziehen. Hierdurch wird der Treibstoffverbrauch in der Logistikkette gesenkt und damit auch die CO2-Bilanz des Unternehmens. Geschäftsführer Norbert Münch ist sich sicher: „Ein Unternehmen nachhaltig zu bewirtschaften ist nicht nur ein Sprint, sondern vielmehr ein Marathon. Endgültig nachhaltig ist ein Unternehmen, wenn alle Mitarbeiter bei allem was sie tun, die nachhaltigste Alternative wählen und den Fokus stets auf intelligente Verbesserungen legen.“

Aus diesem Grund wird bei zukünftigen Entwicklungen bei Simmler immer die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. Dies fängt schon bei der Auswahl der Früchte an. So verwendet Simmler für seine Konfitüren selten gewordene Quitten-Sorten aus ökologischem Anbau eigener Plantagen und jener von Partnern. Der Erhalt dieser alten, geschmacksintensiven Sorten ist eine Bereicherung des Endprodukts und sorgt zudem für einen ausgewogenen Gen-Pool. Nicht einmal die Befruchtung der Pflanzen überlässt Simmler dem Zufall: Plantagen wie auch Außenanlagen des Unternehmens sind durchweg bienenfreundlich gestaltet. Eine Selbstverständlichkeit ist es für Simmler auch auf allen geeigneten Flächen Nistkästen für Vögel bereitzustellen.

Traditionsunternehmen

Das 1932 von Franz Simmler gegründete Unternehmen ist im „Obstgarten Südbaden“ beheimatet, dem ober- und hochrheinischen Obstanbaugebiet und den Schwarzwald-Vorbergen mit ihren Edelfrüchten. Für die Herstellung der Produkte war schon immer die von Verbrauchern selbst eingekochte Konfitüre das Leitbild. Jede Rationalisierung der Fertigung wurde seit jeher, und wird auch heute noch, diesem hohen Qualitätsziel hinten angestellt. 2003 übernahm mit Uta Simmler und ihrem Mann Norbert Münch die dritte Generation die Geschäftsführung des Unternehmens. Der Erhalt der hohen Qualitäts-Standards und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit sind Garanten für stetes Wachstum. Erst 2011 sind mit der Fertigstellung einer neuen Halle mit Lager und Versand rund 1000 Quadratmeter Fläche hinzugekommen.

Auch geschmacklich ist Simmler sich und seinen hohen Ansprüchen immer treu geblieben. 2016 gewann es den Diamond Taste Award des International Taste & Quality Institute (iTQi) für seinen Fruchtaufstrich Schwarzkirsche und Holunderblüte.

 

Hochrhein Anzeiger am 03.05.2017

Erfolgreich mit der Schwarzkirsche

Erfolgreich mit der Schwarzkirsche

Erdbeer ist die mit Abstand beliebteste Konfi türesorte der Deutschen. Die Simmler GmbH & Co. KG dagegen setzt vor allem auf die Schwarzkirsche. Sechs Sorten mit der regionaltypischen Frucht hat der Konfitürenhersteller vom Hochrhein mittlerweile im Sortiment, und die haben der deutschen Nummer eins längst den Rang abgelaufen. Schwarzkirsche führt in Lauchringen die Früchtehitliste an, vor Erdbeere sowie Quitte, und zu den rund zwanzig Sorten von Aprikose bis Zwetschge zählen weitere ungewöhnliche wie Hagebutte oder Maracuja. Das Sortiment spiegelt damit die Prioritäten des Konfitürenherstellers. „Wir erlauben uns die Spezialitäten und die Sortenvielfalt“, sagt Uta Simmler. Die promovierte Betriebswirtin führt das Familienunternehmen, das ihr Großvater 1932 gegründet hat, seit 2003 zusammen mit ihrem Mann Norbert Münch.

Seither haben die beiden auf dem schwierigen Frühstücksmarkt, der von wenigen großen Anbietern dominiert wird, eine erfolgversprechende Nische angesteuert und behaupten sich dort gut. Die Zahl der Mitarbeiter liegt konstant bei rund 50, und der Umsatz entwickelt sich auch stabil, was laut Norbert Münch besser ist als der Branchendurchschnitt. Der Lebensmitteleinzelhandel ist mit einem Anteil von 45 Prozent nicht der wichtigste Absatzkanal. 55 Prozent verkauft Simmler über den Fachhandel beispielsweise an Bäckereien, und auch die Schwarzwälder Hotellerie spielt eine wichtige Rolle in der Touristenregion.  „Wir sind sowohl von den Produkten als auch von den Vertriebskanälen breit und gut aufgestellt“, betont Norbert Münch.

Damit das so bleibt hat Simmler in den vergangenen Jahren kontinuierlich investiert: 2011 entstand ein 1.000 Quadratmeter großer Hallenanbau mit neuem Lager und Versandbereich, anschließend ein Durchlaufregal mit Platz für bis zu 200.000 Gläser und ein neuer Direktverkauf. Qualität, Regionalität und vor allem Nachhaltigkeit standen bei den Investitionen, die einen siebenstelligen Betrag umfassten, im Mittelpunkt. Simmler hat seine ganze Energieversorgung von fossil auf regenerativ umgestellt und kann mittlerweile komplett nachhaltig produzieren. Das belegt neuerdings das registrierte Label „Solar-Food“ der Technischen Universität München, mit dem Simmler sich als bislang einziger Nahrungsmittelhersteller schmücken darf. Die Herstellung von Konfitüre braucht viel Energie, weil sie von der Tiefkühlung der Früchte bis zur Verarbeitung mit heißem Dampf reicht. Pellets statt Öl befeuern nun die Dampferzeugung, die über Energierückgewinnung auch gleich die Heizung ersetzt. Der Ökostrom kommt von der eigenen Photovoltaikanlage und von den Elektrizitätswerken Schönau. Die Nachhaltigkeit unterstützt Simmler zudem mit einer Reihe von Projekten. So ist das Unternehmen beispielsweise Partner des Naturparks Südschwarzwald, hat sein Firmengelände besonders bienen- und insektenfreundlich gestaltet, Nistkästen aufgestellt, fördert den Anbau alter Quittensorten und bezieht vorwiegend heimische Obstsorten. So dienen Nachhaltigkeit und Regionalität zugleich der Qualität der vielfach ausgezeichneten Simmler-Konfitüren.

 

Wirtschaft im Südwesten Ausgabe Mai/2017

Schwarzkirsche trifft auf Orange

Schwarzkirsche trifft auf Orange

Mitarbeiter und Geschäftsführung des Lauchringer Konfitürenherstellers Franz Simmler trafen sich im Hotel Feldeck, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es unter anderem „Die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr zeigte eine positive Entwicklung im Fachbereich, also der Belieferung von Großhändlern, die ihrerseits die Marke Simmler an Fachkunden wie Bäckereien, Hotels, Cafes, Coffeeshops etc. weiter vermarkten. Im Bereich Endverbraucher konnte vor allem der Direktversand – ganz dem Trend des Online-Shopping, der zwischenzeitlich auch bei Lebensmitteln Einzug gehalten hat – stark zulegen.“

Das Unternehmen weiter zur Geschäftsentwicklung: „Die drei neuen Sorten Schwarzkirsche & Orange, Schwarzkirsche mit Fleur de Sel und Schwarzkirsche – pures Glück (Gelee), die in 2016 erstmalig vermarktet wurden, kommen bei den Kunden sehr gut an und entwickeln sich positiv. Top-Sorte ist hier die erfrischende Kombination aus Schwarzkirschen und Orange.“

Für das kommende Jahr seien zahlreiche neue Aktivitäten für den Direktversand geplant. Dabei sollen das bevorstehende 85-jährige Firmenbestehen sowie besondere saisonale Themen die Hauptrolle spielen.

Bezüglich der Ernte seien die Wetterkapriolen auch bei Simmler spürbar gewesen. Besondere Probleme bei der Schwarzkirsch-Ernte habe im vergangenen Jahr die Kirschessigfliege bereitet. Vertreter des Landwirtschaftsministeriums, aus Forschungsinstituten, aus der Obstvermarktung, aus der Anbauberatung und dem Anbau selbst hätten sich zusammen getan, um den Bestand der Kirschessigfliege von den Obstplantagen fern zu halten. Diese Kooperation suche in gemeinsamen Gesprächen nach nachhaltigen Lösungen, ohne die Umwelt und Gesundheit zu gefährden.

Neben Informationen rund um die Geschäftsentwicklung stand ein Jubilar im Mittelpunkt des Abends: Frank Gehring wurde für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Gehring arbeitet während seiner 25-jährigen Betriebszugehörigkeit sowohl im Versand wie auch in der Kocherei. Geschäftsführer Norbert Münch und Produktionsleiter Frank Bergemann bedankten sich bei dem Arbeitsjubilar für seinen Einsatz im Unternehmen und überreichten ihm ein Präsent.

Südkurier vom 28.01.2017

2016

Simmler ist Weltmeister

Simmler ist Weltmeister

Die Schwarzkirsche & Holunderblüte von der Firma Simmler, Lauchringen, hat in diesem Jahr den Diamond Taste Award des International Taste & Quality Institute (iTQi) gewonnen. Damit ist Simmler Weltmeister der Konfitürenhersteller.

Diese begehrte Auszeichnung wird nur an Produkte verliehen, die in den letzten zehn Jahren sieben Mal die höchste Auszeichnung, den „3 Sterne Superior Taste Award“, erhalten haben. Den Diamond Taste Award haben erst 19 Produkte erhalten; die Schwarzkirsche & Holunderblüte ist dabei das vierte deutsche Produkt, aber die erste ausgezeichnete Konfitüre weltweit. Die Gewinner-Sorte wurde 2007 zum 75-jährigen Jubiläum der Franz Simmler GmbH + Co. KG entwickelt und als Jubiläumsangebot eingeführt. Übrigens: Mit der Sorte Schwarzkirsche mit Kirschwasser hat Simmler in drei Jahren die Chance auf den nächsten Weltmeistertitel. Deshalb heißt es bei Simmler: „Weiter so und auf zum nächsten Weltmeistertitel!“

Badische Zeitung vom 10.06.2016

Hier tummeln sich bald Hummeln

Hier tummeln sich bald Hummeln

Nicht mehr lange, und der kleine Hügel, den der Konfitürenhersteller Simmler gestern hat einsäen lassen, wird mit Grün und Blumen bedeckt sein. Die Lauchringer sind die erste Firma, die sich an dem Projekt „Blühender Naturpark Südschwarzwald“ beteiligt. 60 der 100 Gemeinden des Naturparks, der fünf Landkreise und einen Stadtkreis umfasst, sind schon dabei und haben attraktive und ökologisch wertvolle Bereiche geschaffen. Mit der Kampagne soll das Bewusstsein für die Vielfalt und Bedeutung von Pflanzen und Tieren in unserer Umgebung geschärft werden, wie Marion Dammann, Lörracher Landrätin und Vorsitzende des Naturparks Südschwarzwald, erläuterte: „Etwa 35 Prozent unserer Nahrung und über 80 Prozent der Kulturpflanzen sind von einer Blütenbestäubung durch Insekten abhängig.“ Und die Gemeinden sparen Geld: „Eine solche Wiese kann sich selbst überlassen werden“, so Marion Dammann. Zudem seien die Blüten die größte Freude für die Menschen.

Die Wildblumenwiese, wie sie jetzt auf dem Simmler-Areal entsteht, ist nur ein Beispiel für die Firmenphilosophie, die schon lange Nachhaltigkeit in allen Bereichen und Bemühen um Natur- und Artenvielfalt beinhaltet. Geschäftsführer Norbert Münch nannte als Beispiel eigene Obstplantagen im Landkreis und führte gestern in einem kurzen, schneefreien Moment zu einer Wiese neben dem Firmengebäude. „Wenn zwischen den Parkflächen der Salbei blüht, sehen wir hier viele Bienen.“ Ein Beispiel, wie mit einfachen Mitteln viel erreicht werden kann, so Münch. Auch der Hügel neben dem Eingang auf das Firmengelände soll so natürlich wachsen.

Auch die Gemeinde Lauchringen hat schon Wiesen angelegt, und Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble freute sich gestern: „Es ist wertvoll, wenn sich Betriebe so innovativ zeigen. Ich hoffe, dass die Saat aufgeht!“

Der Naturpark Südschwarzwald pflegt seit 2013 seine Kampagne „Blühender Naturpark“. Die aktuelle Kampagne begann am Mittwoch auf dem Betriebsgelände des Konfitürenherstellers Simmler in Lauchringen mit der ersten Wildblumenaussaat des Jahres. Naturparkgemeinden, Naturschutzverbände und Imkervereine sorgen dafür, dass der Naturpark blumenbunt wird.

Wie? Unter anderem durch Pflegeextensivierung oder auch durch Ausbringen von Blumensaaten auf innerörtlichen Flächen wie Kreisverkehren.

Wo? Auf privaten Arealen, zum Beispiel in Hausgärten. Von Naturpark gibt es Samentütchen „Saat. Gut!“ fürs eigene Blumenbeet im Privatgarten. Kleine Mengen, fünf bis zehn Tütchen, können in der Geschäftsstelle des Naturparks Südschwarzwald bestellt werden. Die Tütchen kosten nichts, lediglich das Porto muss bezahlt werden. Es gibt auch eine Informationsbroschüre mit Pflanztipps für das eigene Zuhause.

Hilfestellung des Naturparks: Vermittlung von Saatmischungen mit heimischen Pflanzenarten, die zum jeweiligen Standort passen; durch ansprechende Hinweisschilder; Information der Öffentlichkeit; Faltblatt mit Informationen zu der Kampagne.

Was kann jeder einzelne tun? Verschiedene heimische und dem Standort angepasste Blühpflanzen verwenden.

Früh, mittel und spät blühende Pflanzen anbauen, damit es im bis in den Spätsommer hinein blüht. Gemüsepflanzen und Gewürzkräuter abblühen lassen. Nisthilfen und Wasserstellen schaffen.

Große Vielfalt: In der Wildblumenmischung gibt es „wärmeliebenden Saum“ ohne Gräser, darunter Schafgarbe, Wiesen-Margerite und Eisenkraut; eine Blumenmischung ohne Gräser, darunter Kornblume, Klatschmohn und Acker-Stiefmütterchen; „bunten Saum“ mit ein- und zweijährigen Arten, darunter Acker-Ringelblume, wilde Malve und großblütige Königskerze.

Öffentliche Flächen: In den Gemeinden können Wildblumenmischungen ausgesät werden, zum Beispiel im Bereich der Ortseingänge, in Beeten, etwa in Kurparks, auf Gewerbeflächen und Firmenarealen. Durch eine ökologische Anpassung an die Pflege und mit Saatmischungen für Pflanzen, die in der Gegend heimisch sind, sollen attraktive und ökologisch wertvolle Bereiche entstehen.

Hilfreiche Insekten: Bienen, Hummeln und Schmetterlinge gehören zu den Insekten, die die Blüten besuchen. Ihre Leistungen für die Bestäubung von Obst und Gemüse sind nicht zu unterschätzen.

Mehr zum Projekt Blühender Naturpark mit Infos zu den Wildblumenmischungen und der Bestellung der Samentütchen im Internet unter: www.naturpark-suedschwarzwald.de

Südkurier vom 28.04.2016

2015

Die neue Sorte Schwarzkirsche versüßt dem Konfitürenhersteller Simmler das Geschäftsjahr

Die neue Sorte Schwarzkirsche versüßt dem Konfitürenhersteller Simmler das Geschäftsjahr

Die Mitarbeiter und Mitglieder der Geschäftsführung des Konfitürenherstellers Franz Simmler ließen das Jahr gemeinsam ausklingen. Bei der alljährlichen Betriebsfeier blickte die Geschäftsleitung auf das vergangene Jahr zurück und steckte sich für das kommende Jahr neue Ziele. Dies schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Firmeninhaberin Uta Simmler präsentierte die Geschäftszahlen zum dritten Quartal 2015, die einen Zuwachs der verkauften Konfitüren um 5,5 Prozent zeigen. Eine positive Entwicklung war in allen drei Warengruppen Eimer, Glaswaren und Portionen zu verzeichnen. Mit knapp neun Prozent ist die Veränderung bei den Verkäufen der Einzelhandelsware am positivsten, erklärte Uta Simmler. Alle drei neuen Schwarzkirsch-Sorten – mit Orange, Fleur de Sel und als Gelee – kämen bei den Kunden gut an.

Beim Rückblick auf die Erntemengen stellte die Geschäftsleitung fest, dass die Wetterkapriolen in diesem Jahr auch wieder bei Simmler spürbar waren: „Fast alle Früchte konnten und mussten dieses Jahr so früh geerntet werden wie noch nie, einzig die Quitte war in diesem Jahr später reif.“

Auch in den kommenden Jahren rechnet der Lauchringer Konfitürenhersteller mit geringen Niederschlagsmengen, was dazu führt, dass Wasser immer mehr ein begrenzter Faktor wird. Schwankungen bei Erntezeiträumen und Erntemengen sind möglich, weshalb die Flexibilität der Belegschaft besonders wichtig sei.

In diesem Jahr gab es drei Jubiläen aus dem Mitarbeiterkreis zu feiern. Heidrun Zielinski und Rita Hosp wurden für jeweils 25 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Heidrun Zielinski unterstützt die Firma Simmler in der Produktion, wo sie anfangs für die Portionen und heute für die Abfüllung der Gläser verantwortlich ist. Rita Hosp ist für die Sauberkeit in den Büroräumen verantwortlich. 20 Jahre ist Annemarie Kirchmayer im Betrieb. Sie arbeitet in der Produktion, im Bereich der Portionen.

Südkurier vom 19.12.2015

Besuch bei Möbel Dick und Simmler Konfitüren

Besuch bei Möbel Dick und Simmler Konfitüren

Ich habe die größte Freude daran, wenn es den Unternehmen gut geht“, machte Bürgermeister Thomas Schäuble beim Besuch der Wirtschaftsregion Südwest GmbH (WSW) in Lauchringen deutlich. Wie gut es den Firmen in der Gemeinde geht, davon konnte sich der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Alexander Maas, dieser Tage selbst überzeugen.

Erster Halt war direkt gegenüber dem Rathaus beim Wohnpark Dick. Das Geschäftsführerehepaar des Möbelhauses, Günter und Michaela Dick, berichtete den Gästen von den Anfängen des Unternehmens. Gestartet hatte das Dick-Imperium 1929 mit der Möbelschreinerei des Großvaters in Hohentengen-Herdern. Seit dem Umzug nach Lauchringen 1960 ist das Möbelgeschäft ein fester Bestandteil der dortigen Geschäftslandschaft.

Inzwischen führt die dritte Generation die Geschäfte und hat das Unternehmen zu einer auch überregional bekannten Marke gemacht. Einen Einblick gewannen die Gäste bei der Führung durch den Wohnpark, der stetig gewachsen ist und inzwischen auch spezialisierte Abteilungen für Küchen, Beleuchtung, Polster- und Schlafmöbel angebaut hat. Bald soll ein neues Lagerzentrum in Lauchringen hinzukommen, da das alte an seine Kapazitätsgrenze stößt.

Ein weiteres Unternehmen, welches sich seit seiner Gründung 1932 im Familienbesitz befindet, ist der Konfitürenhersteller Simmler. Norbert Münch, der gemeinsam mit seiner Frau Uta Simmler das Unternehmen führt, freute sich, die Vertreter der Wirtschaftsregion Südwest GmbH und Waldshuts Landrat Martin Kistler willkommen heißen zu dürfen.

Im Shop fällt der Blick insbesondere auf einen zwischen den fruchtigen Simmler-Erzeugnissen platzierten „Chrystal Taste Award“ – eine sternschnuppenförmige Skulptur, mit dem das Unternehmen bei dem „Superior Taste Award“ in Brüssel ausgezeichnet wurde, eine Auszeichnung, die nur den besten Herstellern verschiedenster Lebensmittel aus aller Welt nach der Blindverkostung durch Chefköche und Sommeliers zuteil wird.

„Wir hatten uns mit dem Projekt Energie 2020 vorgenommen, ab 2020 komplett regenerativ zu produzieren. Leider werden wir das nicht schaffen, weil es voraussichtlich schon ab Ende 2015 der Fall sein wird“, berichtete Norbert Münch von seinen Maßnahmen mit einem Schmunzeln. Etliche Investitionen auf verschiedensten Gebieten im Unternehmen tragen dazu bei, Lösungen für eine tragfähige Nachhaltigkeit zu erzielen.

Schritte auf diesem Weg sind auch die Maßnahmen im Bereich der Abfallentsorgung, die Nutzung der Grünflächen rund um die Produktionshallen für Bienenwiesen sowie das Engagement im Bereich des Obstanbaus. Die in Kooperation mit der Gemeinde Lauchringen aufgebaute Quittenplantage und andere Projekte mit verschiedenen Partnern in der Region werden in einigen Jahren Früchtemengen bereitstellen, die einen weiteren Teil des Bedarfs für die Produktion decken können.

Auch der Waldshuter Landrat hat schon Quittenfrüchte aus dem eigenen Garten zu Simmler gebracht, wie er während des Treffens verriet.

Südkurier vom 08.08.2015

Neujahrsempfang des Lauchringer Handels- und Gewerbekreises

Neujahrsempfang des Lauchringer Handels- und Gewerbekreises

Gute Vorsätze fassten sich die 100 Gäste, Vertreter von Politik, Wirtschaft, Banken, Vereinen und Kirchen, beim Neujahrsempfang des Lauchringer Handels- und Gewerbekreises in den Hallen des Konfitürenherstellers Simmler. Prominenter Gastredner war diesmal Dieter Schmid, Chef der Brauerei Waldhaus. Er weihte in seinem Vortrag die aufmerksamen Besucher in die Geheimnisse des Erfolgs seines Unternehmens ein. Weitere Themen waren der Riedpark, das neue Wohn- und Geschäftshaus in der Hauptstraße in Unterlauchringen und die Zukunft der Werkrealschule.

Zum ersten Mal war die Firma Simmler Gastgeber des Neujahrsempfangs. Geschäftsführer Norbert Münch begrüßte die Gäste mit einem Wunsch nach köstlichen Momenten zwischen den leckeren Konfitüren. Vor allem aber lobte er die tolle Zusammenarbeit der Lauchringer Unternehmen im Handels- und Gewerbekreis. Kritisch äußerte er sich zu den Diskussionen um das Baugebiet Riedpark und wünschte sich, dass sich die Kommunen gegenseitig stärken sollten, statt die eigenen Bedenken zu vermitteln.

Auch Bürgermeister Thomas Schäuble plädierte dafür, dass man mit Vernunft versuchen solle, eine Lösung zu finden. „Lauchringen wird sich nicht ausruhen. Wir werden die Chancen ergreifen, um uns weiterzuentwickeln. Eine Gemeinde braucht dafür die Unternehmen, die Ehrenamtlichen, jeden Bürger“, sagte der Verwaltungschef.

Dorothea Schreiner, Vorsitzende des Handels- und Gewerbekreises, sprach indes von Herausforderungen, die auf die Geschäftsleute auch in diesem Jahr wieder zukommen würden: „Wenn uns der Wind von außen um die Nase weht, müssen wir die Gemeinsamkeit noch mehr stärken.“ Besonders freute sie sich, dass Gemeinde, Werkrealschule und Lauchringer Unternehmen am 21. März wieder eine Ausbildungsbörse in der Schule anbieten können.

Schreiner: „Es ist wichtig, dass wir die Jugend in die richtigen beruflichen Startlöcher bringen. Auch das bringt unseren Ort ein Stückchen mehr on top.“ Ein Höhepunkt 2015 wird die zweite Nacht der Kulturen am 17. Juli sein.

Inspiration für eine erfolgreiche Unternehmensstrategie lieferte Dieter Schmid in seinem ausführlichen Referat zum Thema „Die Firma oder ich? Wer gewinnt?“ am Beispiel seiner eigenen Brauerei, die den Hektoliterausstoß von 1997 bis heute von 26 000 auf 70 000 steigern konnte. Dabei richtete er den Fokus auf die Stärken eines mittelständischen Unternehmens.

Südkurier vom 14.01.2015

2014

Quittenernte zu Simmler

Quittenernte zu Simmler

Wer dieser Tage mit offenen Augen in der Gegend unterwegs ist, der sieht in vielen Gärten oder am Wegrand Bäume mit leuchtend gelben Früchten: Quitten. Bei dem Lauchringer Konfitürenhersteller Simmler gehören diese teilweise wenig bekannten, aber traditionsreichen Früchte auch heute noch zum Kernsortiment und werden immer beliebter.

Bei der Firma Simmler in Oberlauchringen hat wieder das Einsammeln der im Rohzustand herb schmeckenden Früchte begonnen. Jeder kann seine Quitten abgeben und bekommt dafür je Kilogramm 40 Cent ausbezahlt. Das ist ein Vielfaches des Preises, der in diesem Jahr für Mostäpfel zu erlösen ist.

Wie die Firma Simmler mitteilte, werden die frischen Früchte nach dem Verwiegen gewaschen, zerkleinert und anschließend kalt zu Saft gepresst. Der frische Quittensaft werde teilweise direkt zu Quitten-Gelee verarbeitet. Der größte Teil aber werde eingefroren und in den nächsten Monaten immer wieder zu Quitten-Gelee eingekocht. Der Saft werde nur ein Mal – nämlich beim Einkochen zu Gelee – erhitzt. Das Unternehmen: „Das ist besonders schonend und damit gut fürs Produkt. Der natürliche Geschmack und die goldgelbe Farbe des naturreinen Saftes bleiben optimal erhalten.“

Noch bis 17. Oktober werden bei Simmler Quitten angenommen. Telefonische Voranmeldung: 07741/96 96 30.

Erschienen in: Südkurier vom 09.10.2014

Höchstgenuss im Glas

Höchstgenuss im Glas

Seit über 80 Jahren schon und nunmehr in dritter Generation produziert die Franz Simmler GmbH + Co. KG in Lauchringen im Südschwarzwald fruchtige Konfitüren. Produkte für höchsten Genuss anzubieten und kompromisslos höchste Qualität auf allen Verarbeitungsstufen zu liefern, ist erklärtermaßen das größte Ziel des Familienunternehmens.

Dieses Credo hat Erfolg: Dr Uta Simmler und Norbert Münch, die beiden Geschäftsführer des Konfitürespezialisten sind seit anderthalb Jahren offizielle Genussbotschafter des Landes Baden-Württemberg. Sie haben sich um das vielfältige Genusserbe in Baden-Württemberg besonders verdient gemacht.

Voraussetzung für ihr Genussprodukt ist die Verarbeitung edelster Früchte – und um die kümmert sich Simmler von Anfang an. Zum Beispiel durch zahlreiche Projekte rund um den Quittenanbau: Die Früchte aus der Region werden nach der Ernte schonend verarbeitet. Mit viel aufwändiger Handarbeit wird bei Simmler Konfitüre in nur kleinen Mengen zubereitet. Mit weit über 20 Sorten bietet der Hersteller seinen Kunden eine enorme Genussvielfalt von A wie Ananas bis Z wie Zwetschge. Und das verwundert kaum: Das Unternehmen ist im „Obstgarten Südbaden“ beheimatet, dem ober- und hochrheinischen Obstanbaugebiet und den Schwarzwald-Vorbergen mit ihren Edelfrüchten. Damit zaubern die Lauchringer Konfitürenprofis Höchstgenuss ins Glas. Das haben inzwischen auch internationale Zungen mitbekommen. So hat Simmler beim Internationalen Superior Taste Award als erster und einziger Konfitürenhersteller mehrere Jahre in Folge höchste Auszeichnungen erhalten. Dazu werden Jahr für Jahr sogenannte Blind-Verkostungen – für die Bewertungsobjektivität sind weder Marke noch Herkunft des Produktes bekannt –von weltweit anerkannten Geschmacksexperten wie Chefköchen und Sommeliers durchführt. Die Krönung des Superior Taste Awards ist der sogenannte Crystal Taste Award. Er wird nur an Produkte vergeben, die in drei aufeinanderfolgenden Jahren die höchste Auszeichnung von drei Sternen erhalten haben. Simmler ist der erste Konfitürenhersteller weltweit, der mit dem Crystal Taste Award geehrt wurde – und das gleich in doppelter Form. Ausgezeichnet wurden die badische Spezialität „Schwarzkirsche und Holunderblüte“ sowie die beliebte „Pfirsich-Maracuja“. Die Jury bescheinigt dem Produkt ausdrücklich seine Einzigartigkeit: „This jam has something unique.“ Das macht die Lauchringer Konfitürenprofis natürlich besonders stolz. >www.simmler.de

 

Erschienen in: Welt am Sonntag Anzeigen-Sonderveröffentlichung Geniesserland Baden-Württemberg am 01. Juni 2014

 

Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Alexander Bonde (li.) ernennt Dr.Uta Simmler und Norbert Münch zu offiziellen Genussbotschaftern des Landes

2013

Quittenduft zieht durch die Straßen - 1. Teil

Quittenduft zieht durch die Straßen – 1. Teil

Bei Simmler wird jetzt Quitten-Gelee eingekocht / Früchte-Lieferant kann jeder werden.

Die nächste Generation Quitten-Lieferanten: Jakob und Max Benz beobachten, wie es mit „ihren“ Quitten weiter geht.

Wer dieser Tage in Lauchringen in der Nähe der Firma Simmler unterwegs ist, wird vielleicht einen ganz besonderen Duft in die Nase bekommen: den Duft von frisch geernteten und frisch gepressten Quitten. Für die Dauer von rund vier Wochen dreht sich bei Simmler auch dieses Jahr alles um die gelbe Frucht.

Die frischen Früchte werden von der Firma Simmler „eingesammelt“, gewaschen, zerkleinert und anschließend kalt zu Saft gepresst. Der frische Quittensaft wird teilweise direkt zu Quitten-Gelee verarbeitet. Der größte Teil aber wird eingefroren und in den nächsten Monaten immer wieder zu frischem Quitten-Gelee eingekocht.

Das Kaltpressen ist eine Besonderheit: Ähnlich wie beim kalt gepressten Olivenöl ist die Kaltpressung ein besonderes Qualitätsmerkmal. Der Saft wird nur ein Mal – nämlich beim Einkochen zu Gelee – erhitzt. Das ist besonders schonend und damit gut fürs Produkt.

Simmler-Quittenlieferant kann übrigens jeder werden, der bereits einen Quittenstrauch besitzt und eine Ernte hat oder, der einen Garten oder landwirtschaftliche Flächen hat und für zukünftige Jahre Sträucher pflanzen möchte. So vielfältig wie die Quittensorten selbst sind auch die Lieferanten. Und so reichten die Mengen in der ersten Woche der Quittenannahme von einem einzelnen Korb mit rund 12 Kilo Quitten bis zu einem Großlieferanten, dessen Bäume es auf etwa 850 Kilo Früchte brachten. „Selbst die Bürgermeister-Quitten von Thomas Schäuble durften wir dieses Jahr in Empfang nehmen“, freut sich Geschäftsführer Norbert Münch.

… Fortsetzung

 

Erschienen in: Badische Zeitung vom 13.12.2013

Quittenduft zieht duch die Straßen - 2. Teil

Quittenduft zieht duch die Straßen – 2. Teil

Bei Simmler wird jetzt Quitten-Gelee eingekocht / Früchte-Lieferant kann jeder werden … Fortsetzung

Frische Früchte aus der Region: Dr. Uta Simmler und Hans-Peter Höfert bei der Annahme von Lauchringer Quitten.

Simmler zahlt aktuell 0,40 Euro je kg frischer Frucht aus; das ist rund drei Mal so viel, wie es für Äpfel gibt. Und ein Kilogramm Quitten ist rasch gesammelt, denn die Früchte sind teilweise groß und schwer. So hatte die größte Quitte, die dieses Jahr angeliefert wurde, ein Einzelgewicht von rund 800 Gramm! „Die Ernte ist sehr spät dieses Jahr, aber jeder Tag Sonne, Licht und Wärme hat den Quitten nochmal richtig gut getan. Das Aroma des frisch gepressten Quittensaftes ist hervorragend – es wird ein tolles Gelee aus diesem Jahrgang geben“, schwärmt die Geschäftsführerin und Mitinhaberin Uta Simmler.

Erschienen in: Badische Zeitung vom 13.12.2013

Konfitürenhersteller Simmler erhält Auszeichnung

Konfitürenhersteller Simmler erhält Auszeichnung

Bei der Firma Simmler sind Genießer edler Konfitüren am richtigen Ort – Uta Simmler zeigt die beiden Sorten, für die das Lauchringer Unternehmen dieses Jahr den Crystal Superior Taste Award erhalten hat, Norbert Münch hält ihn in den Händen. Bild: Freudig

Klein aber fein – dieser gängige Ausspruch trifft auch auf die Oberlauchringer Simmler GmbH & Co. KG zu. Mit seinen rund 50 Mitarbeitern zählt das Haus zu den kleineren mittelständischen Familienbetrieben, das mit einem hohen Anspruch an Geschmack und Qualität Konfitüren herstellt.

Erst dieses Jahr erhielt Simmler den in Fachkreisen hoch angesehenen „Crystal Superior Taste Award“ des internationalen Taste & Qualtiy Instituts in Brüssel. Und zwar für die Sorten Pfirsich-Maracuja und Schwarzkirsch-Holunderblüte. Die promovierte Betriebswirtin Uta Simmler und ihr Mann, der Diplom- Wirtschaftsinformatiker Norbert Münch, sind entsprechend stolz auf diese Auszeichnung. Gemäß der Firmenphilosophie „Köstlich wie Muttis Marmelade!“ führen sie das Unternehmen in dritter Generation und setzen auf klassische Konfitüren aus einwandfreien, zum Beispiel nicht un- oder überreifen Früchten. „Wie bei einem Wein gibt es auch bei Konfitüren unterschiedliche Qualitäten, nur aus top Früchten gibt es top Konfitüre“, erklärt Uta Simmler. Soweit als möglich kommen die Früchte aus der Region und werden in einem schonenden Vakuum-Verfahren verarbeitet.

Über 20 Fruchtsorten hat das Unternehmen im Angebot. Seit Jahrzehnten die Nummer eins bei seinen Kunden ist die Erdbeere, ganz vorne liegen auch Schwarzkirsch und Quitte. Letztere wird ab Ende September in unserer Gegend geerntet und danach von den meisten Anbauern direkt zu Simmler gefahren. „Wir engagieren uns auch selber in der Gegend im Quittenanbau mit eigenen Plantagen und setzen uns für Sortenvielfalt ein“, erklärt Norbert Münch. Aufgrund dieses besonderen Einsatzes hat die Firma Simmler den Ruf als Quittenspezialist. In der Zukunft soll die regionale Verbundenheit, die dem Unternehmen besonders am Herzen liegt, mit verschiedenen Projekten noch weiter ausgebaut werden.

Auch neue Produkte werden demnächst auf den Markt kommen: Die bislang nur in Portionspackungen erhältliche kalorienreduzierte Konfitürenlinie „leicht und fruchtig“ wird in ein paar Monaten, ergänzt durch neue Sorten, auch im Glas erhältlich sein. Die beiden Geschäftsführer sind selbst große Fans ihrer Produkte und dies nicht nur am Frühstückstisch: „Himbeerkonfitüre zum Verfeinern von Essig, Quittengelee zum Soße binden oder Eis aus Joghurt und Konfitüre – es gibt bei uns kaum eine Mahlzeit, in der nicht in irgendeiner Form Konfitüre dabei wäre“, sagt Uta Simmler.

Das Unternehmen

Franz Simmler legte 1932 auf dem Gelände der ehemaligen Genossen-schaftsmolkerei in Oberlauchringen, heute Franz Simmler Straße 1, den Grundstein für die Simmler GmbH & Co. KG. Seit 2003 sind seine Enkelin Uta Simmler und ihr Mann Norbert Münch Geschäftsführer. Unter ihrer Regie erfolgte 2011 eine Erweiterung und Modernisierung des Unternehmens, das Mitglied der Fördergemeinschaft für Qualitätsprodukte in Baden-Württemberg ist. Das Unternehmen steht auch Privatkunden über den Internetshop und im Direktverkauf vor Ort offen. Telefon: 07741/96 96 30, E-Mail: kontakt@simmler.de
Weitere Infos im Internet:

www.simmler.de

Botschafer des Genusses

Botschafer des Genusses

Auf dem ersten baden-württembergischen Genussgipfel Anfang Dezember wurde die Simmler-Firmenleitung von höchster Stelle ausgezeichnet. Verbraucherminister Alexander Bonde persönlich ernannte Uta Simmler und Norbert Münch von der Franz Simmler GmbH & Co. KG, Lauchringen, auf der Veranstaltung in Ravensburg zu „Genussbotschaftern Baden-Württembergs“. Als sichtbares Zeichen der neuen Würden erhielten die beiden Geschäftsführer ganz in Hollywood-Manier auch einen Stern auf dem Platz des guten Geschmacks der Neuen Messe Stuttgart. „Für uns ist es eine große Ehre und wir freuen uns sehr über diese großartige Anerkennung unserer persönlichen Leistungen“, zeigt sich Uta Simmler sichtlich stolz. Die Konzentration auf die Herstellung der Produkte reiche heute nicht mehr aus, erläutert  Norbert Münch. Höchsten Stellenwert habe für sein Unternehmen daher die Rohstoffversorgung aus der Region. Schließlich verkaufen sich nach Unternehmensangaben Simmler-Spezialtäten aus regionalen Früchten mehr als doppelt so häufig wie der „Klassiker“ Erdbeere. „Bei uns stehen Schwarzkirsch-Varianten und auch Quitten-Gelee an erster Stelle“, unterstreicht Geschäftsführerin Uta Simmler. Im Rahmen von verschiedenen Kooperationsprojekten und durch Eigenanbau will das Unternehmenden den Erhalt alter Quittensorten sicherstellen.

Erschienen in: Lebensmittelzeitung Nr. 37 vom 13.09.2013

 

Auszeichnung: Verbraucherminister Alexander Bonde mit Uta Simmler und Norbert Münch

Auszeichnung für Simmler-Konfitüre

Auszeichnung für Simmler-Konfitüre

Über die Auszeichnung für seine Konfitüren freut sich Norbert Münch (Mitte), Geschäftsführer der Firma Simmler in Lauchringen, im Kreis von Jurymitgliedern

Beim so genannten Superior Taste Award in Brüssel hat der Konfitürenhersteller Simmler aus Lauchringen den „Crystal Taste Award“ als höchste Auszeichnung erhalten. Das teilte das Unternehmen mit. Der Superior Taste Award basiert auf Blindverkostungen von Chefköchen und Sommeliers. Dabei sind der Jury weder Marke noch Herkunft des Produktes bekannt.
Es gibt den Preis in drei Abstufungen von ein bis drei Sternen. Die Krönung des Superior Taste Awards ist der sogenannte Crystal Taste Award. Er wird an Produkte vergeben, die in drei aufeinanderfolgenden Jahren die höchste Auszeichnung von drei Sternen erhalten haben. „Simmler ist der erste Konfitürenhersteller weltweit, der mit dem Crystal Taste Award geehrt wurde“, teilte das Unternehmen mit. Den Preis habe es gleich in doppelter Form gegeben. Ausgezeichnet wurden die Sorten „Schwarzkirsche und Holunderblüte“ und „Pfirsich-Maracuja“.
Durchgeführt wird der Wettbewerb vom International Taste & Quality Institute (iTQi) in Brüssel. Die Jury des iTQi besteht aus 120 Chefs und Sommeliers, allesamt Mitglieder renommierter europäischer Verbände von Köchen und des Internationalen Sommelier-Verbandes (ASI). Hierzu zählen zum Beispiel die Maîtres Cuisiniers de France, der Verband der Köche Deutschlands, die Federazione dei Cuochi Italiana, Euro-Toques und die Association de la Sommellerie Internationale.

Erschienen in: Südkurier am 06.06.2013

Alles rund um die Quitte

Alles rund um die Quitte

Der Konfitürenhersteller Franz Simmler GmbH + Co. KG aus Lauchringen hat am Samstag in Zusammenarbeit mit dem Quittenexperten Marius Wittur einen Schnittkurs für Quittensträucher veranstaltet. Die Quitte ist eine der wichtigsten Fruchtsorten für die Firma Simmler – aus ihr wird sowohl das Quitten-Gelee als auch eine Erdbeer-Quitten-Konfitüre hergestellt. Die Früchte stammen größtenteils aus der Region, insofern ist es dem Team um Geschäftsführer Norbert Münch ein wichtiges Anliegen, Wissen rund um den richtigen Rückschnitt in die Region zu tragen. Am Schnittkurs teilgenommen haben etwa 30 Personen, darunter viele Gewinner aus dem Gewinnspiel zum 80-jährigen Firmenjubiläum der Firma Simmler. Diese Gewinner sind seit einem Jahr Besitzer eines eigenen Quittenstrauchs. Das Gelernte können die Teilnehmer nun in den nächsten Tagen an den eigenen Quittensträuchern anwenden.

Erschienen in: Südkurier vom 25.03.2013

Experte zeigt Pflege von Quittenbäumen

Experte zeigt Pflege von Quittenbäumen

Lauchringen/ Gurtweil – Die Firma Simmler, Lauchringen, veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Quittenexperten Marius Wittur am Samstag, 02. März, in Gurtweil einen Schnittkurs für Quittensträucher. Alle Interessierten und Hobbygärtner, die sich unter Telefon 07741 96 96 30 (tagsüber) bis Freitag, 01. März anmelden, können daran teilnehmen. Die Kosten von zehn Euro sind direkt vor Ort in bar zu entrichten. Treffpunkt ist am Samstag, 02. März, um 14:00 Uhr auf der Quittenplantage in Gurtweil bei den Caritas-Werkstätten. Eigene Gartenscheren können gerne mitgebracht werden, um den einen oder andere Schnitt zur Übung selbst ausgeführt werden kann. Im Anschluss an die Einführung in den Quittenschnitt am ganz jungen Gehölz bei der Caritas besuchen die Teilnehmer eine Plantage in Lauchringen, um dort an zwei und vierjährigen Gehölzen Wuchs und richtigen Schnitt zu erlernen.

Erschienen im: Südkurier vom 28.02.2013

Die Bäckereien Wehrle und Gamp backen noch Berliner.

Die Bäckereien Wehrle und Gamp backen noch Berliner.

Die Waldshuter sagen Berliner, die Berliner Pfannkuchen, die Ruhrpottler ergänzen das Ganze zu Berliner Ballen. Die Hessen sagen Kreppel oder Kräppel und die Bayern Krapfen. Doch überall meinen die Menschen dasselbe – luftige Hefe-Schmalzgebäcke mit Marmeladenfüllung, das vor allem zur Fasnacht auf den Tisch kommt. In der Waldshuter Bäckerei Wehrle werden an den närrischen Tagen täglich etwa 150 Berliner verkauft. Bis zu 1000 sind es in der Bäckerei Gamp. Für Bäckermeister Andreas Gamp heißt es dann Berliner im Akkord zu backen. „Ich beginne nachts um 0.30 Uhr und je nachdem, wie es bei uns läuft, bin ich gegen 12 Uhr mittags fertig.“

Anders, als zum Beispiel im Norden Deutschland werden in Waldshut fast ausschließlich Berliner mit einer Puderzucker-Decke verkauft. „Die mit Zuckerguss laufen bei uns nicht gut“, weiß Gamp, der sich auf die klassische Sorte mit Marmeladenfüllung spezialisiert hat. Etwa zwei Stunden dauert die Zubereitung, bis das etwa 60 Gramm schwere Fettgebäck fertig ist. „Über eine Stunde davon ist der Hefeteig im Gärschrank“, erklärt der Bäcker.

Auch bei der Waldshuter Bäckerei Wehrle werden an Fasnacht besonders viele Berliner verkauft. „Etwa 150 Stück gehen bei uns täglich über die Ladentheke“, sagt Inhaberin Roswitha Wehrle. Dabei laufen auch bei ihr die klassischen Berliner mit Marmeladenfüllung – eine Himbeer-Johannisbeer-Mischung von der Lauchringer Firma SIMMLER – am besten. Aber auch die mit Schokolade und Pudding gefüllten Berliner würden gern gegessen. Allerdings werden diese nicht gespritzt, sondern Roswitha Wehrle schneidet die Berliner wie ein Brötchen auf und beschmiert sie mit Schokolade. Wichtig bei der Herstellung ist, dass das Fett im Fettbackgerät, das einer Fritteuse ähnelt, regelmäßig gewechselt wird. „In der Fasnacht ist das bei uns etwa ein Mal pro Woche. Zudem müssen wir täglich 2,5 Kilogramm Fett hinzufügen, weil die süßen Stückchen so viel aufsaugen“, sagt Wehrle. Wer in den Genuss von selbstgemachten Berlinern kommen will, muss – wenn er sie nicht selber herstellt – im Winter zuschlagen. Im Sommer verzichten beide Bäckereien auf die Dickmacher. „Wer will schon die Bikinifigur in Gefahr bringen?“, scherzt die 56-Jährige Hauswirtschafterin Roswitha Wehrle. Denn immerhin hat ein Berliner mit 60 Gramm etwa 200 Kalorien.

Erschienen in Südkurier am 11.02.2013

2012

Simmler hat Grund zum Feiern

Simmler hat Grund zum Feiern

Geschäftsleitung blickt beim Betriebsabend auf ein erfolgreiches Jahr, das 80. seit der Firmengründung, zurück.
Beim Betriebsabend der Firma Simmler in Lauchringen gab es in diesem Jahr besonders viel Grund zum Feiern. Er begann in den Firmenräumen mit einem Rückblick auf das Jahr des 80. Geburtstags des Unternehmens, das mit zahlreichen Aktivitäten ausgiebig gefeiert worden war sowie mit einem Überblick über die geplanten Vorhaben im nächsten Jahr.
Neben dem Firmenjubiläum konnte ein weiteres Jubiläum aus dem Mitarbeiterkreis gefeiert werden: Helga Müller aus Wutöschingen ist bereits seit 20 Jahren für Simmler tätig. Sie arbeitet in der Produktion und sorgt mit dafür, dass die Simmler Konfitüren in Gläser und auch in Großgebinde (für Hotels, Kliniken, Bäckereien und Kantinen) abgefüllt werden. In den Ruhestand verabschiedet wurde Lydia Brenner aus Küssaberg. Sie gehört dem Unternehmen seit 22 Jahren an und arbeitet in der Produktion im Bereich der Portionensortierung. Die Geschäftsführung und die Kollegen freuen sich, dass Lydia Brenner trotz Ruhestand dem Unternehmen als Aushilfe erhalten bleibt.
Nach dem offiziellen Teil ging es in diesem Jahr gemeinsam weiter nach Waldshut, wo Rüdiger Hoffmann mit seinem aktuellen Programm „Aprikosenmarmelade“ gastierte. Der gleichnamige Song wurde von den Simmler-Mitarbeitern kurzerhand in Aprikosen-Konfitüre umgetextet und noch den Abend lang immer wieder gesungen.

Erschienen in: Südkurier am 29.12.12

Konfitürenhersteller wird Genussbotschafter

Konfitürenhersteller wird Genussbotschafter

Auf dem ersten baden- württembergischen Genussgipfel in Ravensburg sind die beiden beiden Geschäftsführer des Lauchringer Konfitürenherstellers Simmler, Uta Simmler und Norbert Münch, zu „Genussbotschaftern“ ernannt worden. Sie hätten sich „um die kulinarische Qualität und um das vielfältige Genusserbe in Baden-Württemberg besonders verdient gemacht“ und werden auf dem „Platz des guten Geschmacks“ der Neuen Messe Stuttgart mit einem Stern geehrt, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde zur Auszeichnung.
Die Rohstoffversorgung aus der Region habe bei Simmler höchsten Stellenwert, kommentierte Uta Simmler die Geschäftsphilosophie des Lauchringer Betriebs. So würden bei Simmler Spezialitäten aus regionalen Früchten mehr als doppelt so häufig verkauft als der „Klassiker“ Erdbeere, der eigentlich deutschlandweit mit Abstand die Nummer Eins ist.

Erschienen in: Südkurier vom 22.12.12

Auszeichnung für Simmler

Auszeichnung für Simmler

Der Konfitürenhersteller Simmler wurde von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) mit dem Preis der Besten in Bronze ausgezeichnet. „Wir sind stolz und fühlen uns geehrt, dieses Etappenziel erreicht zu haben“, so Geschäftsführer Norbert Münch.
„Gleichzeitig ist die Auszeichnung Ansporn für uns, an unserer 100-prozentigen Qualitätsorientierung fest zu halten.“ Die Firma Simmler hat in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 108 Auszeichnungen der DLG erhalten, darunter 95 Goldmedaillen. Die DLG selbst formuliert es so: „Mit dem Preis der Besten in Bronze zeichnet die DLG Unternehmen aus, die über fünf Jahre hinweg ununterbrochen mit höchsten DLG-Prämierungen ihren überdurchschnittlichen Qualitätsstandard unter Beweis gestellt haben. Sie haben bewiesen, dass sie zur Qualitäts-Elite der Ernährungswirtschaft gehören.“ Geschäftsführer Norbert Münch erhielt die Auszeichnung im Rahmen eines Festaktes von DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer.

Erschienen in: Südkurier am 06.12.2012

Simmler trotzt der Krise

Simmler trotzt der Krise

Lauchringen – Der Lauchringer Konfitürenhersteller Simmler hat nach eigenen Angaben trotz Wirtschaftskrise Umsatz und Absatz gesteigert. Neue Marktgebiete seien erschlossen worden. Beim Betriebsabend der Firma Franz Simmler in Lauchringen blickten die rund 45 Mitarbeiter mit den beiden Geschäftsführern Uta Simmler und Norbert Münch auf ein arbeitsintensives Jahr zurück. „Unter großen Anstrengungen konnten Umsatz und Absatz im laufenden Jahr trotz der Wirtschaftskrise leicht gesteigert werden“, so das Unternehmen. Dies sei vor allem dank besonderer Anstrengungen und Erfolgen in der Neukundenakquise möglich gewesen. So stünden die Konfitüren-Spezialitäten aus Lauchringen vermehrt auch in Bayern und in Nordrhein-Westfalen auf den Frühstückstischen. Das Geschäft mit bestehenden Kunden sei per Ende Oktober leicht rückläufig, was vor allem aus einem schwachen Herbstgeschäft resultiere. „Die Wirtschaftskrise kommt im Lebensmittelhandel mit einiger Zeitverschiebung an“, stellt Uta Simmler fest.
Geschäftsführung und Belegschaft haben an diesem Abend Helmut Scheuble nach rund 28 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand zum Jahresende verabschiedet. Scheuble war als Koch im Unternehmen tätig und hatte damit großen Einfluss auf die Qualität der Produkte. Das Unternehmen: „So sind auch die zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen, die die Lauchringer bereits gewinnen konnten, zu einem guten Teil auf seine Mitarbeit zurück zu führen.“
Helmut Scheuble: „Ich verlasse Simmler mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Weinend, weil ich gerne bei Simmler gearbeitet habe, lachend, weil ich mich auf meine Aktivitäten im Ruhestand freue, wie beispielsweise mir mehr Zeit fürs Bogenschießen zu nehmen.“
erschienen im: Albbote vom 03.12.2009

Simmler prämiert die höchsten Quittenbäume

Simmler prämiert die höchsten Quittenbäume

Im Frühjahr dieses Jahres hatte der Lauchringer Konfitürenhersteller ein Jubiläumsgewinnspiel zum 80-Jährigen der Firma veranstaltet. Zu gewinnen gab es achtzig einjährige Quittenbäumchen, die nun seit einigen Monaten in den Gärten der Gewinner gedeihen dürfen.
Zur Abrundung der gesamten Jubiläumsaktionen rund um die Quitte hatten die Quittenbaum-Gewinner vom Frühjahr nun ein zweites Mal die Möglichkeit, zu siegen: Bis zum Stichtag, am 10. September, durfte gemessen werden, und die drei höchsten Bäumchen wurden prämiert. Das Gewinnerbäumchen misst sagenhafte 260 Zentimeter.
Die Gewinner werden mit einem Kurzurlaub nach Volkach zum Astheimer Quittenpfad belohnt, der bereits am kommenden Wochenende stattfindet. Der Quittenexperte Marius Wittur wird die Gewinner durch die abwechslungsreichen Quittenplantagen führen. Auf die Sieger, die den zweiten und dritten Platz belegten, wartete jeweils ein Korb voller köstlicher Konfitürenspezialitäten.
Erschienen in: Südkurier vom 22.09.2012

Internationale Jury bewertet Konfitüren des Lauchringer Familien-Unternehmens mit Bestnoten

Internationale Jury bewertet Konfitüren des Lauchringer Familien-Unternehmens mit Bestnoten

Auch im Jubiläumsjahr – die Firma Simmler feierte vor kurzem das 80. Firmenjubiläum – haben sich die Konfitüren des Lauchringer Familienunternehmens erneut in nationalen und internationalen Qualitätstests behauptet und an die Spitze gestellt. Bereits zum sechsten Mal in Folge haben sich die regionalen Produkte aus Lauchringen beim Superior Taste Award auf der internationalen Bühne von ihrer besten Seite gezeigt: Fünf Produkte wurden in den strengen Qualitätswettbewerb in Belgien geschickt. Die Tests werden durchgeführt vom International Taste and Quality Institute in Brüssel. Der Jury gehören hochrangige Persönlichkeiten aus der Spitzengastronomie und den europäischen Kochverbänden an.
Die außergewöhnliche Qualität der Lauchringer Konfitüren wurde auch in diesem Jahr wieder einmal bestätigt. Drei Produkte erhielten die Bestnote von drei goldenen Sternen. Zwei Produkte bekamen die sehr gute Note von zwei goldenen Gourmetsternen.
Zu den 3-Sterne-Produkten gehören zwei Spezialitäten aus badischen Schwarzkirschen und zwar „Schwarzkirsch-Konfitüre Extra mit Kirschwasser“ und „Schwarzkirsche und Holunderblüte“. Darüber hinaus wurde auch die sommerliche Sorte Pfirsich-Maracuja-Konfitüre Extra von der Jury als hervorragend eingestuft. Auch bei dem nationalen Qualitätstest der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) konnten das Lauchringer Unternehmen wieder umfangreich punkten. Von insgesamt 17 eingereichten Produkten erhielten 16 die Goldene DLG-Medaille, ein Produkt die silberne DLG-Medaille.
Erschienen in: Südkurier vom 23.07.2012

Bestnoten für Konfitüren von Simmler

Bestnoten für Konfitüren von Simmler

Bereits zum sechsten Mal in Folge haben sich die regionalen Produkte aus Lauchringen beim Superior Taste Award auf der internationalen Bühne von ihrer besten Seite gezeigt. Fünf Produkte wurden in den strengen Qualitätswettbewerb geschickt. Die Tests werden durchgeführt vom International Taste and Quality Institute in Brüssel. Der Jury gehören hochrangige Persönlichkeiten aus der Elite-Gastronomie und den europäischen Kochverbänden an.

Die außergewöhnliche Qualität der Lauchringer Konfitüren wurde auch in diesem Jahr bestätigt: Drei Produkte erhielten die Bestnote von drei goldenen Sternen, zwei Produkte bekamen die sehr gute Note von zwei goldenen Gourmetsternen. Zu den 3-Sterne-Produkten gehören zwei Spezialitäten aus badischen Schwarzkirschen und zwar „Schwarzkirsch-Konfitüre Extra mit Kirschwasser“ und „Schwarzkirsche und Holunderblüte“. Darüber hinaus wurde auch die sommerliche Sorte Pfirsich-Maracuja-Konfitüre Extra als hervorragend eingestuft.

Auch bei dem nationalen Qualitätstest der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) konnten die Lauchringer wieder umfangreich punkten: Von insgesamt 17 eingereichten Produkten erhielten 16 die Goldene DLG-Medaille, ein Produkt die silberne.

erschienen in: Badische Zeitung vom 02.07.2012

Die Quitte im Blick

Die Quitte im Blick

Die Geschäftsleitung war von der großen Resonanz überrascht. Rund 1100 Menschen aus der Region hatten sich um einen der 80 Quittensträucher beworben. Die glücklichen Gewinner konnten vergangenen Samstag ihren Quittenstrauch bei der Firma Simmler abholen.
Umrahmt wurde die Übergabe von einem Vortrag „Rund um die Quitte“ von Marius Wittur vom Fränkischen Rekultivierungsprojekt alter Quittensorten. „Die Quitte erlebt momentan in ganz Deutschland eine Renaissance“, sagte Wittur in seinem Vortrag. Von der Geschichte dieser Frucht über den Anbau bis hin zur Verarbeitung konnten die Besucher sich informieren. Im Anschluss daran ging Wittur zum praktischen Teil über und demonstrierte auf dem Firmengelände, wie der zarte Quittenstrauch gepflanzt und bewässert werden sollte. „Die Quitte ist eine der ältesten Früchte und somit ein Kulturobst- und Kultur muss man pflegen“, sagte Wittur.
Dieser Meinung sind auch die Geschäftsführer Uta Simmler und Norbert Münch. Nicht zuletzt deshalb unterstützen sie aktiv die Bepflanzung einer Quittenplantage in Lauchringen in Zusammenarbeit mit der Haupt- und Werkrealschule. Ein weiterer Unterstützer ist Bürgermeister Thomas Schäuble. Auch er zeigte selbst großes Interesse an der regionalen Frucht und gratulierte dem Familienunternehmen zu seinem 80-jährgigen Jubiläum. Das Unternehmen wurde am 1. April 1932 von Franz Simmler in Oberlauchringen gegründet. In den 50er Jahren befasste sich das Unternehmen mit der Herstellung portionierter Konfitüre, vor allem für das Hotel- und Gaststättengewerbe. 1965 gelang es Simmler als erstem deutschen Hersteller, Konfitüre in Portionspackungen auf den Markt zu bringen. Diese Erfindung trug zum immer höheren Bekanntheitsgrad von Simmler bei. 2003 ging das Unternehmen mit Uta Simmler und ihrem Ehemann Norbert Münch in die dritte Generation.

Erschienen in: Südkurier am 08.03.2012

Konfitüren-Hersteller steigert Absatz

Konfitüren-Hersteller steigert Absatz

Der Konfitüren-Hersteller Franz Simmler GmbH Co. KG (Lauchringen) hat 2011seinen Umsatz um etwa 4 Prozent gesteigert. Dies teilten die Geschäftsführer Uta Simmler und Norbert Münch zum Jahreswechsel den rund 45 Mitarbeitern mit. Sowohl der Absatz in Richtung Endverbraucher als auch der an Großverbraucher wie Bäckereien, Hotels und Kliniken habe zugenommen. Simmler hat 2011 einen neuen Lager- und Versandbereich sowie neuen Räume für den Direktverkauf in Betrieb genommen. Das Unternehmen, das in diesem Jahr das 80-jährige Bestehen feiert, hat im vergangenen Jahr 34 Auszeichnungen für seine Produkte erhalten.

Südkurier vom 09.01.2012

Das besondere Obst: 2012 wird das Jahr der Quitte

Das besondere Obst: 2012 wird das Jahr der Quitte

Dass die Quitte zu Unrecht ein Schattendasein führen müsse, hat schon der deutsche Schriftsteller, Satiriker und Musiker Max Goldt beklagt. Dem feinsinnigen Autor, an dessen Lesung im Tiengener Ali-Theater vor fünf Jahren man sich gerne erinnert, erschien das Thema so wichtig, dass eine Textsammlung, die einen Beitrag über die besondere gelbe Frucht enthielt, unter dem Buchtitel „Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau“ veröffentlicht wurde. Doch nicht nur in Berlin, wo Max Goldt lebt, weiß man die Quitte zu schätzen. Das nur im bitteren und harten Rohzustand ungenießbare Obst soll auch im Kreis Waldshut mehr Beachtung finden. Dafür sorgen will der Konfitüren-Hersteller Simmler aus Lauchringen. Dessen Ankündigung, den für 2012 anstehenden 80-jährigen Firmengeburtstag ganz unter das Zeichen der Quitte zu stellen, dürfte Max Goldt aus der Seele sprechen. Nicht aus seiner Feder, sondern aus der Simmler-Werbung stammt eine durchaus poetisch anmutende Beschreibung des aus der besagten Frucht gewonnenen Gelees: „So rein und klar, dass die Morgensonne beim Frühstück durchscheint“.

Südkurier vom 07.01.2012

80. Geburtstag im Zeichen der Quitte

80. Geburtstag im Zeichen der Quitte

Der 80. Geburtstag des Lauchringer Konfitürenherstellers Simmler in diesem Jahr soll im Zeichen einer regionalen Frucht, der Quitte, stehen.
Die Firma Franz Simmler GmbH + Co. KG, Lauchringen feierte ihren Betriebsabend. Gemeinsam mit den rund 45 Mitarbeitern blicken die beiden Geschäftsführer Uta Simmler und Norbert Münch auf das Jahr 2011 zurück und stecken sich für das Jahr 2012 neue Ziele.
Ein Höhepunkt des vergangenen Geschäftsjahres war die Einweihung des neuen Lager- und Versandbereichs. Diese wurde Mitte des Jahres zusammen mit der Eröffnung der neuen Räume des Direktverkaufs mit Mitarbeitern und deren Familien sowie mit Kunden und Geschäftspartnern gefeiert.
Zur Geschäftsentwicklung wurde berichtet, dass im abgelaufenen Jahr per Ende November Simmler Konfitüren im Vergleich zum Vorjahr um rund vier Prozent mehr nachgefragt wurden. Positiv entwickelt hätten sich alle Bereiche: der Absatz in Richtung Endverbraucher, genauso wie der Absatz hin zu den Großverwendern wie Bäckereien, Konditoreien, Hotels und Kliniken.
Die hervorragende Qualität der Lauchringer Produkte wurde auch in 2011 wieder bei zahlreichen Wettbewerben bestätigt. So konnten alleine in diesem Jahr 34 Auszeichnungen in nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen werden, davon 33 mit Höchstwertungen.
In den Ruhestand verabschiedet wurde die langjährige und treue Mitarbeiterin Marianne Mohr aus Lauchringen, die seit 1976 – und damit seit 35 Jahren – in der Auftragsbearbeitung tätig war. Marianne Mohr wurde von der Geschäftsführung und den Kollegen mit Dank und den allerbesten Wünschen verabschiedet.
Für das Jahr 2012 laufen bereits die Vorbereitungen für die nächsten Feierlichkeiten: für die Firma Simmler steht der 80. Geburtstag an. Dieser wird ganz im Zeichen der für die Firma besonders wichtigen, regionalen Frucht, der Quitte, stehen. Zahlreiche Aktivitäten rund um diese besondere Frucht werden angeboten werden.

Südkurier vom 05.01.2012

2011

Nachfolge will beizeiten geregelt sein

Nachfolge will beizeiten geregelt sein

Muntere Gesprächsrunde zum Thema Nachfolge im Unternehmen: Ewald Schulz, Klaus Krebs, Uta Simmler, Frank Bayer und Ilona Dietz (von links). Foto: Ralf Staub

RHEINFELDEN. Der Auftakt ist gelungen: Die Firmen innerhalb der Wirtschaftsregion Südwest (Landkreise Lörrach und Waldshut) haben so großes Interesse an der Informationsveranstaltung zum Thema Nachfolgeregelung gezeigt, dass etliche abgewiesen werden mussten. Für sie und eventuell weitere Interessierte wird über eine Neuauflage nachgedacht. Mit dem EU-finanzierten Projekt „Moderatoren“ Unternehmensnachfolge sollen mittelständische Betriebe bei der Nachfolgeregelung begleitet werden.
Mit 30 bis 40 Anmeldungen hatte Andrea Lutz von der Wirtschaftsregion Südwest gerechnet, weit mehr als 100 waren es dann, so dass nicht alle berücksichtigt werden konnten – der Konferenzraum in der 4. Etage der Sparkasse bietet nur rund 100 Menschen Platz. Die, die einen ergattert hatten, wurden nicht enttäuscht, „eine ausgezeichnete Veranstaltung, sehr informativ“, fasste André Marker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden, am Ende zusammen.

In schätzungsweise 11 000 Firmen Baden-Württembergs mit rund 140 000 Beschäftigten steht in den nächsten Jahren eine Nachfolgeregelung an, „das ist auch für uns von großer Bedeutung“, meinte der Waldshuter Landrat Tilman Bollacher, denn „jede gelungene Übergabe sichert Arbeitsplätze“. Bollacher erläuterte auch das Konzept des Projekts, das die von den beiden Landkreisen getragene Wirtschaftsförderungsgesellschaft jetzt mit EU-Förderung gestartet hat. Die Moderatoren – lauter ausgewiesene Fachleute (siehe nebenstehenden Artikel) – werden die Firmen auf deren Wunsch hin in Fragen der Nachfolgeregelung kostenlos begleiten und vor allem auch „Knackpunkte ansprechen“, so Bollacher, „denn es ist nicht immer einfach“.

Professor Frank O. Bayer von der Dualen Hochschule in Lörrach machte in seinem Impulsvortrag klar, dass es „kein Muster“ für eine Übergabe gebe. Er beschränkte sich im Wesentlichen auf den „Klassiker“, die Regelung innerhalb der Familie. Doch auch da gilt es jede Menge Fragen zu klären – viele davon auf der sachlichen Ebene etwa mit Bank, Steuerberater oder Rechtsanwalt, aber auch mit Mitarbeitern, Lieferanten oder Kunden, was einen sensiblen Umgang erfordere. Weil die Antworten auf verschiedene Fragen auch wieder neue in anderen Bereichen aufwerfen können, ist eine Geschäftsübergabe in der Regel nicht auf die Schnelle zu machen. Mehrere Jahre seien einzuplanen. „Eine Übergabe ist ein Prozess“, meinte Bayer an dem viele Menschen beteiligt sind. Deshalb sein Appell: „Rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen“ und alle Fragen offen ansprechen.

Eine der wichtigsten Fragen ist die nach dem Wert eines Unternehmens, etwa bei einem Verkauf oder wenn es um ein Erbe geht. Wichtig sei eine professionelle Bewertung anhand eines schriftlichen Gutachtens. Dies kam auch in der anschließenden, von Bayer moderierten Podiumsdiskussion zum Tragen. Ewald Schulz, Geschäftsführer und Eigner des Metallverarbeiters „Weisser Bärwinkel“ in Maulburg und einer weiteren Firma, schilderte wie es bei der Übergabe mit neutralem Gutachten vergleichsweise einfach, beim Fehlen des Gutachtens im zweiten Fall aber nur sehr schleppend vorwärts ging, weil die Vorstellungen über den Wert auseinander gingen. Und auch wenn bei ihm selbst die Übergabe noch etwas Zeit hat, denkt er doch bereits daran: Mit seinen vier Kindern gibt es regelmäßig Treffen, in denen es um die Situation der Firmen geht – und zwei Söhne sind eingetreten.

Bereits in dritter Generation führt Uta Simmler den gleichnamigen Konfitüren-Hersteller in Lauchringen: Ihr Rat an Übernehmende: Sich in Verhandlungssituationen klar zu machen: ,Was will ich?, Was kann ich? Was bin ich bereit zu geben?’. Klaus Krebs, Rechtsanwalt mit Spezialgebiet Erbrecht, rät allen Unternehmen eine Art „Notfallkoffer“ zu packen, in den Vertretungsregelungen im Falle von Krankheit oder Tod und die Vorstellungen für die Zukunft der Firma hinein gehören – Ewald Schulz indes würde den nur „langsam füllen“ wollen. Ilona Dietz, Firmenkundenverantwortliche der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden, rät zu einer zeitigen Vorbereitung der Übergabe, der Ermittlung des Unternehmenswertes und einen offenen Umgang mit allen Partnern.

Badische Zeitung: am 14.September 2011

2010 und früher

Schüler pflanzen Quittenbäume

Schüler pflanzen Quittenbäume

Lauchringen – Aufgereiht, wie an der Schnur gezogen, in respektvollem Abstand voneinander, stehen 38 kahl geschliffene, armdicke Holzpfähle auf dem morastigen Boden auf dem Grundstück des ehemaligen Bahnwärterhäuschen in Oberlauchringen in der Nähe der B314. Löcher sind ausgehoben. Gemeindegärtner und Lauchringer Haupt- und Werkrealschüler schieben Schubkarren, tragen kahle Sträucher und setzen sie in die dafür vorgesehenen Grübchen. Die Holzpfähle unterstützen die noch zierlichen Pflanzen.
Noch ist nicht zu erkennen, was an den Sträuchern später mal wachsen soll. Des Rätsels Lösung: Auf dem Gelände entsteht eine Quittenplantage. Norbert Münch, Geschäftsführer des renommierten Konfitürenherstellers Simmler: „Es sind Strauchhölzer. Weil die für die Quitte am natürlichsten sind.“ Wenn alles gut geht, würden die Äste schon im nächsten Jahr die ersten Früchte tragen. Münch:“Für einen guten Ertrag dauert es vier bis fünf Jahre.“ Die Quitten landen später in der Presse des Unternehmens und werden verarbeitet.
Gemeinde-Gärtnermeister Markus Ney zeigt den drei Schülern, wie die Bäume vorbereitet werden. Zusammen mit seinem Team hat er zuvor das Gelände, das die Gemeinde von der Deutschen Bahn gekauft hat, aufgeforstet, Bäume zurückgeschnitten, Löcher gegraben und aufgefüllt. An den Pflanzen müssen zuerst die Wurzeln geschnitten werden, bevor sie eingepflanzt werden.
Die drei Schüler Vincenzo Alatorre(14), Sascha Guarino(13) und Christian Görlich(13) sind fleißig. Sie setzten die Pflanzen ein: 16 Bereczki-Apfelquitten, 18 Vranja- und vier Robusta-Sträucher sollen später blühen. Die seien drei relativ neue Quittensorten. Münch lege Wert darauf, dass die Früchte für die Konfitüre und Gelee aus der Region kommen. Weitere Pflanzungen seien geplant.
Das Lauchringer Unternehmen arbeitet seit einiger Zeit mit der Haupt- und Werkrealschule zusammen. Die Schüler sollen die Quittenkultur kennenlernen. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres waren Jugendliche im Betrieb und durften in der Produktion mitarbeiten. Die Schüler sollen jede Phase mitmachen: „Pflanzen, ernten, pressen“, sagt Münch. Er ist begeistert, wie die jungen Haupt- und Werkrealschüler mitmachen. „Dass sie motivierbar sind, hat sich schon gezeigt, als die Schüler bei uns im Betrieb waren.“

Erschienen in: Südkurier vom 01.04.2010

Leckeres für Schleckermäuler

Leckeres für Schleckermäuler

Auch 2009 haben sich zahlreiche Produkte der Marke Simmler dem Jury-Urteil deutscher und internationaler Qualitätswettbewerbe gestellt. Mit Erfolg, denn erneut erhielt der südbadische Konfitürenspezialist zahlreiche Auszeichnungen. Insgesamt wurden elf goldene DLG Prämierungen, drei silberne und eine bronzene Auszeichnung erreicht. Auf der internationalen Bühne wurden von drei eingereichten Artikeln gleich zwei mir jeweils zwei Gourmet-Sternen des Superior Taste Awards und einer mit drei Sternen ausgezeichnet.
„Qualitätsauszeichnungen sind für den Verbraucher nach wie vor eine wichtige Entscheidungshilfe beim Einkauf“, ist Dr. Uta Simmler, Geschäftsführerin und Mitinhaberin der Familienunternehmens, überzeugt. „An ausgezeichneten Produkten hat der Verbraucher meines Erachtens sogar gesteigerte Qualitätserwartungen; diese sind unbedingt zu erfüllen und dadurch sind Auszeichnungen für uns ein enormer Ansporn für die Zukunft.“Dass sich sehr gute, regionale Produkte am Markt erfolgreich platzieren lassen, zeigen auch die Zahlen: Im ersten Halbjahr 2009 wurden außerhalb der Heimatgebietes, insbesondere in den Nielsen-Gebieten 2 und 4, deutlich mehr Produkte verkauft als im Vorjahr.
Den Trend zu regionalen Spezialitäten möchte Simmler auch in den kommenden Monaten nutzen. Dass es eine besonders köstliche Zeit wird, davon ist man in Lauchringen überzeugt: So ist die südbadische Schwarzkirsch-Ernte 2009 qualitativ ganz weit oben angesiedelt. Und so ist es kein Wunder, dass die Simmler „Schwarzkirsch-Konfitüre Extra“ – entweder solo oder mit ihren Varianten mit Kirschwasser bzw. mit Holunderblüte – den deutschen Top-Seller „Erdbeere“ bereits lange überholt hat.

erschienen in: Lebensmittel Praxis Ausgabe 01-2010

Hilfe für Haiti

Hilfe für Haiti

An Anbetracht der schlimmen Bilder, die Europa jeden Tag vom Erdbeben in Haiti erreicht, hat die Firma Franz Simmler aus Lauchringen eine firmeninterne Spendenaktion ins Leben gerufen: Den Mitarbeitern wurde angeboten, gemeinsam für die Opfer zu spenden. Dabei wurde jeder Euro, der von den Mitarbeitern gespendet wurde, durch die Geschäftsführung vervierfacht. So kam ein Betrag von insgesamt 1240 Euro zusammen, der ans Deutsche Rote Kreuz als Haiti-Spende übergeben wurde, berichtet Geschäftsführerin Uta Simmler. Auf seiner Internetseite gebe das Deutsche Rote Kreuz an, dass mit einem Betrag von 380 Euro beispielsweise 20 bedürftigen Familien mit Nahrungsmittelpaketen versorgt werden können. So gesehen hätten die Lauchringer über 60 Familien im Krisengebiet unterstützt. Bei einem befreunden Unternehmen seien ebenfalls etwas über 1200 Euro zusammen gekommen, so dass zusammen weit über 2000 Euro gespendet werden konnten.

erschienen in: Südkurier vom 29.01.2010

Simmler trotzt der Krise

Simmler trotzt der Krise

Lauchringen – Der Lauchringer Konfitürenhersteller Simmler hat nach eigenen Angaben trotz Wirtschaftskrise Umsatz und Absatz gesteigert. Neue Marktgebiete seien erschlossen worden. Beim Betriebsabend der Firma Franz Simmler in Lauchringen blickten die rund 45 Mitarbeiter mit den beiden Geschäftsführern Uta Simmler und Norbert Münch auf ein arbeitsintensives Jahr zurück. „Unter großen Anstrengungen konnten Umsatz und Absatz im laufenden Jahr trotz der Wirtschaftskrise leicht gesteigert werden“, so das Unternehmen. Dies sei vor allem dank besonderer Anstrengungen und Erfolgen in der Neukundenakquise möglich gewesen. So stünden die Konfitüren-Spezialitäten aus Lauchringen vermehrt auch in Bayern und in Nordrhein-Westfalen auf den Frühstückstischen. Das Geschäft mit bestehenden Kunden sei per Ende Oktober leicht rückläufig, was vor allem aus einem schwachen Herbstgeschäft resultiere. „Die Wirtschaftskrise kommt im Lebensmittelhandel mit einiger Zeitverschiebung an“, stellt Uta Simmler fest.
Geschäftsführung und Belegschaft haben an diesem Abend Helmut Scheuble nach rund 28 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand zum Jahresende verabschiedet. Scheuble war als Koch im Unternehmen tätig und hatte damit großen Einfluss auf die Qualität der Produkte. Das Unternehmen: „So sind auch die zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen, die die Lauchringer bereits gewinnen konnten, zu einem guten Teil auf seine Mitarbeit zurück zu führen.“
Helmut Scheuble: „Ich verlasse Simmler mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Weinend, weil ich gerne bei Simmler gearbeitet habe, lachend, weil ich mich auf meine Aktivitäten im Ruhestand freue, wie beispielsweise mir mehr Zeit fürs Bogenschießen zu nehmen.“
erschienen im: Albbote vom 03.12.2009

Kunden werden anspruchsvoller

Kunden werden anspruchsvoller

Offen für neue Geschmackserlebnisse erlebt man bei Simmler die Verbraucher, die Ungewohntes und Regionales zunehmend zu schätzen wissen. So treffen heute neuartige Kombinationen oder auch „Simmler Schwarzkirsche und Holunderblüte“, ein rein regional, südbadisches Produkt, landesweit den Geschmack der Verbraucher. Für das Frühstück unterwegs hat Simmler seine Konfitüren in Portionsgerechten Alu-Cups gepackt. Denn der Verbraucher wünscht kleinere Einheiten, vorportioniert und frisch sowie einfach im Handling.

Ausschnitte aus: Lebensmittelpraxis Ausgabe 01/2009

Konfitüre aus dem Obstgarten

Konfitüre aus dem Obstgarten

Das Geheimnis köstlicher Konfitüre sind beste Zutaten: Süße Schwarzkirschen und frische Holunderblüten stecken in dieser badischen Spezialität (450g, 2,79€). Firma: Im „Obstgarten Südbaden“ genauer in Lauchringen, wählen die Mitarbeiter der Firma Franz Simmler die edelsten Früchte aus und kreieren daraus viele köstlich-süße Brotaufstriche. Infos: www.lustaufgenuss.de/simmler

Erschienen in: Lisa Kochen und Backen Nr. 6/2009

Willkommen in der Franz-Simmler-Straße

Willkommen in der Franz-Simmler-Straße

Der Wind pfeift von Westen über das Firmengelände und bringt Regen mit. Schmuddelwetter. Die Familie Simmler und die 35 Mitarbeiter des gleichnamigen Lauchringer Konfitüren-Produzenten lassen sich die Laune dadurch nicht vermiesen, weil heute ein besonderer Tag ist. Mit Schirmen marschieren sie gut gelaunt gemeinsam zum Schild an der Straße, die zum Hof des Unternehmens führt.
Der Name des Schilds ist noch verhüllt. Nur der Teil, der in die andere Richtung zeigt, ist zu lesen. „Bahnhofstraße“. Der für die Familie Simmler bewegende Augenblick rückt näher. Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble wartet, bis alle ein geeignetes Plätzchen finden. Die Familie, Barbara, Irma, Hannelore, Uta, Klaus Simmler und Norbert Münch, Ehemann von Uta Simmler, rücken ein bisschen näher. Drei Generationen sind hier versammelt. Nun ist es so weit. Münch greift nach der Hülle und zieht. Voila! „Franz-Simmler-Straße“.
Heute ist der 21. November, der Tag, an dem Franz Simmler, der Gründer des Unternehmens geboren wurde. Er wäre heute 107 Jahre alt. „Geboren am 21.11.1901, gestorben am 19.04.1991, Fabrikant“ – so steht’s kleingedruckt unter dem neuen Straßennamen. Die Adresse der Firma Simmler lautet ab sofort nicht mehr Bahnhofstraße 19, sondern Franz-Simmler-Straße 1.
Mit der Umbenennung dieses Teils der Bahnhofstraße würdigte die Gemeinde Lauchringen ein Lebenswerk. „Ein Lebenswerk eines Mannes und einer Familie“, sagte Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble vor der Familie Simmler und der versammelten Mannschaft des Unternehmens in der trockenen Lagerhalle vor der großen Enthüllung. Es habe im Gemeinderat keiner Überzeugungsarbeit bedurft, sich für den Namen Franz-Simmler-Straße zu entscheiden. Mit einem Augenzwinkern erklärte Thomas Schäuble: „Simmler ist seit Jahrzehnten der größte Gewerbesteuerzahler.“ Lauchringen habe mit diesen Steuereinnahmen vieles schaffen können.
Der Name Simmler steht seit über 75 Jahren für Qualität. Schäuble: „Das Produkt stellt eine Delikatesse dar.“ Die Marke ist berühmt. Sie hat nicht zuletzt den Namen Lauchringen weit über die Gemarkungsgrenzen hinaus und bis ins Ausland getragen. Alle Versammelten sind sich einig: Franz Simmler hat diese Ehrung verdient.
Die Familie ist besonders stolz darauf. „Die Entscheidung der Gemeinde, Franz Simmler durch die Benennung einer Straße zu ehren, ist richtig und gut, und wir freuen uns“, sagt Münch. Er führt seit 2003 mit seiner Frau Uta Simmler das Unternehmen. Franz Simmlers berufliches Leben sei von Fleiß und der richtigen Portion Ehrgeiz geprägt gewesen. Er bezeichnete den Firmengründer als Vorbild, der sich nicht nur für das eigene Unternehmen, sondern auch für vielfältige Aktivitäten in der Region, zum Beispiel für die Musik, eingesetzt habe.
Der Augenblick weckte Erinnerungen. Auch bei Bertold Schmidt, Lauchringens Altbürgermeister und Ehrenbürger. Er sei 1949 der erste Lehrling des Unternehmens gewesen und habe bis 1953 mit beiden Chefs zusammen gearbeitet. „Ich hatte immer Hochachtung vor den Chefs, ich habe viel gelernt, und ich freue mich, dass die Firma Simmler heute so gut da steht.“
Bestimmt war es kein Zufall, dass am gleichen Tag eine weitere Nachricht kam: Das Testzentrum Lebensmittel der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) hat das Unternehmen für die hohe Qualität seiner Produkte ausgezeichnet. Diese erhielten bei der internationalen DLG-Qualitätsprüfung für Back- und Süßwaren elf Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille. An dieser europaweiten führenden Qualitätsprüfung nahmen 400 Unternehmen mit 3200 Produkten teil. Franz Simmler wäre darauf bestimmt stolz gewesen.

Erschienen in: Südkurier vom 26.11.2008

Gestorben

Gestorben

Franz Herbert Simmler wird am heutigen Freitag auf dem Friedhof in Unterlauchringen zur letzten Ruhe geleitet. Er war am 12. Oktober kurz nach seinem 80. Geburtstag verstorben. Franz Herbert Simmler war bis zuletzt Mitinhaber der Franz Simmler GmbH + Co. KG. Während mehr als vier Jahrzehnten seines aktiven Berufslebens lagen ihm die Belange des Lauchringer Konfitürenherstellers und seiner Mitarbeiter stets am Herzen.

Sein berufliches Rüstzeug erhielt Franz Herbert Simmler durch den Abschluss der höheren Handelsschule in Calw. Im Anschluss daran sammelte er praktische Berufserfahrung bei einem Schweizer Konserven- und Konfitürenhersteller.

1950 trat Franz Herbert Simmler als Teilhaber in den elterlichen Betrieb ein. Von 1950 bis 1968 führte er das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater, danach mit seinem Bruder. Er war somit wichtiges Bindeglied zwischen zwei Generationen und Garant für Tradition und Kontinuität in der Weiterentwicklung des Unternehmens.

1992 hat sich Franz Herbert Simmler aus der aktiven Geschäftstätigkeit zurückgezogen. In seiner Funktion als Gesellschafter blieb er dem Unternehmen jedoch weiter eng und mit großem Interesse verbunden.

Wer heute mit Mitarbeitern spricht, die ihn als Chef erleben durften, hört ausschließlich Positives: Franz Herbert Simmler wurde als mitfühlender und am Menschen interessierter Unternehmer erlebt. Er hat das Unternehmen besonnen und mit ruhiger Hand geleitet.

Politisch hat er sich im Wirtschaftsrat der CDU engagiert. Bis Mitte der 70er Jahre war er im Pfarrgemeinderat tätig. Darüber hinaus war er viele Jahre Mitglied des Kirchenchors Unterlauchringen. Privat lagen seine Interessen im Bereich der Kultur, insbesondere der Besuch von Ausstellungen war ihm Ausgleich zum Beruf.

Erschienen in: Südkurier vom 17.10.2008

Medaillenregen für Simmler

Medaillenregen für Simmler

2008 läuft für die Franz Simmler GmbH & Co. KG ausgezeichnet. Der badische Konfitürenspezialist holte dieses Jahr allein vierzehn goldene DLG-Medaillen. Fünf weitere Produkte gewannen die silberne Medaille, drei die bronzene. Geschäftsführerin Dr. Uta Simmler zeigt sich begeistert: „Dieser Medaillenregen ist einzigartig im Segment der süßen Brotaufstriche“. Daher will das Unternehmen die Auszeichnungen auch für das Marketing nutzen. So wurde das DLG-Logo in die Etiketten integriert. Neben einem neuen Radiospot laufen erstmals Printanzeigen in Publikumsmedien. Darüber hinaus möchte man mit Neuprodukten von sich reden machen: Seit Frühjahr im 450-Gramm-Glas erhältlich sind die beiden Sorten „Erdbeere und Quitte“ sowie „Schwarzkirsche und Holunderblüte“. dh/lz 3608

Erschienen in Lebensmittelzeitung vom 05.09.2008

Auszeichnungen sind auch Orientierungshilfe

Auszeichnungen sind auch Orientierungshilfe

Das Testzentrum der DLG hat im Rahmen des DLG-Qualitätswettbewerbs für Feine Backwaren und Süßwaren nun erstmals fruchtige Brotaufstriche getestet. Jedes Produkt, das in den Wettbewerb geschickt wird, durchläuft eine umfassende sensorische Analyse und stichprobenartige Labortests. Voller Erfolg für den Konfitürenhersteller Franz Simmler in Lauchringen (bei Waldshut): Alle 22 Produkte, die an der Prüfung teilnahmen, holten eine Medaille. 14 Mal gab es Gold, fünf Mal Silber und drei Mal wurde der Bronzene DLG-Preis an Simmler-Produkte vergeben. Für Verbraucher sind derlei Qualitätsauszeichnungen – die Hersteller können auf ihren Produktetiketten damit werben – auf dem riesigen Markt an Produkten unterschiedlichster Qualität eine nützliche Orientierungshilfe

Franz Simmler GmbH & Co. KG
Bahnhofstraße 19
79787 Lauchringen
Tel: +49(07741)969630
www.simmler.de

Erschienen in: Akzent Ausgabe Mai 2008

Erfolg schmeckt süß

Erfolg schmeckt süß

Das Lauchringer Unternehmen Simmler ist in diesen Tagen für die Qualität seiner Konfitüren auf Bundesebene erneut ausgezeichnet worden.
Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat im Rahmen des DLG-Qualitätswettbewerbs für feine Backwaren und Süßwaren erstmals fruchtige Brotaufstriche getestet.
Jedes Produkt, das in den Wettbewerb geschickt wird, durchläuft eine umfassende Analyse sowie stichprobenartige Labortests.
Der Lauchringer Konfitürenspezialist Franz Simmler Gmbh + Co. KG konnte für alle 22 Produkte, mit denen er sich um die begehrten Auszeichnungen beworben hat, DLG-Medaillen erreichen.
Die Experten der DLG bestätigten dem traditionsreichen Familienunternehmen damit eine hervorragende Produktqualität. Verliehen wurde 14 Mal der goldene DLG-Preis, fünf Mal der silberne DLG-Preis und drei Mal der bronzene DLG-Preis.
Damit können die Südbadener bereits die dritte Qualitätsauszeichnung in Folge für sich verbuchen: in den beiden vorangegangenen Jahren konnten eine Reihe von Auszeichnungen durch das International Taste and Quality Institute (iTQi) in Brüssel gefeiert werden und nun freuen sich Geschäftsführung und Mitarbeiter über den Medaillenregen im eigenen Land.

Erschienen in: Südkurier vom 26.04.2008

Ein Auto zum Fest

Ein Auto zum Fest

Glückliche Gewinnerin des Gewinnspiels zum 75-jährigen Jubiläum der Lauchringer Firma Simmler ist Rita Deusch aus Bonndorf. Sie wurde aus über 4000 Teilnehmern ausgelost und gewann einen Opel Corsa. Uta Simmler, Geschäftsführerin und Mitinhaberin des gleichnamigen Unternehmens, die Gewinnerin Rita Deusch und Simmler-Produktionsleiter Stefan Krämer bei der Übergabe des Autos

Erschienen in: Südkurier vom 22.12.2007

Chef-Duo für Firma und Familie

Chef-Duo für Firma und Familie

VON MARTINA KELLER-ULLRICH
Wenn der Unternehmer gemeinsam mit seiner Frau den Laden schmeißt, dreht sich schnell auch in der Freizeit alles um die Firma. PROFIT hat bei Unternehmerpaaren nachgefragt, wie sie Tagesgeschäft und Unternehmensstrategien aus dem Wohnzimmer heraushalten – oder ob auch daheim nie wirklich Feierabend ist.

Endlich abschalten! Am Wochenende die Seele baumeln lassen, über die Feiertage neue Kraft tanken. So lautet der Plan, doch häufig bleibt es bei den guten Vorsätzen und die Praxis sieht ganz anders aus. Nur „dieses“ Wochenende muss dringend noch etwas Schriftkram erledigt, ein unaufschiebbares Telefonat geführt und ein Abstecher ins Büro gemacht werden. Die Liste ist lang und jeder, der keinen „Nine-to-five Job“ hat, weiß, wie schwer es ist, sich wirklich freie Zeit zu nehmen. Doch diese ist nicht nur wichtig, um die Batterien aufzuladen für neue berufliche Ideen, sondern auch, um sich um sich selbst, um Partner, Familie oder Freunde zu kümmern.

Noch schwieriger ist die Gratwanderung zwischen Arbeits- und Privatleben für Paare, die gemeinsam ein Unternehmen führen. Ein Patentrezept, wie dies gelingen kann, gibt es nicht – dafür aber einige gute Beispiele.

Wer erfolgreich mit seinem Partner zusammenarbeiten will, müsse vor allem sich selbst kennen, sagt Uta Simmler (35). Die promovierte Betriebswirtschaftlerin und ihr Ehemann Norbert Münch (41), ein Diplom-Wirtschaftsinformatiker, haben sich im Studium kennen gelernt und danach in verschiedenen Unternehmen gearbeitet. Dass sie einmal in das Familienunternehmen Simmler Konfitüren in Lauchringen einsteigen würden, war für beide kein Thema. Doch als Uta Simmlers Vater seinen 60. Geburtstag feierte, stellte sich die Frage der Nachfolge. Für Uta Simmler war bei der Überlegung, ob sie die Nachfolge antreten möchte, eines klar: „Wenn wir es machen, dann zu zweit.“

Der Job schweißt zusammen

Nun sind die Ehepartner seit fünf Jahren gleichgestellte Geschäftsführer. Sie kümmert sich um Vertrieb und Marketing, er um Produktion und Abläufe, Datenverarbeitung, Verwaltung und Einkauf. Die getrennten Verantwortungsbereiche seien sehr wichtig, erklärt Uta Simmler. Und auch etwas räumliche Distanz bringe Vorteile. So teilt sich das Ehepaar beispielsweise kein gemeinsames Büro. Ja, die beiden Räume liegen noch nicht einmal nebeneinander.

Insgesamt wirke die gemeinsame Arbeit, das gemeinsame Ziel stark verbindend auf die Partnerschaft, finden die beiden. Für das Unternehmen bringe wiederum das große Vertrauen und die Offenheit zwischen Ehepartnern viele Vorteile.

Doch selbst wenn es harmonisch zugeht am Arbeitsplatz, braucht es ab und an auch Privatleben und andere Themen als die Firma. Im Hause Simmler/Münch gibt es darum klare Vereinbarungen: „Zu Hause sprechen wir nicht übers Unternehmen oder nur mit Erlaubnis des anderen,“ sagt Uta Simmler. Denn wenn einer anfängt vom Geschäft zu reden, ist beim anderen, der vielleicht gerade angefangen hat, sich zu entspannen, sofort die Arbeit wieder präsent.

Es sei wichtig, nicht nur übers Geschäft zu reden, sagt auch Kornelia Seiler, Coach für Familienunternehmen aus Konstanz. Doch klare Verabredungen empfinden viele Unternehmerpaare als künstlich. Hilfreich sind sie dennoch, auch, wenn sie nur ermöglichen, dass während des Essens Zeit für andere Themen bleibt.

Auch bei Simmler/Münch bedeutet die Vereinbarung nicht, dass am Wochenende überhaupt nicht über Geschäftliches geredet wird. Beispielsweise beim Spazierengehen oder Autofahren entwickeln die beiden gerne neue Ideen. „Nur zu Hause, da wollen wir privat sein,“ sagt Norbert Münch. Darum schätzen beide auch die räumliche Distanz zwischen Unternehmen und Wohnhaus.

Uta Simmler und Norbert Münch pflegen einen gemeinsamen Bekanntenkreis aber auch eigene Freunde. Während Uta Simmler sich bei Spaziergängen mit Hund Kimba oder Qigong entspannt, nimmt sich Norbert Münch auch mal Zeit für Sport. Jedenfalls versuchen sie, auch wenn die Freizeit knapp ist, diese intensiv zu nutzen.

In Zeiten besonderer Belastung brauche es eine Pause als Perspektive, sagt Uta Simmler. Nach einer EDV-Umstellung und dem 75-jährigen Firmenjubiläum gönnen sich die beiden jetzt kurzentschlossen vier Tage Wellness-Urlaub in dem Hotel, in dem sie geheiratet haben.

Abschalten auf dem Heimweg

Der Abstand zwischen Arbeit und Wohnen ist auch für Renate und Thomas Hummel (50 und 53 Jahre), die eine erwachsene Tochter haben, ein wichtiger Aspekt. Zwischen Betrieb und Wohnhaus liegen bei ihnen sechs Kilometer, das hilft beim Abschalten. „Wenn die Türe zu ist, dann ist Feierabend,“ sagt Thomas Hummel. Auch während der Mahlzeiten ist das Geschäft für beide tabu.

Gemeinsam haben der Zimmerermeister und seine Ehefrau vor 25 Jahren beschlossen, mit Holzbau Hummel in Heiligenberg den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Durch die Zusammenarbeit könnten sie sich in stressigen Zeiten gegenseitig aufbauen, sagt Renate Hummel. Und auch Ehemann Thomas findet, dass die Vorteile die Nachteile bei weitem überwiegen. Die größte Belastung sei auch nicht, dass Berufs- und Privatleben nicht immer scharf getrennt werden könnten, sondern vielmehr die ständig wachsende Flut von Vorschriften und Bürokratie, die bewältigt werden müsse, sagt Renate Hummel.

Maryan und Thomas Mehlhorn (59) führen nicht nur seit 31 Jahren gemeinsam ein Unternehmen, die Maryan Beachwear Group mit Sitz in Murg. Sie haben in dieser Zeit auch noch drei Kinder großgezogen. Selbst jetzt, wo die Kinder erwachsen sind, empfinden sie die Zusammenarbeit nicht als belastend sondern eher als Ansporn, versichern beide. Die gemeinsamen Ziele machen auch die Partnerschaft stark. Es brauche allerdings ein hohes Maß an Toleranz und Respekt vor dem Freiraum des anderen. „Man muss auch den anderen mal nach vorne treten lassen,“ sagt Thomas Mehlhorn, der als geschäftsführender Gesellschafter für Finanzen, Vertrieb und Marketing zuständig ist. „Es ist ein Geben und Nehmen,“ ergänzt Maryan Mehlhorn (55), ebenfalls geschäftsführende Gesellschafterin und als Chef-Designerin verantwortlich für Kreation, Produktion, Werbung und Fotoproduktionen.

Bei aller Gemeinsamkeit ist aber auch dem Unternehmerpaar Mehlhorn ein wenig Abstand wichtig. So ist jeder für seinen eigenen Bereich verantwortlich und auch ihre Büros liegen räumlich weit auseinander. Dafür wohnt die Familie unmittelbar neben dem Unternehmen. Zwar könne man bei räumlicher Distanz besser abschalten, finden die beiden, doch während die Kinder noch klein waren, hatte diese Lösung einfach viele Vorteile.

Feste Absprachen gibt es im Hause Mehlhorn nicht, denn bei drei Kindern im Hause war klar, dass diese in der Freizeit im Mittelpunkt stehen. Negative Erfahrungen mit dem Familienunternehmen haben die Kinder wohl nicht gemacht, denn seit 2007 arbeitet Maya Mehlhorn, eine der beiden Zwillingstöchter, ebenfalls im Unternehmen.

Urlaub ist Urlaub

Während Thomas Mehlhorn etwas länger zum Abschalten braucht, ist Ehefrau Maryan stets voll präsent, wo sie gerade gefordert ist. „Ich kann sehr schnell umschalten,“ sagt sie. Während zu Hause das Familienleben im Vordergrund steht, nutzt das Ehepaar gemeinsame Spaziergänge oder Autofahrten gerne um auch einmal „kreuz und quer zu denken“ und Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Im Urlaub dagegen reden sie auch mal zwei Wochen lang überhaupt nicht übers Geschäft, versichern die beiden.

Ein ganz wichtiger Aspekt für das gute Gelingen einer Zusammenarbeit sei die Entwicklung eines Unternehmens. „Bei einer florierenden Firma ist es viel einfacher. Finanzielle Sorgen wären eine große Belastung“, können sich die beiden vorstellen.

Die privaten Pflichten, als die Kinder noch klein waren, haben Maryan und Thomas Mehlhorn stets geteilt. „Das war die Rush-hour des Lebens“, sagt sie. Beide erinnern sich an Situationen, als sie um Mitternacht im Unternehmen zukünftige Entwicklungen geplant haben und Maryan zwischendrin die Zwillingstöchter gestillt hat. Dagegen erscheint die heutige Arbeitsbelastung geradezu komfortabel.

Eine Situation jedenfalls gebe es bei ihnen nie, versichert Thomas Mehlhorn augenzwinkernd aber glaubhaft: „Dass wir im Restaurant sitzen und uns nichts zu sagen haben, das kommt überhaupt nicht vor.“

Erschienen in: Südkurier Pro:Fit Ausgabe 11 vom 20.12.2007

Lust auf Marmelade

Lust auf Marmelade

Konfitüre in allen Variationen genossen weit mehr als 6.000 Besucher beim großen Tag der offenen Tür der Firma Simmler in Lauchringen. Anlass war das Jubiläum des traditionsreichen Familienbetriebes, den Franz Simmler vor 75 Jahren gegründet hatte. Zum Zeichen der Verbundenheit mit der Region öffnete Simmler die Tore seiner Produktion ganz weit und bot den Liebhabern fruchtiger Brotaufstriche Gelegenheit, den Weg der Früchte ins Konfitürenglas direkt zu verfolgen.
Erdbeere, Himbeere und Badische Schwarzkirsche waren die Stars an diesem sonnigen Tag der offenen Tür. Bis in den späten Nachmittag hinein bildeten die Besucher eine lange Schlange, um sich deren Umwandlung in den Produktionsräumen anschauen zu können. Zutritt gab es nach Überziehen eines kleidsamen Häubchens. An den Stationen Kühlung und Lagerung, Frucht-vorbereitung, Eimer- und Gläserkocherei, Portionenkocherei sowie Abfüllung und Lagerung erfuhren die großen und kleinen Besucher live und durch Erläuterungen sowie auf anschaulich gestalteten Infotafel dargestellt alles Wissenswerte über ihre Lieblingskonfitüre die Firmengeschichte.
Am Ende des Rundgangs winkte ein Glas Jubiläumskonfitüre. In einem Verkostungsraum bot sich überdies ein wahres Konfitüren-Schlaraffenland: Hier konnten sich die Besucher durch sämtliche Sorten probieren.
Aber auch deftigere (Fein-)Kost, die mit den unterschiedlichsten Simmler-Konfitüren raffinierte Kombinationen einging, stand auf dem Speiseplan des Tags der offenen Tür. Wer den einen oder anderen heißen Rezepttipp mit Konfitüre mitnehmen wollte, der war im Zelt bei den international renommierten Showköchen Jean-Rémy Butterlin und Lukas Maj an der richtigen Stelle. Mit großer Kochkunst und lockeren Sprüchen demonstrierten sie auf der Showbühne, was ein Schuss Simmler-Konfitüre aus trendigen Woks oder klassischen Kochtöpfen alles hervorzuzaubern vermag.

Erschienen in: Südkurier vom 02.10.2007

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür

Wir bedanken und ganz herzlich für die zahlreichen Besuche und das große Interesse am vergangenen Sonntag
Ihre Familie Simmler und Mitarbeiter

Erschienen in: Südkurier vom 29.09.2007

75 Jahre Simmler werden fruchtig gefeiert

75 Jahre Simmler werden fruchtig gefeiert

Vor 75 Jahren wurde die Franz Simmler GmbH & Co. KG gegründet. Seit Anfang 2003 führt die dritte Generation zum Dr. Uta Simmler und ihren Mann Norbert Münch die Geschäfte. Das südbadische Familienunternehmen hat sich auf die Herstellung hochfeiner Konfitüren spezialisiert. Die Produkte gehen sowohl in den Lebensmitteleinzelhandel als auch an Großverbraucher in Gastronomie, Hotellerie, Bäcker- und Konditorenhandwerk. Das Firmenjubiläum feiert Simmler mit einigen Aktionen wie einem Tag der offenen Tür, einem Endverbraucher-Gewinnspiel und einer Mitmach-Aktion für die Hotellerie. Außerdem ergänzen drei Jubiläumskonfitüren in limitierter Auflage das bestehende Sortiment: „Erdbeere mit badische Quitte“, „Golden Kiwi mit feiner Maracuja“ und “Badische Schwarzkirsche mit frischer badischer Holunderblüte“.

Das Geschäftsjahr 2006 schloss Simmler mit einem Plus von 5 Prozent ab, die Entwicklung im laufenden Jahr ist nach Unternehmensangaben bislang stabil. Profilierungsmöglichkeiten sieht der Spezialist für fruchtige Brotaufstrich in neuen Produkten, einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Qualität und Genuss. Für letztere wurde Simmler dieses Jahr erneut international ausgezeichnet. Bei der erst zweiten Teilnahme am „Superior Taste Award“ des Brüsseler International Taste & Quality Institute (iTQi) bekam der Lauchringer Anbieter Gourmetsterne für alle vier eingereichten Produkte. Bewertet wurden unter anderem Geschmack, Aussehen und Konsistenz. Prämierungen erhielten im Einzelnen die Sorten „ „Erdbeer-Konfitüre Extra“, „Feine Frucht Himbeere“, „Schwarzkirsch-Konfitüre Extra“ und „Quitten-Gelee Extra“. Geschäftsführer Norbert Münch fühlt sich bestätigt: „Es zeigt sich, dass der Geschmack, der in unserem Unternehmen als Premium-Qualtität steht eingestuft wird, auch vor einer internationalen hochkarätig besetzten Jury Bestand hat. Damit sind wir endgültig in der Champions League der Konfitüren angekommen.“ Und nicht ohne Stolz führt der Firmenchef aus: „Wir sind nun der einzige Konfitüren-Hersteller weltweit, der mit Erfolg an diesem Wettbewerb teilgenommen hat und an dessen Himmel mittlerweile insgesamt elf Gourmetsterne leuchten“.

Erschienen in: Lebensmittel-Zeitung Nr. 39 vom 28.09.2007

Prominenz bei Simmler

Prominenz bei Simmler

Minister informiert sich: Unter den Besuchern, die sich am Tag der offenen Tür beim Konfitürenspezialisten Simmler in Lauchringen umschauten, war auch politische Prominenz. Felix Schreiner, CDU-Ortsvorsitzender, machte mit Staatsminister Willi Stächele MdL die Runde. Senior-Chef Franz Simmler freute sich über den Ministerbesuch und die Visite von Landtagspräsident Peter Straub.

Erschienen in: Südkurier vom 27.09.2007

Schlangen vor süssen Spezialitäten

Schlangen vor süssen Spezialitäten

Offene Tür: Einem Volksfest gleich war der Tag der offenen Tür beim Konfitürenspezialisten Simmler. Anlass war der 75. Geburtstag der Firma. Der Besucherstrom war so groß, dass man sich geduldig in einer langen Schlange anstellen musste, um einen Einblick in die Produktionsstätte zu bekommen, um zu sehen, wie die fruchtigen, lecker schmeckenden Konfitüren entstehen. Im Anschluss an den Rundgang konnte man Spezialitäten des Hauses probieren. Mit einem Platzkonzert eröffnete der Musikverein Oberlauchringen und das Blasorchester Unterlauchringen den Reigen des Unterhaltungsprogramms.

Erschienen in: Südkurier vom 25.09.2007

Simmler kocht vor Freude

Simmler kocht vor Freude

Der morgige Sonntag soll ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Franz Simmler GmbH & Co. KG werden. An diesem Sonntag feiert der Lauchringer Produzent feiner Konfitüren seinen 75. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür. Dabei gewährt er seinen Besuchern von 11 bis 16 Uhr Einblicke in seine Geschichte und die Herstellung. Zahlreiche Probierstände, Jubiläumsverkauf, Spezialitäten aus der Konfitürenküche und ein Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein sind vorbereitet.
1932 gründete Franz Simmler die Firma „Franz Simmler, Klettgauer Obstverwertung, Oberlauchringen“ – der Grundstein des heute in der dritten Generation geführten Traditionsunternehmens. Die Konfitüren aus diesem Hause erfreuen sich auch in der Region großer Beliebtheit, und das ist Grund genug für Simmler, seine Tore besonders weit zu öffnen. In der Live-Produktion werden die Besucher den Weg von der Frucht ins Glas direkt mitverfolgen können und viele Fragen rund um Konfitüre beantwortet bekommen. Im Spezialitätenraum darf anschließend probiert werden, im Zelt wird die Festküche unter Beweis stellen, wie köstlich es sich mit Konfitüre kochen lässt.
Die Eröffnung werden der Musikverein Oberlauchringen und das Blasorchester Unterlauchringen mit einem frisch – fröhlichen Platzkonzert bestreiten. Anschließend heißt es „Bühne frei“ für das Unterhaltungsprogramm: Der Kabarettist Jörg Kräuter bietet „Satirisch-Kulinarisches aus der badischen Gerüchtsküche“, Daniel Leers vom Ali-Theater Tiengen erzählt in einem Märchen von Franz Hohler, wie einst ein Riese Erdbeerkonfitüre kochen wollte, die Showköche Jean-Rémy Butterlin und Christian Krüger demonstrieren, wie Konfitüre in der moderne Küche eingesetzt werden kann. Auch für die kleine Gäste werden die Profis kochen

Preise für Spitzenqualität vom Hochrhein

Preise für Spitzenqualität vom Hochrhein

Der Konfitürenspezialist erhält zum zweiten Mal in Folge Auszeichnungen beim Superior Taste Award. Die Beurteilung der Produkte erfolgt durch ein Expertenteam aus europäischen Spitzenköchen und Sommeliers. „Damit sind wir endgültig in der Champions League der Konfitüren angekommen“, meinte der Geschäftsführer Norbert Münch. Das Siegel zählt besonders für Gastronomen und Hoteliers. „Köche vertrauen Köchen bei der Auswahl ihrer Produkte“, erklärte Uta Simmler, Geschäftsführerin für Vertrieb und Marketing.

Bester TFG-Soarbetrieb
Die Firma Manfred Schäuble Solar-und Heizsysteme hat die Auszeichnung „Bester TFG-Solarbetrieb am Hochrhein“ erhalten. Das Unternehmen aus Rickenbach-Hottingen hat inzwischen rund 360 Solaranlagen für Wärme oder Stromerzeugung gebaut. „Ob Solarstrom oder Solarwärme, unsere Anlagen bringen Spitzenwerte“, berichtete Manfred Schäuble von den regelmäßigen Umfragen unter den Kunden. Für die kalten Tage hat er Brennglaskollektoren im Angebot, die auch dann noch Wärme liefern. Wer sich interessiert, kann sich am 20.Juli ab 20Uhr beim Sommerfest der Firma Schäuble informieren. Der Preis wurde übergeben von Dirk Staiger, Geschäftsführer des Verbundes der besten Solar- und Pelletsbetriebe – Technologie für Generationen.

Ehrung für Mitarbeiter
Roland Lutyj aus Wellendingen ist seit 35 Jahren Mitarbeiter der Auto-Amann GmbH. Er trat nach der Ausbildung in den Betrieb in Bonndorf-Wellendingen ein. Firmenchefin Erika
Amann überreichte ihm eine Ehrenurkunde der Handwerkskammer Konstanz und einige Geschenke zum Firmenjubiläum.

Erschienen in: Hochrhein Anzeiger, Nr. 28 vom 11.07.2007

In der Champions-League

In der Champions-League

Ausgezeichnet im wahrsten Sinne des Wortes: Das »International Taste + Quality Institute« (ITQI) in Brüssel hat den Konfitürenhersteller Simmler erneut mit zahlreichen Gourmet-Sternen bedacht.

Der Konfitürenspezialist aus dem südbadischen Lauchringen erhält zum zweiten Mal in Folge Auszeichnungen beim Superior Taste Award. Getestet wurden insgesamt 601 Produkte aus 53 Ländern. Ausgezeichnet werden Produkte, die sich insbesondere aufgrund ihres herausragenden Geschmacks deutlich positiv vom Standard absetzen. Zusätzliche Bewertungskriterien sind Konsistenz und Aussehen der Lebensmittel.

Die Firma Simmler ist in diesem Jahr mit vier Produkten in den Wettbewerb gegangen. »Es ist für uns eine wohltuende Bestätigung, dass wir erneut mit allen eingereichten Produkten hervorragende Ergebnisse, erzielt haben. Es zeigt sich, dass der Geschmack der in unserem Unternehmen als Premium-Qualität eingestuft wird auch vor einer internationalen, hochkarätig besetzten Jury Bestand hat. Damit sind wir endgültig in der Champions League der Konfitüren angekommen«, führte Geschäftsführer Norbert Münch in seiner Festrede in Brüssel aus. »Köche vertrauen Köchen bei der Auswahl ihrer Produkte«, ergänzt Dr. Uta Simmler, die geschäftsführend die Bereiche Vertrieb und Marketing verantwortet und ebenfalls beste Werbung mit dieser Preisverleihung einhergehen sieht.

Und das kleine bisschen Stolz, das bei diesen Worten mitklingt, ist sicherlich berechtigt: Immerhin ist Simmler der einzige Konfitürenhersteller weltweit, der mit solchem Erfolg an diesem Wettbewerb um den Superior Taste Award teilgenommen hat und an dessen Himmel mittlerweile insgesamt elf Gourmet-Sterne leuchten.

Erschienen in: WOM, Nr. 28 vom 11.07.2007

Die erste Runde geht an den guten Geschmack

Die erste Runde geht an den guten Geschmack

Es war beileibe keine leichte Aufgabe: Doch jetzt stehen die ersten zehn Gewinner im großen BZ-Rezeptwettbewerb fest. Die siebenköpfige Jury hat dieser Tage alle Einsendungen gesichtet und die besten Vorschläge prämiert. „Sehr viele ausgefallene Ideen,“ hatten die Experten unter den 150 Rezeptvorschlägen ausgemacht. Und kaum einen, der nicht durch hohe Qualität bestach.

Das machte die Auswahl nicht leichter: Zwar waren die Jury Mitglieder allesamt bestens vorbereitet zur Sitzung im Freiburger Pressehaus erschienen. Doch die Schwerpunkte unterschieden sich klar: Während die einen auf Tradition bedacht waren, wollten die anderen vor allem das Neue belohnen, Regionalität konkurrierte mit Weltoffenheit, Simplizität mit Komplexität. Wie nur einen gemeinsamen Nenner finden? Das schien einigen Juroren schier unlösbar. Doch die Konfitürenprofis Uta Simmler und Thomas Faller, Weck-Geschäftsführer Eberhard Hackelsberger, die Küchenchefs Andreas Neubauer und Jürgen Gauwitz sowie BZ-Herausgeber Christian Hodeige meisterten die Aufgabe in leidenschaftlichen Diskussionen und beim Austausch von handfesten Argumenten. Manche Favoriten wurden da ruckzuck verworfen, andere blieben bis zum Schluss im Rennen. Zuguterletzt galt es, BZ-Gastroautor Hans-Albert Stechl zu integrieren, der nicht „live“ dabei sein konnte, aber per Telefon abgestimmt hatte. Ein Kriterium war allen gleichermaßen wichtig: Passen die angegebenen Zutaten zusammen? Aber auch zwei weitere Fragen mussten beantwortet werden: Stimmt das Verhältnis der Mengen? Und lässt sich das Rezept von Nicht-Profis nacharbeiten? Nach drei Wahldurchgängen war sich die Jury einig – und zwar auch darüber, dass es im Grunde darum gegangen war, die hervorragenden Rezepte von den sehr guten zu trennen. Prämiert wurden:

Schwarzwälder Kirschmarmelade
von Regina Iwertowski aus Breisach

Aprikosenkonfitüre Extra
von Magdalena Joos aus Waldkirch

Zwetschgen mit Walnüssen
von Inge Walter aus Waldkirch

Brombeermarmelade mit Vanille
von Daniela Walber aus Teningen

Erfrischendes Minzgelee
von Vanessa Schaadt aus Freiburg

Sirup auf kaltem Wege
von Anneliese Rehm, Emmendingen

Fenchel-Sauerkirsch-Chutney
von Brigitte Schneider aus Schliengen

Badische Kapern
von Gesa Hartmann aus Gundelfingen

Süss-saure Zwetschgen
von Vreni Nopper aus Utzenfeld

Gemüsebiggel
von Beate Wiedemann, Oberrotweil

Ein Sonderpreis „Jugend“ geht in dieser Runde an den Kindergarten Neuershausen, der ein „Erdbeermarmeladenrezept für 150 bis 1000 Erdbeeren“ eingesandt hat. Wir freuen uns schon auf das gemeinsame Abzählen!

„Die zehn Gewinnerrezepte stellen wir im Herbst in der BZ vor. Zuvor aber geht der Wettbewerb in eine neue Runde. Im August suchen wir die besten Einmach-Rezepte für Spätsommer und Herbst. Sie sehen also, es gibt sie noch – die berühmte zweite Chance! Jetzt ist es an Ihnen, zu überlegen, wie Sie sie nutzen möchten!

Erschienen in: Badische Zeitung Nr. 7 vom 11.07.2007

Worauf warten Sie? Kochen Sie uns ein!

Worauf warten Sie? Kochen Sie uns ein!

BZ-Rezeptwettbewerber (Runde 1): Gesucht werden noch mehr tolle Einmach-Rezepte für Frühling und Sommer / Langsam geht´s dem Ende der Einsendefrist zu

Seit zwei Wochen läuft der große BZ-Rezeptwettbewerb zum Thema „Einmachen“, und schon sind einige sehr schöne Rezepte bei uns eingetroffen. Allerdings dürfen es ruhig noch ein paar mehr sein. Wer in der ersten Runde von „Badisch schmeckt´s – die Rezepte“ mitmachen möchte, hat nur noch bis Mittwoch 27. Juni, Zeit. Dann läuft die Einsendefrist für die schönsten Frühlings- und Sommerrezepte aus.

Dabei könnte die Jahreszeit kaum günstiger sein. Gerade jetzt reift in den Gärten der Region eine schier unüberschaubare Vielfalt von Früchten und Gemüsen. Auch in den Küchen müsste demnach die Hölle los sein. Süß, salzig, sauer, flüssig, musig, fest – frische Produkte lassen sich auf vielfältige Weise konservieren. Oder ist das Einmachen im Zeitalter von Kühlschrank und Kühltruhe womöglich gar nicht mehr en vogue? Wir wollen es genau wissen und bitten Sie um Ihre besten Rezepte für Frühling und Sommer. Einmal mehr gilt dabei die Regel: Erlaubt isst, was schmeckt.

Die Anforderungen: Drei weitere Voraussetzungen sollten ihre Rezepte aber erfüllen: 1. Es müssen im Grundsatz die für die Region typischen Produkte verwendet werden. 2. Das Eingemachte sollte mindestens sechs Monate haltbar sein. 3. Das Rezept sollte in eine der folgenden Kategorien passen:

– Säfte und Sirupe
– Marmeladen, Konfitüren, Gelees und Muse
– Konservieren mit Salz, Essig und Öl
– Obst und Gemüse im großen Weckglas
– Würzige, süß-saure und scharf-pikante Soßen

Die Jury: Alle Rezepte wird eine hochkarätig besetzte Jury unter die Lupe nehmen. Ihr gehören bisher die Profiköche Jürgen Gauwitz vom „Haus Sommerberg“ in Feldberg-Altglashütten und Andreas Neubauer an, der selbstständiger Food-Stylist und Rezeptautor arbeitet. Den Lauchringer Konfitürenhersteller Simmler vertritt Miteigentümerin Uta Simmler. Von der Firma Weck in Wehr-Öflingen hat Geschäftsführer Eberhard Hackelsberger zugesagt. Die Firma Faller Konfitüren in Utzenfeld repräsentiert Inhaber Thomas Faller. Tradition hat, dass BZ-Gastroautor Hans-Albert Stechl und BZ-Herausgeber Christian Hodeige zur Jury gehören.

Die Auswahl: Alle Rezepte, die die Jury auswählt, werden im Oktober auf dieser Seite „Aus Land und Region“ nacheinander vorgestellt werden. Deswegen sollten Teilnehmenden damit rechnen, dass sie ihre Rezepte im Laufe des Juli vor Augen neugieriger Journalisten zubereiten.

Die Preise: Als Belohnung wird Food-Fotograf und – Stylist Michael Wissing aus Kollnau, der auch die BZ-Rezeptwettbewerb 2005 und 2006 fotografierte, die Einmachkünstler und deren Werke ins Bild setzen. Wissing lädt dazu alle Gewinner in sein Studio ein. Die Fotos werden zusammen mit den Siegerrezepten in die neue Ausgabe des Rezeptbuchs „Badisch schmeckt´s“ aufgenommen.

Die fünf Erstplazierten (je einer aus jeder Kategorie) dürfen sich auf einen Live-Auftritt auf der Freiburger Gourmetmesse „Plaza Culinaria“ freuen. Weiterhin enthält das Preispaket eine Teilnahmeurkunde, ein Porträtfoto, je zwei Eintrittskarten für die „Plaza Culinaria“ sowie das neue Buch „Badisch schmeckt´s“. Lust bekommen, mitzumachen? Dann aber schnell ans Werk. Wir sind gespannt, was Sie ins Glas packen! Eine Bitte noch: Senden Sie jetzt nur noch Frühjahrs- und Sommerrezepte ein. Also möglichst kein Kraut und keine Kürbisse. Auf diese und andere spätere Köstlichkeiten kommen wir in einer zweiten Runde im Herbst zurück!

Erschienen in: Badische Zeitung aus Land und Region vom 20. Juni 2007

Simmler feiert Jubiläum und leistet dabei noch soziale Hilfe

Simmler feiert Jubiläum und leistet dabei noch soziale Hilfe

75 Jahre Konfitürenvielfalt

Am 1. April 2007 war es soweit: Die Firma Simmler feierte ihr 75-jähriges Bestehen. Trotz dieser langen Tradition blickt der Betrieb aus Lauchringen nach vorne und will dabei Ideen unterstützen, die noch ganz jung sind.

So sind die heutigen Geschäftsführer Dr. Uta Simmler und Norbert Münch der Meinung, dass der Betrieb im gleichen Maß neuartige Konzepte benötige wie verlässliche, überdauernde und traditionsreiche Komponenten.

Anlässlich des Jubiläums hat sich auf Initiative der Firma Simmler ein Lauchringer Trio zusammen gefunden, das diesen Gedanken teilt: So kooperiert der Konfitürenspezialist mit dem Autohaus Tiefert und dem Familienzentrum Hochrhein in einem Projekt, das sich sehen lassen kann. Um das Familienzentrum zu unterstützen, stellt die Firma Simmler für einen Zeitraum von 75 Tagen einen Opel Corsa zur Verfügung. Das Familienzentrum kann dadurch seine bereits laufenden und die geplanten Projekte schneller in Angriff nehmen.

Das Fahrzeug wird insbesondere für Besorgungs- und Auslieferungsfahrten, aber auch für organisatorische Fahrten, genutzt werden. Möglich wurde die schnelle Hilfe, weil das Autohaus Tiefert kurzfristig ein geeignetes Fahrzeug gefunden und zu einem „Jubiläumspreis“ abgegeben hat.

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens erweitert Simmler die Produktpalette um drei Jubiläums-Konfitüren in limitierter Auflage.

Andere soziale Einrichtungen – auch von außerhalb Lauchringen – können sich ab sofort darum bewerben, das Fahrzeug ab Mitte August ebenfalls für 75 Tage zu Verfügung gestellt zu bekommen. Bei der Bewerbung ist es wichtig, den Zweck der sozialen Einrichtung zu umschreiben und den geplanten Einsatz des Fahrzeugs zu erläutern. Bewerbungen können schriftlich bei der Firma Simmler eingereicht werden.

Im Anschluss daran wird das Fahrzeug verlost. Wer an der Verlosung teilnehmen will, sendet den Jubiläums-Slogan „Wir feiern fruchtig!“ per E-Mail an die E-Mail-Adresse 75@simmler.de oder eine Postkarte/Brief an Franz Simmler GmbH + Co., Bahnhofstraße 19, 79787 Lauchringen schreiben. Einsendeschluss ist der 31. Oktober.

Erschienen in: WOM Nr. 24 vom 13. Juni 2007

Familienzentrum bekommt Auto für 75 Tage

Familienzentrum bekommt Auto für 75 Tage

Aktion des Konfitürenherstellers Simmler in Rahmen des 75-jährigen Firmenjubiläums — Fahrzeug bringt Lunch-Pakte zu Bedürftigen

Der Lauchringer Konfitürenhersteller Simmler stellt dem Familienzentrum Hochrhein für 75 Tage ein Auto zur Verfügung. Den Opel Corsa des Autohauses Tiefert dürfen die Mitarbeiterinnen des vor Kurzem in der Hauptstraße in Unterlauchringen neu eröffneten Familienzentrums Hochrhein nutzen. Die Firma Simmler, die ihr 75-jähriges Jubiläum feiert, stellt das Fahrzeug danach, ebenfalls für 75 Tage einer anderen sozialen Einrichtung zur Verfügung.

Interessierte Einrichtungen, auch von außerhalb Lauchringens, dürfen sich bei der Firma Simmler schriftlich bewerben. Sie müssen den Zweck der sozialen Einrichtung beschreiben und erläutern, wie das Fahrzeug genutzt werden soll. Nach diesen 150 Tagen verlost die Firma Simmler das Auto. Jeder darf bei der Verlosung mitmachen. Wer die Chance haben will, das Auto zu gewinnen, kann bis zum 31. Oktober an die Firma Simmler den Jubiläumsslogan „Wir feiern fruchtig!“ per E-Mail (75@simmler.de) oder per Post schicken.

Uta Simmler und ihr Mann Norbert Münch, die beiden Geschäftsführer der Firma Simmler, übergaben den Schlüssel an die Mitarbeiterinnen des Familienzentrums. Dabei waren Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble, Ulla Hahn und Karina Kissel vom Familienzentrum, Andrea Tiefert und Stefanie Günther von der Diakonie. „ Die Gesellschaft braucht neue Ideen. Deshalb haben wir uns entschlossen, ein Projekt wie das Familienzentrum zu unterstützen“, sagte Uta Simmler.

Ulla Hahn, Leiterin des Familienzentrums: “Es ist für uns vorteilhaft, mit Firmen zu kooperieren. Das ist der beste Start überhaupt.“ Das Auto soll zum Beispiel für Einkäufe für die Cafeteria oder für den Transport der Senioren genutzt werden. Nach den Pfingstferien will das FaZ damit beginnen, Lunch-Pakte an Berufstätige auszuliefern.

Das Autohaus Tiefert will laut Ulla Hahn dem Familienzentrum nach diesen 75 Tagen, ein anderes Auto für ein Jahr zur Verfügung stellen.

Erschienen: Südkurier Nr. 129 vom 08. Juni 2007

Jetzt geht´s ans Eingemachte!

Jetzt geht´s ans Eingemachte!

Das Haltbarmachen von Nahrung ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Doch in Zeiten von Kühlschrank, Gefriertruhe und einer ständigen Verfügbarkeit von Lebensmitteln ist das Einmachen etwas in Vergessenheit geraten. Dabei gibt es so viele tolle Rezepte, um die frische Ernte über den Winter zu retten. Wie bannen Sie den Frühling und den Sommer ins Glas? Was kommt bei ihnen in die Flasche? Auch beim vierten BZ-Rezeptwettbewerb heißt das Motto „Badisch schmeckt´s“ und gefragt sind wieder die für unsere Region spezifischen Rezepte.

Vielleicht erinnern Sie sich auch daran, wie Mutter oder Großmutter in einem dampfenden Topf rührten, und wie es im Haus nach süßen Früchten roch. Die Krönung war, wenn für die Kinder ein „Versucherle“ heraussprang. Vorratshaltung galt damals noch als Merkmal eines gut geführten Haushalts. Sorgsam beschriftet reihten sich die Flaschen und Gläser im Keller aneinander und am Sonntagvormittag durfte man hinuntersteigen, um die gehüteten Schätze zu bergen.

Doch dann kam eine Zeit, in der sich immer weniger Menschen die Arbeit, die im Eingemachten steckt, machen wollten oder konnten. Zumal Fertiggerichte und Konserven in jedem Supermarkt Früchte und Gemüse vor hoher Qualität anzubieten schienen. Dass selbst gemacht besser schmeckt, wissen viele erst langsam wieder zu schätzen. Da soll es sogar vorkommen, dass sich die Jungen von ihren Müttern zeigen lassen, wie man Marmelade einkocht oder Früchte haltbar macht – auch weil sie wieder wissen wollen, was sie essen.

Dabei müssen es nicht immer nur süße Vorräte sein. Wer es lieber herzhaft mag, kann Gemüse wie Gurken, Bohnen oder Blumenkohl hervorragend „einwecken“, wie das Einmachen in Anlehnung an die Weherer Gläser Firma Weck auch gerne genannt wird. Früher kochte man sogar Fleisch und Wurst ein. Einmachfans haben außerdem längst die würzigen, häufig süß-sauren oder scharf-pikanten Soßen aus Früchten und Gemüsen entdeckt, die es in anderen Ländern als Beilage zu Fleisch und Fisch gibt.

Der Kreativität sind beim Einmachen keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was schmeckt. Dieses Prinzip gilt auch beim diesjährigen BZ-Rezeptwettbewerb. Erstmals gehen wir dabei in zwei Runden vor. Bis Ende Juni wollen wir zunächst nur die Rezepte des Frühlings und des Sommers sammeln. Das hat vor allem logistische Gründe. Denn genau wie bei den vorher gegangenen BZ-Rezeptwettbewerben wollen wir auch dieses Jahr wieder live dabei sein, wenn Sie sich in ihrer Küche an die Arbeit machen. Da wird es schon höchste Zeit für viele Früchte und Gemüse, die später im Jahr nicht mehr oder nur noch schwer zu haben sein werden. Unsere ausdrückliche Bitte an Sie lautet darum heute: Senden Sie jetzt nur Frühjahrs- und Frühsommerrezepte ein! Auf alle anderen Köstlichkeiten kommen wir in einer zweiten Runde im Herbst zurück. Fest versprochen!

Die Anforderungen: Drei weitere Voraussetzungen sollte jedes Rezept erfüllen: 1. Es müssen im Grundsatz die für die Region typischen Produkte verwendet werden. 2. Das Eingemachte sollte mindestens sechs Monate haltbar sein. 3. Das Rezept sollte in eines der folgenden Kategorien passen:

– Säfte und Sirupe
– Marmeladen, Konfitüren, Gelees und Muse
– Konservieren mit Salz, Essig und Öl
– Obst und Gemüse im großen Weckglas
– Würzige, süß-saure und scharf-pikante Soßen

Die Jury: Alle Rezepte, die bis Mittwoch 27. Juni, in der BZ-Redaktion eingegangen sind, wird dann eine hochkarätig besetzte Jury unter die Lupe nehmen. Ihr gehören bisher die beiden Profiköche Jürgen Gauwitz vom „Haus Sommerberg“ in Feldberg-Altglashütten und Andreas Neubauer an, der bereits bei Ferran Adrià bei Johann Lafer kochte. Von der Firma Weck in Wehr hat Rüdiger Mengel, Chef des Bereichs Hauskonserven zugesagt. Die Konfitürenfabrik Simmler in Lauchringen vertritt Miteigentümerin Uta Simmler. Tradition hat, dass BZ-Gastroautor Hans-Albert Stechl und BZ-Herausgeber Christian Hodeige zur Jury gehören. Schließlich laufen Anfragen bei zwei weiteren Einmachprofis der Region.

Die Auswahl: Die Jury wird zunächst 15 Rezepte auswählen, die im Oktober auf der Seite „Aus Land und Region“ nacheinander vorgestellt werden. Deswegen sollten Teilnehmende damit rechnen, ihre Rezepte im Laufe des Juli vor Augen neugieriger Journalisten zuzubereiten.

Die Preise: Als Belohnung wird Food-Fotograf Michael Wissing, der auch den
Backwettbewerb 2006 und den Kochwettbewerb 2005 fotografierte, die Einmachkünstler und deren Werke ins Bild setzen. Wissing, lädt dazu alle Gewinnerinnen und Gewinner in sein Studio nach Kollnau ein. Seine Fotos werden zusammen mit den Siegerrezepten in die neue Ausgabe des Rezeptbuchs „Badisch schmeckt´s“ aufgenommen.

Die fünf Erstplazierten (je einer aus jeder Kategorie) dürfen sich auf einen Live-Auftritt auf der Freiburger Gourmetmesse „Plaza Culinaria“ freuen. Weiterhin enthält das Preispaket eine Teilnahmeurkunde, ein Porträtfoto, je zwei Eintrittskarten für die „Plaza Culinaria“ sowie das neue Buch „Badisch schmeckt´s“. Lust bekommen, mitzumachen? Dann aber schnell ans Werk. Wir freuen uns schon darauf, uns von Ihnen einkochen zu lassen!

Erschienen in: Badische Zeitung les 11 vom 06.06.2007

Lauchringer Firmen erobern den Weltmarkt

Lauchringer Firmen erobern den Weltmarkt

Die Gemeinde Lauchringen zählt zu den wirtschaftlich dynamischsten Gemeinden am Hochrhein und ist überregional für ihr schnelles Wachstum und ihre gesunde Wirtschaftsstruktur bekannt. Handel und Gewerbe in den vielen Branchen bieten nicht zuletzt vielen Menschen einen Arbeitsplatz.

Optimale Bedingungen

Einige der in Lauchringen ansässigen Firmen sind auf dem Weltmarkt tätig und auf dem europäischen Binnenmarkt stark präsent. Der Wirtschaftsstandort Lauchringen mit seinen Gewerbegebieten “Wiggenberg“ und „Im Ried“ sowie dem Industriestandort am Ibrunnen wird geprägt von einem starken Handwerk und Einzelhandel. Handwerksbetriebe und Einzelhändler finden hier nahezu optimale Bedingungen. Das Handwerk und der Einzelhandel steigern mit ihrem Ideenreichtum ihren Bekanntheitsgrad über die Gemarkungsgrenzen hinaus. Lauchringen gilt als Wirtschaftgemeinde mit einer hohen Lebensqualität, und ist zentral gelegen ein idealer Standort für die Unternehmen, die ohne Zweifel unter anderem diese hohe Lebensqualität gewährleisten.

Eines der renommierten Betriebe in der Gemeinde ist das Textilunternehmen Lauffenmühle, das seit 1835 ein Aushängeschild für die Gemeinde und die gesamte Region und mit 400 Beschäftigten ein wichtiger Arbeitgeber ist. Ein weiterer Eckpfeiler ist der Metallveredelungsbetrieb König mit den Werken im Gewerbegebiet „Wiggenberg“ und in der Grundstraße in Oberlauchringen.

Lauchringen ist auch Sitz einer der renommiertesten Konfitürenspezialisten Europas, der Firma Simmler Konfitüren. Sie trägt den Namen Lauchringen in die Ferne. Wer zum Beispiel in Deutschland und im Ausland Urlaub macht, und beim Frühstück im Hotel das Konfitürendöschen in der Hand hält, liest bestimmt die Namen Simmler und Lauchringen.

Die Gemeinde bietet in beiden Ortsteilen viele Einkaufsmöglichkeiten. Lauchringen mit seinen Geschäften ist Anziehungspunkt für viele Kunden aus der Schweiz und den Nachbargemeinden. Zu einer starken Wirtschaft und einem starken Handel gehört die gute Infrastruktur. Ein wesentlicher Vorteil des Einkaufsorts Lauchringen ist: Kunden finden zum Nulltarif ausreichend Parkplätze nahezu vor der Haustüre.

Durch die 2006 neu gestaltete Hauptstraße zu einer attraktiven „Einkaufsmeile“, den Ausbau des Gewerbegebiets „Wiggenberg“ und die Ansiedlung neuer Einzelhandelsfirmen im Gewerbegebiet „Im Ried“ steigt die Gemeinde in eine andere Liga auf, die ihr das Prädikat eines idealen Wirtschaftsstandortes verleiht. Einen Beleg für das vielseitige Gewerbe und den vielseitigen Handel liefert ein Klick auf das Firmenverzeichnis der Homepage der Gemeinde, wo sich 321 Einträge finden.

Erschienen in: Südkurier Ausgabe 7, 03. Mai 2007

75 Jahre „Simmler Konfitüre“ aus Südbaden

75 Jahre „Simmler Konfitüre“ aus Südbaden

In diesen Tagen feiert die Franz Simmler GmbH + Co. KG, Lauchringen, ihren 75. Geburtstag. Für den Konfitüren-Spezialisten ist dies Anlass genug, im Jubiläumsjahr einige Highlights zu setzen. Dazu zählen im Herbst ein Tag der offenen Tür mit gläserner Produktion und ein attraktives Gewinnspiel, das sich an Endverbraucher richtet.

Gegründet wurde das Unternehmen, das mittlerweile in der dritten Generation geführt wird, am 1. April 1932 von Franz Simmler, der ein Jahr zuvor eine ehemalige Genossenschaftsmolkerei gekauft, erweitert und modernisiert hatte. Bevorzugt von den klimatischen Bedingungen Südbadens, konnte die „Franz Simmler, Klettgauer Obstverwertung“ bei der Beschaffung aus dem Vollen schöpfen. Hinzu kam ein weiterer glücklicher Umstand: In den 1920er-Jahren hatte es in der Region eine Konservenfabrik – mit gefördertem Beerenobst-Anbau – gegeben. Umgekehrt hatten die Obstbauern mit Simmler wieder einen Abnehmer für ihre Erträge erhalten.

Der Qualitätsanspruch war hoch. Denn es sollte mit den hausgemachten Produkten der Verbraucher konkurriert werden. Ein Leitsatz, der bis heute gilt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es erst 1949 eine minimale Zuckerzuteilung für die Herstellung von gesüßtem Brotaufstrich. Auch Zuckerrübensirup zählte zum bescheidenen Fertigungsprogramm. Erst Anfang der 50er-Jahre wurde die Produktion von Konfitüren wieder aufgenommen.

1955 und 1968 traten die Söhne des Gründers in die Firma ein und führten das Werk ihres Vaters fort. Franz Herbert Simmler war zuständig für Administration, Einkauf, Finanzen und Teile des Vertriebs, während Klaus Simmler für Produktion, Technik, Entwicklung sowie ebenfalls Vertrieb verantwortlich war. Seit Anfang 2003 ist die dritte Generation am Ruder: Mit den beiden Geschäftsführern Dr. Uta Simmler (Vertrieb und Marketing) und ihrem Mann Norbert Münch (Produktion, Verwaltung, Einkauf).

Erschienen in: LZ Nr. 16, 20. April 2007

Premium aufs Brötchen

Premium aufs Brötchen

Kein Frühstück ohne süße Brotaufstriche: Vor allem Konfitüren und süße Cremes sorgten für ansehnliche Umsatzzuwächse im Handel. Die kalorienreichen Klassiker und die neuen Premiumprodukte der Markenartikel sind besonders beliebt…

Mit Innovationen punktet auch der baden-württembergische Hersteller Simmler. Dessen neue Konfitüren-Range „Feine Frucht“ hat dem Unternehmen nach Angaben von Geschäftsführerin Dr. Uta Simmler ein zweistelliges Umsatzplus beschert. „Mit den Produkten im 225-Gramm-Glas sprechen wir gezielt neue Käuferschichten, vor allem junge Singles und Wochenendfrühstücker an, was Cross-Effekte auf den Absatzmarkt klassischer Konfitüren mit sich bringt“, berichtet Simmler.

Erschienen in: Die Lebensmittelzeitschrift Nr. 6, vom 09. Februar 2007

Mit regionalen Produkten zum „Köstlichkeitsführer“

Mit regionalen Produkten zum „Köstlichkeitsführer“

Lauchringen. „Warum wir uns an der Initiative Badischer Einkaufskorb beteiligen?“, fragt Dr. Uta Simmler von der Franz Simmler GmbH + Co. KG. „Wir wollen die Verbraucher und auch unsere eigenen Mitarbeiter für die Bedeutung regionaler Produkte sensibilisieren.“ Denn viele wüssten gar nicht, was sie mit ihren Kaufentscheidungen alles bewirken. „Wenn jeder nur im Discounter einkaufen würde, hätten wir ein riesiges Problem.“

Simmler stellt mehr als 20 verschiedene Sorten Konfitüre her und kocht ohne Zusatzstoffe. „Schwarzkirschen und Quitten beziehen wir wann immer möglich aus Baden.“ Die Strategie zahlt sich offenbar aus. 2006 stiegen Umsatz und Absatz um rund fünf Prozent und auch 2005 gab es Wachstum.

Besonders erfolgreich habe sich das Geschäft im Einzelhandel entwickelt. „Hier haben wir um mehr als 15 Prozent zugelegt“, sagt die Chefin. In Gesprächen mit regionalen Handelsunternehmen sei die Teilnahme am „Badischen Einkaufskorb“ bereits gut angekommen. Absatzmengen und Umsatzzahlen nennt Simmler nicht. Hat die mehr als 70 Jahre alte Firma eine Vision? „Wir wollen Köstlichkeitsführer sein“, sagt Uta Simmler und lächelt.

Vom 9. bis 11. Februar präsentiert sich der „Badische Einkaufskorb“ auf der Automobil 2007 in Freiburg.

Erschienen in: econo 2/2007 vom 02.02.2007

Süßer Rückblick

Süßer Rückblick

Eine positive Bilanz hat die Firma Franz Simmler GmbH + Co. KG, Lauchringen gezogen. Auf dem kürzlich abgehaltenen Betriebsabend blickten die beiden Geschäftsführer Uta Simmler und Norbert Münch gemeinsam mit rund 45 Mitarbeitern auf ein gutes Jahr zurück.

Bis Ende November wurde eine positive Absatzentwicklung von über fünf Prozent realisiert. Wesentlich dazu beigetragen haben die neuen Produkte der Linie „Simmler Feine Frucht“. Angespornt durch diese positive Resonanz darauf hat die Produktentwicklung zwei weitere neue Sorten hervorgebracht, die in diesen Tagen vorgestellt werden.

Auf der Veranstaltung wurden außerdem zwei langjährige Jubilare geehrt. Auf jeweils 25 Jahre Betriebszugehörigkeit blicken Frau Marianne Mohr aus Lauchringen (Auftragsbearbeitung) und Herr Helmut Scheuble aus Oberalpfen (Kocherei) zurück. Die Geschäftsführer dankten beiden Jubilaren für die große Zuverlässigkeit. Sie strichen heraus, dass es gerade in Zeiten des Wandels sehr wichtig sei, Menschen im Team zu haben, die sich durch Kontinuität auszeichnen.

Erschienen in: Südkurier vom 10.01.2007

Badisches im Einkaufskorb

Badisches im Einkaufskorb

Ein „Bewusstsein für heimische Produkte schaffen“ will die Initiative „Badischer Einkaufskorb“. Ihr gehören zwölf Lebensmittelhersteller von der Ortenau bis zum Hochrhein an. Sie wollen dem Verbraucher die Zusammenhänge zwischen der Kaufentscheidung und dem regionalen Arbeitsmarkt, dem Landschaftsbild und dem Kulturleben deutlich machen. Mögliches Fernziel ist die Schaffung einer eigenen Marke „Badischer Einkaufskorb“.

Zunächst aber muss der Verbraucher selbst herausfinden, welche Produkte aus der Region stammen. Um zumindest die Großverbraucher, etwa aus der Gastronomie oder dem Gesundheitswesen, direkt anzusprechen, präsentierten gestern Abend die beteiligten Unternehmen unter Federführung der Wirtschaftsregion Südwest die Aktion im Freiburger Konzerthaus. Dabei sollten auch andere Produzenten aus der Lebensmittelbranche dazu ermuntert werden, dem Arbeitskreis beizutreten. Voraussetzung ist, dass in der Region produziert und verkauft wird. Und ein hoher Qualitätsstandard der Produkte. Die Unternehmen verpflichten sich, so weit wie möglich bei badischen Bauern und heimischen Unternehmen einzukaufen.

Auch die Arbeitsagentur Freiburg unterstützt das regionale Netzwerk. Nach Angaben von Agentur-Geschäftsführer Volker Frede ist die Zahl der in der Ernährungsbranche Beschäftigten in der Region Freiburg seit dem Jahr 2000 von 7800 auf knapp über 6500 zurückgegangen. Dieser Trend soll gewendet werden.

Erschienen in: Badische Zeitung vom 14.11.2006

Preisgekrönte Konfitüren

Preisgekrönte Konfitüren

Aus dem Obstgarten Südbaden rollt derzeit Nachschub an Schwarzkirschen an den Hochrhein. Er verschwindet in den Kesseln von Franz Simmler in Lauchringen und wird am Ende der Produktionskette als Konfitüre in Gläser, Eimer und Portionen abgefüllt. Aus Früchten macht das Familienunternehmen 25 Sorten, „köstlich wie Muttis Marmelade“. Allein 100 Tonnen Schwarzkirschen werden hier pro Jahr verarbeitet. Das schmeckt nicht nur den Kunden in Süddeutschland, die Simmler-Produkte wie Konfitüre, Marmelade und Gelee in ihrem Supermarkt in den Einkaufswagen packen. „Im ersten Halbjahr 2006 ist unser Umsatz um sechs Prozent gestiegen“, so Geschäftsführerin Uta Simmler. 40 Prozent des Zuwachses machen die vier neuen Produkte aus der Linie „Feine Frucht“ aus. Das sind Konfitüren aus Himbeeren, Maracuja, schwarze Johannisbeere und Waldbeeren. Die werden passiert, so dass sie ohne Kerne und Schale, aber mit dem vollen Aroma der Früchte ins Glas oder in den Drei-Kilo-Eimer kommen. Was die Köche bei Simmler in den 350-Kilo-Kesseln zubereiten, kommt auch bei Spitzenköchen und Sommeliers aus den angesehensten kulinarischen Organisationen Europas hervorragend an. Drei Konfitüren erhielten in diesem Jahr in Brüssel den Superior Taste Award. 430 Produkte aus 55 Ländern waren eingereicht worden.

Die Klassiker Schwarzkirsch-Konfitüre Extra mit original Schwarzwälder Kirschwasser und Dreierlei Gsälz, sowie die neue feinen Sorte Schwarze Johannisbeere wurden mit Sternen prämiert. Uta Simmler sieht damit die Unternehmensphilosophie bestätigt: „Nur das Beste“ wird seit jeher in der Produktion verwendet. Die Firma bezieht Früchte bester Qualität aus den Anbaugebieten, die für die jeweilige Sorte optimal sind. So kommen Schwarzkirschen aus Südbaden, Wildpreiselbeeren aus Skandinavien, Aprikosen aus Spanien. Die werden, wie die anderen Früchte und der Saft für 25 verschiedene Konfitüren und Gelees von den Köchen nach Hausfrauenart verarbeitet. Das Obst kommt frisch oder tiefgefroren an und wird in kleinen Mengen kurz und schonend gekocht. Dabei setzt Simmler auf die moderne Technologie seiner Vakuum-Anlagen. Zitronensäure darf mit hinein, das Geliermittel Pektin und Zucker. Je nach Rezept werden auch Gewürze mit beigegeben und Himbeeren in Himbeergeist, Schwarzkirschen in Kirschwasser gebadet. Zum Abfüllen gleitet die noch heiße Konfitüre in Kanälen eine Etage tiefer, wird von Mitarbeitern noch einmal kontrolliert. Verschlossen, gekühlt und etikettiert, kommt die Ware ins Lager. In geschmacksneutralen Weißblech- und Aluminiumverpackungen, Kunststoff passt nicht in die Firmenphilosophie. Die Ware wird frisch ausgeliefert, sie bleibt im Schnitt nur wenige Tage im Lager.

Im nächsten Jahr feiern die Mittelständler ihr 75. Jubiläum, dank Franz Simmler, der 1932 seinen Fruchthandel gründete. In den 50er Jahren begann das Unternehmen wieder mit der Produktion von Konfitüren, belieferte vor allem Fachgroßhandel für das Hotel- und Gaststättengewerbe. Simmler war die erste Firma auf den deutschen Markt, der eine Fruchtmischung als Konfitüre anbot. 1965 brachte das Unternehmen als erster deutscher Hersteller eine Portionspackung aus Aluminium auf den Markt.

Seit drei Jahren teilt sich Uta Simmler (34), eine Enkelin des Gründers, die Geschäftsführung mit ihrem Mann Norbert Münch (40). Die promovierte Betriebswirtschaftlerin ist für Vertrieb und Marketing zuständig, Diplom Wirtschaftsinformatiker Norbert Münch kümmert sich um Produktion, Verwaltung und Einkauf. 45, meist langjährige Mitarbeiter sind mit im Boot. „Wir haben einen guten Kompromiss gefunden zwischen der Bewahrung der Qualität und einer stimmigen Weiterentwicklung“, sagt Uta Simmler. Oft machen Kunden erste Bekanntschaft mit den Simmler-Konfitüren in den Ferien, am Frühstückstisch im Hotel. Und lassen sich im Zwölferpack Nachschub schicken. Mindestens zweimal pro Woche werden in Lauchringen solche Bestellungen fertig gemacht. Nicht selten kommt mit der Bestellung ein dickes Kompliment an. „Ich möchte ein großes Lob über Ihr Quittengelee loswerden. Ich bin diesem regelrecht verfallen“, schreibt beispielsweise ein „Simmlerfan aus Oberbayern“ im Internet-Gästebuch. Auch wenn die Verzehrgewohnheiten sich ändern, die Himbeerkonfitüre mitunter in die Salatsauce kommt oder in den Joghurt, der Renner ist wie eh und je die Erdbeerkonfitüre. Die Kunden dürfen auch im Jubiläumsjahr mit Neuheiten aus Lauchringen rechnen, aber „blaue Schlumpfkonfitüre wird es von uns nicht geben“, sagt Norbert Münch. Die Konfitüre bleibt appetitlich und natürlich ananasgelb, orange, johannisbeerrot und pflaumenfarben – eben wie von Mutti gekocht.

Erschienen in: Südkurier vom 21.07.2006

Superior Taste Award 2006

Superior Taste Award 2006

Lob und Anerkennung in Brüssel:

Drei Produkte der Lauchringer Firma Simmler wurden jetzt in Brüssel mit dem Superior Taste Award 2006 ausgezeichnet. Der Preis wird vom Internationalen Taste and Quality Institute Brüssel verliehen, in der Jury sitzen europäische Spitzenköche und Sommeliers aus den angesehnsten kulinarischen Organisationen Europas. Getestet wurden 430 Produkte aus 55 Ländern. Zu den mit Sternen prämierten Simmler-Produkten gehören die Sorte Schwarze Johannisbeere *, sowie die Klassiker Schwarzkirsch-Konfitüre Extra und Dreierlei Gsälz Extra. Mit den drei erzielten Superior Taste Awards ist Simmler der einzige europäische Konfitürenhersteller, der mit so vielen Sternen ausgezeichnet wurde.
* Anmerkung Redaktion „Feine Frucht“

Erschienen in: Südkurier vom 02.06.2006

Gerüchteküche

Gerüchteküche

(D-Wangen/Tiengen) „Superior Taste Award“ für drei Firmen aus der Region.

Lebensmittel werden im besten Fall über den Geschmack verkauft. Der wurde jetzt ausgezeichnet: Mit dem „Superior Taste Award“, durch eine internationale, hochkarätig besetzte Jury. Drei heimische Firmen sind bei der Preisverleihung in Brüssel dabei: Für exzellenten Geschmack ausgezeichnet wurden die Produkte der Franz Simmler GmbH + Co. in Lauchringen bei Tiengen. Simmler Konfitüren gibt auf ihre Frischeprodukte eine Qualitätsgarantie. Und Simmler ist der einzige europäische Konfitürenhersteller, der Auszeichnungen erhalten hat – gleich für drei Produkte. Darauf ist die Geschäftsleitung besonders stolz.

Erschienen in: akzent 06/2006

Feiner Geschmack

Feiner Geschmack

Die Franz Simmler GmbH + Co. setzt mit „Feine Frucht“ neue Akzente im Konfitüren-Segment.

Warenklasse: Brotaufstrich
Hersteller: Franz Simmler GmbH + Co., Lauchringen, www.simmler.de
Markennamen: Simmler
Produkt: Feine Frucht
Innovation: Neue Marke
Einführungsdatum: National im Januar 2006
Werblich unterstützt durch: Zweitplatzierungs-Displays, Funkspots und Internet
Vertriebsschiene: C + C-Märkte, Kaufhäuser, SB-Warenhäuser, Spezialisten, Super- und
Verbrauchermärkte
Größe und Preis: Ein 225g Glas wird zu einem ca.-Verbrauchspreis von 1,69EUR
angeboten. VE an den Handel sind 10er Trays.
Verkaufspackung: Einweg, Grüner Punkt, EAN-codiert
Produktbeschreibung: Die Brotaufstriche in den Varietäten Waldbeere, Maracuja,
Himbeere und Schwarze Johannisbeere wurden so verfeinert, dass sie nicht nur ohne
Fruchtkerne sind, sondern dass das natürliche Fruchtaroma besonders gut zur Geltung
kommt.

Erschienen in: Lebensmittel Zeitung, 02/2006 vom 13.01.2006

Feines Früchtchen

Feines Früchtchen

Unter der Linie „Feine Frucht“ startet der Konfitürenspezialist Franz Simmler mit vier neuen Sorten ins neue Jahr. Ausgewählte Fruchtsorten, wie Himbeere, Maracuja, Schwarze Johannisbeere und Waldbeere, werden im 225g-Glas angeboten. Die Besonderheit: Die Früchte werden fein passiert, enthalten dadurch keine Fruchtkerne und entfalten so ihr natürliches Fruchtaroma besser. Alle Produkte gehören der Kategorie Konfitüre Extra an. „Hier sind wir zu Hause und hier lassen wir über 70 Jahre Erfahrung und Familientradition in die Entwicklung und Herstellung unserer Produkte einfließen“, so Geschäftsführerin Dr. Uta Simmler. Neben der Intergastra präsentiert Simmler die neuen Produkte auch auf den Hausmessen verschiedener Distributionspartner.

Intergastra: Länderstand Baden-Württemberg, Halle 14.0 www.simmler.de

Erschienen in: Lebensmittel Praxis, 01/2006 vom 13.01.2006

Gastro Szene

Gastro Szene

Simmler-Konfitüren – nur das Beste zum Frühstück

Zu einem guten Frühstück gehört bekanntlich neben ofenfrischen Backwaren eine Auswahl an guten Konfitüren. Und – ohne dass man es verhindern kann -, erscheinen beim Begriff „gute Konfitüre“ Bilder, welche die Oma oder die Mutter beim Einkochen von Früchten zeigen und auf der Zunge und am Gaumen wird eine Art leckerer Genuss vernehmbar. Unschlagbar, diese selbst hergestellten Marmeladen. Aber: Oma hat eine echte Konkurrenz. Ein Familienunternehmen in Lauchringen bei Waldshut-Tiengen beschäftigt sich bereits in der dritten Generation mit der Herstellung von Konfitüren – mit anhaltend wachsendem Erfolg. Das Geheimnis des Unternehmens ist einfach: höchste Qualität gemessen am Leitbild der „selbst eingekochten Konfitüre“ – das Unternehmen: Simmler Konfitüre, ein Manufakturbetrieb, der durch einen hohen Anteil handwerklicher Fertigung Spitzenprodukte herstellt. Frau Dr. Uta Simmler, die gemeinsam mit ihrem Mann Norbert Münch das Unternehmen führt, weiht uns mit spürbarer Freude in die Geheimnisse einer herausragenden Konfitüre ein.

„Nur das Beste ist uns gut genug“ lautet ein Grundsatz des Hauses Simmler. Und das beginnt beim Einkauf der Rohstoffe. „Schwarzkirsche ist nicht gleich Schwarzkirsche“ – um ein Beispiel zu nennen. Die Früchte werden aus den Anbaugebieten bezogen, die für die jeweiligen Sorten optimal sind. Bei der Schwarzkirsche beispielsweise ist das eben Südbaden. Bei der Wildpreiselbeere ist es Skandinavien. Nur optimale Früchte die bestens ausgereift sind, kommen in die Simmler-Konfitürenproduktion. Die von ausgesuchten Lieferpartnern gelieferte Rohware, also Früchte, werden bei Anlieferung erneut einer strengen Qualitätskontrolle unterworfen. Der darauf folgende Schritt ist die Verarbeitung. Um den Fruchtgehalt und die Qualität der Früchte in der fertigen Konfitüre schmecken zu können, gilt es, die Früchte schonend zu kochen. Zu hohe Temperaturen zerstören die Fruchtstückigkeit in den Konfitüren. Aus diesem Grund wird langsam und mit niedrigeren Temperaturen von rund 65 °C eingekocht (eine Hausfrau beispielsweise benötigt hierzu 105°C!). Um den Kochvorgang so kurz wie möglich zu gestalten, werden pro Vorgang nur kleine Mengen (Chargen) eingekocht. Das kostet zwar insgesamt viel mehr Zeit, sorgt aber für den Erhalt des fruchteigenen Geschmackes und für den Erhalt einer hohen Fruchtstückigkeit in den Konfitüren. Diese Art der Verarbeitung ist über eine moderne Vakuum-Anlage und über eine langjährige Erfahrung der hoch qualifizierten Simmler-Mitarbeiter anhaltend möglich. Ebenfalls um höchstmögliche Qualität zu liefern, wird „just in time“ hergestellt und geliefert. Die Simmler-Konfitüren
weisen somit einen besonders hohen Frischegrad auf. Bei der Herstellung der feinen Simmler-Konfitüren und Gelees Extra wird gänzlich auf chemische Konservierungsstoffe, Farb- und Aromastoffe verzichtet. Als Geliermittel werden lediglich verschiedene, auf die Rezeptur exakt abgestimmte Fruchtpektine eingesetzt.

Auch bei den Abfüllbehältnissen geht Simmler einen kompromisslosen Weg. So werden neben den handelsüblichen Glasbehältnissen beispielsweise bei den Großgebinden absolut geschmacksneutrale Weißblechverpackungen, bei den Portionsgrößen Aluminiumverpackungen eingesetzt. Kunststoff findet keinerlei Verwendung. Das aus vielerlei Gründen. Weißblech und Aluminium verhalten sich absolut geschmacks- und geruchsneutral und leiten während des Abfüllprozesses die Wärme des Produktes besser ab. Die Konfitüre kühlt schneller aus, was sich auf die Qualität des Inhaltes sehr positiv auswirkt. Das natürliche Aroma und die natürliche Farbe bleiben dadurch erhalten. Außerdem sind Weißblech und Aluminium lichtundurchlässig und geruchsundurchlässig. Somit wird kein Oxidationsprozess in Gang gesetzt. Zusammengefasst sorgen folgende Prozesse für die besonders hohe Qualität der Simmler-Konfitüren:

Erlesene Rohstoffe (Früchte, Zuckerarten, Fruchtpektine, Gewürze), kurze und geringe thermische Belastung (Einkochprozess bei rund 65 °C), geringe Chargengrößen, Just-in- time-Produktion, keine Zusatzstoffe wie Gelatine, Farb- und Aromastoffe, keine Konservierungsstoffe, keine Fruchtkonzentrate. Produktneutrale Verpackungen aus Glas, Weißblech und Aluminium. Die gleichmäßige Verteilung der Fruchtstücke selbst in Großgebinden basiert auf der „rollenden“ Kühlung. Die Behältnisse werden liegend und mit rollender Bewegung über die Kühlstraße (Wasserkühlung) transportiert. Dadurch verteilen sich die Fruchtstücke gleichmäßig über das gesamte Behältnis und bleiben nach der Kühlung auch in dieser Verteilung bis zur letzten Entnahme.

Daten zum Unternehmen Simmler:
– Familienbetrieb in dritter Generation
– 45 Mitarbeiterinnen undMitarbeiter
– Produktionsstandort in Südbaden am Hochrhein
– 50 % der Produktion gehen in den LEH
– 50 % in die verarbeitende Industrie und in die Gastronomie
– Hohe Sortimentsvielfalt – über 20 Sorten von A wie Ananas über H wie Hagebutte bis Z wie Zwetschge
– Haltbarkeit der Produkte:15 Monate
– Liefergebiete/Schwerpunkte: Baden-Württemberg und Bayern
– Traditioneller Manufakturbetrieb, höchster Qualitätsanspruch

Internet:
www.simmler-konfituere.de

Die Bedeutung von Konfitüren

Die Bedeutung von Konfitüren

Die Bedeutung von Konfitüren zur Veredlung von Back- und Konditoreiwaren

Die Suche nach Kostensenkungspotentialen beschäftigt gegenwärtig viele Branchen, so auch das Back- und Konditorengewerbe. Dabei können Einsparungen an falscher Stelle schnell negative Konsequenzen haben. Gerade der Griff nach billigen „Alternativen“ anstelle von Qualitäts-Zutaten führt oft dazu, dass letzten Endes die Qualität des Endproduktes leidet.

Als Beispiel führt die Geschäftsführerin des mittelständischen Konfitüren-Herstellers Franz Simmler GmbH + Co. KG, Dr. Uta Simmler, Backfüllungen, speziell die Konfitüre, an. Diese ist beliebte Zutat und köstliche Bereicherung für viele Back- und Konditoreiprodukte.

Für den Konsumenten trägt die Konfitüre-Füllung außerordentlich zum Qualitätseindruck des Endproduktes bei, hat aber bei der Herstellung von Backwaren selbst nur einen geringen Kostenanteil. Dieser liegt für eine Berliner-Füllung bspw. bei rund 3% und für ein Pfauenauge bei ca. 7%. Das Einsparpotential ist somit gering, das Risiko von Qualitätseinbußen ist jedoch sehr groß.

Neben der Konfitüre werden auf dem Markt auch andere Produkte für Back-Füllungen, wie bspw. Fruchtfüllungen oder Fruchtkremfüllungen, angeboten. Dazu folgende Übersicht:

Konfitüre:
Fruchtanteil: Mindestens 35%
Inhaltstoffe: Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe sind nicht zulässig!
Bewertung: ++

Fruchtfüllung:
Fruchtanteil: Mindestens 30%
Inhaltsstoffe: Chemisch modifizierte Stärke, Verdickungsmittel, Aromen mit natürlichen Aromastoffen sind zulässig.
Bewertung: –

Fruchtkremfüllung:
Fruchtanteil: Sehr gering, es gibt keine verbindliche Regelung.
Inhaltsstoffe: Stabilisatoren, chemisch modifizierte Stärke, Verdickungsmittel, naturidentische Aromen sind zulässig.
Bewertung: – –

Fazit: Gerade hinsichtlich der öffentlichen Diskussion bezüglich der Allergiepotentiale in Nahrungsmitteln ist Konfitüre die natürlichste Zutat für gute Backwaren.

Ein mittelständischer Konfitüren-Hersteller mit Tradition im Backgewerbe stellt sich vor

Die Firma Franz Simmler aus dem badischen Lauchringen ist ein Hersteller von Qualitäts-Konfitüren für das Back- und Konditorengewerbe und hat sich schon frühzeitig auf die speziellen Erfordernisse der Branche eingestellt. Heute gilt die Marke Simmler aufgrund der Qualität und Sortenvielfalt, für Backwaren werden neun verschiedene Sorten angeboten, in der Zunft als erste Wahl.

Die Qualitätsphilosophie beginnt bei der Auswahl der Rohstoffe, geht über deren Verarbeitung bis hin zur Verpackung der Produkte.

Durch über 70-jährige Erfahrung weiß man bei Simmler genau, wo die besten Früchte wachsen. Gekauft werden ausschließlich hoch qualitative, gut ausgereifte Früchte aus den Anbaugebieten, die für die jeweilige Sorte optimal sind.

Bei der Zubereitung selbst greift das Unternehmen auf modernste Technologie und die langjährige Erfahrung der qualifizierten Mitarbeiter zurück. Was bedeutet dies im Detail?

Bei der Technologie setzt Simmler auf modernste Vakuum-Anlagen, wodurch es möglich ist, die Früchte besonders schonend bei rund 65 Grad Celsius einzukochen. Auch die Chargen werden zugunsten eines kurzen und damit schonenden Herstellungsprozesses klein gehalten. Somit kann man den köstlichen, natürlichen Fruchtgeschmack sehr gut erhalten, so der Geschäftsführer Norbert Münch, der u.a. für die Produktion zuständig ist. Neben der Technologie sind es vor allem die erfahrenen und motivierten Mitarbeiter, die hinter der hervorragenden Qualität von Simmler-Konfitüren stehen.

Strikte Qualitätskontrollen während des gesamten Herstellungsprozesses der Konfitüren sorgen dafür, höchste Qualität zu garantieren. So durchläuft bspw. die Konfitüre vor dem Abfüllen nochmals eine visuelle Endkontrolle durch geschulte Mitarbeiter des Unternehmens.

Die Qualitätsphilosophie spiegelt sich auch in den Abfüllbehältnissen wider – man setzt bei Backkonfitüren nur absolut geschmacksneutrale Vakuum-Weißblecheimer ein. Kunststoff ist nicht geeignet für solche Qualitätsprodukte!

Simmler-Konfitüren als Handelsware für den Verkaufsraum

Bei Simmler produziert man nicht nur Qualitäts-Konfitüren für die Backstube, sondern auch ein breites Sortiment an Produkten für den Verkaufsraum. Dazu zählt Glasware im 225g- und traditionellen 450g-Glas sowie Portionen, die in hochwertigen Aluminium-Bechern angeboten werden. Nach vollzogenem Relaunch der Marke Simmler erfreuen sich die Produkte beim Endkunden nun noch größerer Beliebtheit.

Der Endverbraucher weiß vor allem die hohe Fruchtstückigkeit, die natürliche Fruchtfarbe und den köstlichen Fruchtgeschmack von Konfitüren und Gelees Extra aus dem Hause Simmler sehr zu schätzen.

Als Verkaufsargumente für die Glasware führt Dr. Uta Simmler zudem an, dass es das 450g-Glas bspw. in über 20 köstlichen Sorten gibt. Dies macht es dem Bäcker einfach, sich vom LEH-Angebot zu distanzieren, da er sein ganz eigenes Sortiment zusammenstellen kann.

Ferner ist der Verkauf von Konfitüren in der Bäckerei nahe liegend und es können, bei prominenter Platzierung der Produkte, attraktive Umsätze getätigt werden, denen keine zusätzlichen Personalkosten gegenüberstehen. Für die Marke Simmler im Speziellen spricht, dass diese nicht überall zu kaufen ist und höchste Qualität bei gleichzeitig sehr attraktivem Leistungs-Preis-Verhältnis sicherstellt.

Bei Simmler ist man stolz auf die eigene Konfitürentradition und den Stand des Unternehmens sowie der Produkte heute und verweist Geschäftspartner und Endverbraucher gerne auf die Simmler Qualitätsgarantie:

„Unsere Konfitüren werden seit drei Generationen mit größter Sorgfalt hergestellt. Unsere erfahrenen Mitarbeiter und wir, die Familie Simmler, garantieren Ihnen, dass unsere Konfitüren auch in Zukunft höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden.“

Fazit: Simmler sieht sich als kompetenten Partner, der für Backstube und Verkaufsraum beste Qualität aus einer Hand anbietet.

Wer mehr über Simmler-Konfitüren wissen will, findet eine Vielzahl aktueller Informationen auf der Homepage des Unternehmens (www.simmler-konfituere.de).

Erschienen in: Allgemeiner Bäckerzeitung ABZ, Nr. 41 vom 09.10.2004

Lebensmittelzeitung

Lebensmittelzeitung

Lauchringen, 09. September. Gut ein Jahr nach Start des umfangreichen Verpackungs-Relaunches zeigt sich Dr. Uta Simmler, Geschäftsführerin des Lauchringer Konfitürenherstellers Franz Simmler GmbH + Co., mit dem Resultat sehr zufrieden. Von End- und Großverbrauchern werde die neue Aufmachung sehr gut aufgenommen und auch im Handel stoße sie durchweg auf sehr positive Resonanz. So sei es Ende vergangenen Jahres gelungen, eine regionale Dauerlistung in der Vertriebsschiene „Große Supermärkte“ eines weiteren Handelspartners zu erhalten. Mit verschiedenen anderen Handelspartnern im Süden Deutschlands laufen aktuell Gespräche oder bereits Testlistungen, sagt Dr. Uta Simmler. Insbesondere die Gemeinschaftsaktionen der baden-württembergischen Qualitätshersteller unter dem Slogan „Schmeck den Süden. Baden-Württemberg“ stellten für die Sortimentstests ein ideales Umfeld dar.

Das Geschäftsjahr 2003 hat der Konfitürenspezialist mit einer Absatz- und Umsatzentwicklung von gut 4 Prozent abgeschlossen; vor allem bedingt durch die gute Entwicklung der Glasware. Im Gegensatz dazu hat sich das Geschäft mit der Gastronomie schwieriger gestaltet. Die Erträge waren – aufgrund zwei aufeinander folgender schlechter Ernten und den damit verbundenen höheren Rohstoffpreisen – rückläufig.

Um die Nachfrage nach Simmler Konfitüre außerhalb des heutigen Distributionsgebietes bedienen zu können, wurde vor rund einem Jahr der Direktversand an Endverbraucher initiiert.

Für den Lebensmittelhandel, der nach dem GV-Bereich das zweite, wichtige Standbein des Unternehmens darstellt, wird die Verpackungseinheit für Gläser vom bisherigen Vollkarton auf einen Traykarton umgestellt, der die Regalpflege deutlich effizienter machen und auch das neue Markenverständnis von Simmler besser transportieren soll. Die Umstellung erfolgt im November. Ab diesem Zeitpunkt will Simmler dann mit dem EAN 128 arbeiten und vor dem Jahreswechsel den Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit gerecht werden.

Südkurier

Südkurier

Lauchringen – Im Mittelpunkt des Betriebsabends der Firma Franz Simmler stand die Ehrung von Meister Horst Küpfer, der im laufenden Jahr auf eine 40-jährige Tätigkeit beim Lauchringer Konfitürenspezialisten zurückblickt. Horst Küpfer ist verantwortlich für die Bereiche Wareneingang und Konfitürenabfüllung. Geschäftsführer Klaus Simmler dankte ihm im Namen des Unternehmens für den sehr großen persönlichen Einsatz, den großen Erfolg und die hohe Zuverlässigkeit, mit der sich Küpfer in seinem Arbeitsgebiet einsetze.

Bürgermeister-Stellvertreter Helmut Beiser schloss sich den Gluckwünschen an und überreichte dem Jubilar eine Urkunde und einen Geschenkgutschein. In den Ruhestand verabschiedet wurde Klaus Pfeifer in Anwesenheit seiner Frau. Klaus Pfeifer war 17 Jahre im Versand des Unternehmens tätig. Klaus Simmler dankte ihm im Namen der Geschäftsführung für seinen Fleiß und seine Zuverlässigkeit und verabschiedet ihn mit den besten Wünschen in den Ruhestand.

Im Rahmen der Betriebsversammlung informierte Geschäftsführer Klaus Simmler auch über die aktuelle Unternehmensentwicklung. Die Absätze entwickeln sich im laufenden Jahr erneut positiv. Insbesondere der Bereich der Glasware konnte stark zulegen, wahrend sich die Absatze der Großgebinde und Portionen auf Vorjahresniveau stabilisierten. Getragen werde diese Entwicklung durch die neue Aufmachung, durch verstärkte Marketingaktivitäten – insbesondere im Rundfunk – und durch die Nachfrage der Verbraucher nach hochwertigen, regionalen Produkten.

Auf der Einkaufsseite habe sich das zu Ende gehende Jahr jedoch alles andere als einfach gestaltet. Die enorme Trockenheit habe zu einer äußerst schlechten Ernte bei nahezu allen Fruchtarten geführt. Die Einkaufspreise seien entsprechend stark angestiegen, so dass die Ertragsentwicklung nicht mit der Absatzentwicklung mithalten könne.

Lebensmittelzeitung

Lebensmittelzeitung

Mit der vor wenigen Wochen abgeschlossenen grundlegenden Überarbeitung der Ausstattung ist es dem Konfitürenhersteller Franz Simmler GmbH + Co., Lauchringen, gelungen, sein Sortiment von der Glas- über die Eimerware bis zu den Portionspackungen deutlich moderner und in sich geschlossener zu gestalten. Die zweite große Herausforderung für Dr. Uta Simmler, die seit kurzem in der Geschäftsführung für Vertrieb und Marketing zuständig ist, sei die aktivere Kundenakquise.

Derzeit wird über den LEH etwa die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet, womit diese Vertriebsschiene deutlich stärker geworden ist. Entsprechend zugenommen hat die Glasware, die im laufenden Jahr sogar zweistellig wächst. Während die Marke Simmler vor allem in Baden-Württemberg vertreten ist, werden mit Eigenmarken Kunden auf nationaler Ebene beliefert. Die jährliche Produktionsmenge von Simmler ist mit etwa 3.200 t in den vergangenen Jahren weitgehend konstant geblieben. Nach Hinweis von Dr. Uta Simmler habe jedoch in der Zeit von 1998 bis 2002 eine Mengenverlagerung von Fremdmarken auf Simmler-Produkte stattgefunden, so dass in der Summe eine positive Entwicklung zu verzeichnen sei. (rb)

Südkurier

Südkurier

Der verheißungsvolle Duft von Eingekochtem hangt über dem Betriebsgelände in Lauchringen. Die Franz Simmler GmbH + Co. stellt hochwertige Konfitüren her – ,,köstlich wie Muttis Marmelade“, versichert die Werbung. Mit diesem Qualitätsanspruch will sich das kleine Familienunternehmen auch in der dritten Generation gegen die Großen der Branche behaupten.

Als Fruchthandel wurde der Betrieb 1932 von Franz Simmler gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg spezialisierte sich das Unternehmen zunächst auf Konfitüren für Großverbraucher, belieferte Hotels, Gaststatten, Kliniken und Bäckereien mit Portionspackungen und Großgebinden. Heute, erklärt Uta Simmler, eine Enkelin des Gründers, wird die Hälfte der Produktion über den Einzelhandel abgesetzt. Das Segment wachst zweistellig.

Seit zweieinhalb Jahren ist die 31-jahrige promovierte Betriebswirtschaftlerin im Familienunternehmen tätig. Sie teilt sich die Aufgaben mit ihrem Mann und ihrem Vater. Jeder der drei gleichberechtigten Geschäftsführer hat sein Aufgabengebiet: Uta Simmler kümmert sich um Vertrieb und Marketing, Norbert Münch (37) um Produktion und Verwaltung, und der 62 Jahre alte Klaus Simmler um Einkauf und Technik. ,,Eine etwas große Unternehmensspitze“, meint Uta Simmler, ,,aber für den Übergang absolut notwendig.“

Es gebe einigen Investitionsbedarf im Unternehmen, sagt Uta Simmler. Viel Geld wurde in einen moderneren Auftritt der Marke gesteckt. Der Schriftzug wurde aufgefrischt, die Etiketten überarbeitet. Seit Mai sind die Standard-Glaser in neuer Aufmachung im Handel; die übrigen Verpackungen folgen nach und nach.

Bislang sind die Simmler-Konfitüren nur in Baden-Württemberg in den Regalen des Einzelhandels. ,,Jetzt wollen wir starker in Bayern Fuß fassen.“ Das erfordere einen langen Atem, sagt Uta Simmler. ,,Aber es gibt eine gute Nachfrage nach unseren Produkten.“ Auch mit großen Handelsketten ist das Lauchringer Unternehmen derzeit im Gespräch. Im Preiswettbewerb kann und möchte Simmler nicht mithalten. Das Rezept des Familienbetriebs: Qualität. Das fängt bei den Früchten an. ,,Wir sind beim Einkauf sehr penibel“, sagt Uta Simmler. Stimmt die Güte nicht, muss der Lkw wieder vom Hof, ,,selbst wenn wir dann einmal nicht liefern können“. Verarbeitet werden mehr als 20 Sorten Früchte – frisch, tief gefroren oder pasteurisiert. Produkte aus der Region werden bevorzugt.

Konfitüre, Marmelade, Gelee und Mus werden bei Simmler nach Hausfrauenart hergestellt. ,,Wir verwenden fast nur Kristallzucker“, verrat die Geschäftsführerin. Die Früchte müssen dann nicht so lange gekocht werden, behalten ihre Farbe und das Aroma. Auf Konservierungsstoffe kann verzichtet werden. Einzige Ausnahme sind Großgebinde der Diätprodukte, die sonst nach dem Anbruch rasch verderben würden.

Aus Qualitätsgründen werden Simmler-Konfitüren auch nur in Glas und Weißblech abgepackt. Frühstücksmarmelade aus dem Plastikbecher? Für Uta Simmler „unvorstellbar“. Mit einigem Aufwand werden die Konfitüren gleich nach dem Abfüllen gekühlt – das verhindert das Aufsteigen der Fruchtstücke und halt den Geschmack im Glas. Kleine Chargen und ein schneller Durchsatz bürgen für Frische: ,,Die Ware ist im Schnitt nur drei bis vier Wochen bei uns im Lager.‘

„Es ist ein schweres Geschäft für einen Betrieb unserer Größe“, räumt Uta Simmler ein. Der „Grüne Punkt“ und die anstehende Mautgebühr erforderten enormen Verwaltungsaufwand, der Handel stelle immer höhere Ansprüche an die elektronische Warenwirtschaft. Dennoch sei das Unternehmen im Preis-Leistungs-Verhältnis ,,super positioniert“ – nicht zuletzt, weil viele Wettbewerber mit der Umstellung auf kleinere Glasgrößen tüchtig aufgeschlagen haben. Die Simmler-Konfitüren gibt’s immer noch im 450-Gramm-Glas.

Auf der Habenseite des kleinen Mittelstandlers stehen langjährige, erfahrene Mitarbeiter. Rund 45 Beschäftigte zählt das Unternehmen, darunter viele Frauen, die Teilzeit arbeiten. Auch die Lebensmittelskandale der letzten Jahre haben Simmler genutzt. ,,Die Verbraucher vertrauen einem Familienbetrieb eher“, ist Uta Simmler überzeugt. Das werde auch aus den vielen Briefen an das Unternehmen deutlich.

Oft schreiben Leute, die beim Urlaub in Süddeutschland Geschmack an den Konfitüren aus Lauchringen gefunden haben. So wie jene Familie aus Hamburg, die kürzlich eine E-Mail schickte, weil ihr ,,Vorrat inzwischen auf sechs Glaser geschrumpft ist“ und sie um Nachschub besorgt war. Das bestärkt Uta Simmler in ihrer Überzeugung: ,,In unseren Produkten steckt noch viel Potenzial.“
(Martin Raab)

Lebensmittelzeitung

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Die Franz Simmler GmbH + Co. KG, Lauchringen, hat zwei neue Geschäftsführer: Neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Klaus Simmler sind nun auch Uta Simmler, sowie Norbert Münch in die Geschäftsführung des Konfitüren-Herstellers eingetreten. Uta Simmler zeichnet dabei verantwortlich für Vertrieb und Marketing, Münch unterstehen Produktion und Verwaltung. Damit ist der Wechsel zur dritten Generation in dem Familienunternehmen vollzogen, heißt es. Simmler ist spezialisiert auf die Produktion von Konfitüren, sowohl im Endverbrauchergeschäft für den Einzelhandel als auch für Großverbraucher sowie zur Weiterverarbeitung, also Backkonfitüren. (ach)

Südkurier

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Marmelade einkochen ist streng saisonal an das Auftreten der jeweiligen Fruchte gebunden – und damit für dieses Jahr langst vorbei. Anders ist das bei Familie Simmler in Lauchringen: Dort duftet es auch im November fruchtig-süß. Simmler, ein Familienbetrieb, in dem bereits die dritte Generation tätig ist, ist einer der bekanntesten Konfitürenhersteller im süddeutschen Raum.

Als ,,Kleinbetrieb“ bezeichnet die 29-jährige Uta Simmler (Marketing und Vertriebsleitung), die seit einem knappen Jahr ebenfalls und als einzige der fünf Enkelinnen des Finnengründers vor Ort tätig ist und damit die dritte Generation vertritt, das Unternehmen, das einen Gutteil des Lauchringer Lokalstolzes ausmacht. Angesichts der Zahl von 35 Beschäftigten und im Vergleich zu bundesweit operierenden Großunternehmen der Branche stimmt diese Einschatzung sicherlich – aber für die Region ist die Firma Simmler ein unternehmerisches Highlight, nicht zuletzt wegen ihrer behutsam gesteuerten Stabilität mit bedächtiger, aber stetiger Weiterentwicklung.

Dabei war aller Anfang in diesem Fall besonders schwer: Vor knapp 70 Jahren, am 1. April 1932, zu Zeiten schlechter wirtschaftlicher Entwicklung, hat sich Franz Simmler, dessen Name noch heute auf jedem Konfitüreglas steht, selbstständig gemacht. Am 21. November wäre der Firmengründer 100 Jahre alt geworden.

Sein unternehmerisches Rüstzeug holte sich der junge Franz Simmler bei einem späteren Konkurrenten: Als nämlich sein Ausbildungsbetrieb, die ,,Badische Obst- und Gemüsewerke“ in seinem Geburtsort Grießen von der schweizerischen ,,Hero“ als Filiale ihrer deutschen Tochter ,,Helvetia Konservenfabrik“ übernommen worden war, wurde er dessen Leiter.

In der Zeit waren die Marmelade und Obstkonserven einkochenden Hausfrauen die stärkste Konkurrenz der industriellen Produktion. Daran hat sich, wie Uta Simmler unumwunden zugibt, bis heute nicht viel geändert: Rund 30 Prozent der in Deutschland verzehrten Konfitüre, so wird geschätzt, wird immer noch am heimischen Herd gekocht. Nicht umsonst greift die Firma Simmler diese Tatsache mit ihrem Slogan ,,Köstlich wie Muttis Marmelade“ als Teil der Unternehmensphilosophie werbewirksam auf.

Gerade mal zehn Jahre später war dann der zweite Weltkrieg eine erneute Bewährungsprobe für das Unternehmen, dessen anfängliche Schwerpunkte der Frischobst-Handel und das Geschäft mit Halbprodukten (Pulpen und Säfte) waren. 1944 wurde der Betrieb sogar kurzfristig kriegsbedingt stillgelegt, nachdem Franz Simmler, der zunächst als Lebensmittelproduzent als unabkömmlich eingestuft worden war, doch noch eingezogen wurde. Aber bereits 1945 nahm seine erste Frau Lina stellvertretend das Heft in die Hand und versorgte unter anderem die französische Militärverwaltung mit süßen Obstprodukten.

Ab 1950 ging es dann stetig aufwärts mit der Etablierung der Produkte in der Gastronomie und Hotellerie in Feriengebieten und dem Eintritt de s ältesten Sohnes Franz Herbert (der jetzt auch schon seit einigen Jahren pensioniert ist) in die Firma.

Auch heute noch beliefert Simmler, neben dem regional und überregional vertreibenden Lebensmittelhandel, viele Hotels in ganz Deutschland sowie weiterverarbeitende Betriebe wie Bäckereien. Viel zur Bekanntheit der Firma beigetragen hat die Portionskonfitüre in Aluminium-Bechern, die Simmler 1965 als erster deutscher Hersteller auf den Markt brachte. In den 60er Jahren wurde erstmals großer investiert, an- und umgebaut: Fruchtaufbereitung, Kocherei, Eimerabfüll- und Kühlanlage wurden neu konzipiert. Dennoch ist bei der Konfitüre-Herstellung, trotz der Automatisierung verschiedener Prozesse, noch viel Handarbeit gefragt.
1968 trat der jüngste Sohn Klaus Simmler, der Vater von Uta Simmler und zwischenzeitlich Geschäftsführer, in den Betrieb ein. Von da an wirkte der Firmengründer, der 1976 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhielt, nur noch beratend mit. Und wer weiß, vielleicht lag es an der guten Qualität der Simmler-Konfitüre, dass Franz Simmler ein gesegnetes Alter erreichte: Er starb im April 1991, wenige Monate vor seinem 90. Geburtstag. (Dorothea Rohrbach)

Die Produkte
Neuerdings auch mit Schnäpsle

Den hohen selbstgesteckten Qualitätsanspruch erfüllt der Lauchringer Konfitüren-Hersteller Simmler mit Ausgangsprodukten, die möglichst nah sind an denen, die auch die Hausfrau benutzt. Deshalb wird zum Beispiel Kristallzucker verwendet und nicht, wie weit verbreitet, aus Mais hergestellter Glukosesirup.

Und wer schon immer wissen wollte, warum die gekaufte Erdbeerkonfitüre soviel farbenprächtiger ist als selbstgemachte, findet die Antwort im Produktionsprozess: Die schonend aufgetauten Früchte werden nämlich im Vakuum bei lediglich 60 Grad für nur einige Minuten gekocht, dann einmal zum Pasteurisieren auf etwa 85 Grad aufgekocht – und das war’s auch schon.

Insgesamt hat Simmler 22 verschiedene Sorten im Sortiment der ,,Konfitüre Extra“, von den Klassikern Erdbeer, Himbeer oder Aprikose bis zu ,,modeabhängigen“ Früchten wie Ananas, Pfirsich-Maracuja oder die neuen Kompositionen mit Schnäpsle. Acht Sorten gibt es auch als Diät-Konfitüre. Und etliche unterschiedliche Gebinde, von denen das klassische 450-Gramm-Glas etwa 40 Prozent ausmacht, die übrigen 60 Prozent teilen sich Portionen und Großgebinde von drei bis 12,5

Südkurier

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Im Rahmen des diesjährigen Betriebsabends des Lauchringer Konfitürenherstellers Franz Simmler GmbH + Co. im Gasthaus Feldeck berichtete Geschäftsführer Klaus Simmler über ein gutes Geschäftsjahr. Neben der Belegschaft, aus deren Reihen langjährige Mitarbeiter verabschiedet wurden, und der Geschäftsleitung war auch Lauchringens Bürgermeister Bertold Schmidt anwesend, der die Grüße der Gemeinde übermittelte. Er selbst fühlt sich mit der von Franz Simmler 1932 gegründeten Firma eng verbunden, machte er doch von 1949 bis 1952 hier eine kaufmännische Lehre.

Geschäftsführer Klaus Simmler erklärte, dass in einem immer schwierigeren Umfeld, das sowohl auf der Seite der Wettbewerber als auch auf der Seite des Handels zunehmend von Konzernen geprägt wird, eine positive Umsatzentwicklung erreicht werden konnte. Eine besonders gute Entwicklung wurde im Bereich der Glasware erzielt. Als Gründe hierfür nannte Simmler die familienfreundliche Glasgröße (450g), sowie das Angebot einer echten Alternativgröße für Einpersonen-Haushalte (225g). Infolge der Lebensmittelskandale zu Beginn des Jahres wüssten zu dem immer mehr Verbraucher hochwertige Produkte regionaler Anbieter zu schatzen.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Verabschiedung von drei langjährigen Mitarbeitern in den Ruhestand. Ganz besonderen Dank widmete der Geschäftsführer dem technischen Meister Rudolf Hilpert für seinen unermüdlichen Einsatz für das Familienunternehmen. Auch Bürgermeister Bertold Schmidt dankte ihm für seine Treue und Verlässlichkeit beim Aufbau der Firma.
Hilpert hat sein gesamtes Arbeitsleben, das insgesamt 48 Jahre umfasste, bei der Firma Simmler verbracht. Er ist am 20. September 1953 in das Unternehmen, das damals unter der Leitung des Firmengründers Franz Simmler und dessen ältestem Sohn Franz Herbert Simmler stand, eingetreten. Hilpert war im Gesamtbetrieb für alle technischen Fragen zuständig und hat maßgeblich bei der Anschaffung neuer Maschinen mitgewirkt.

Zahlreiche technische Erfindungen und Neuerungen verdankt die Firma seinem Einfallsreichtum und technischem Verständnis. Klaus Simmler und die gesamte Belegschaft sprachen Hilpert ihre allerbesten Wünsche für den Ruhestand aus.

Ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet wurde Frau Helga Hakenjos, die krankheitsbedingt nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte. Sie war seit dem 23. Mai 1977 für die Firma Simmler tätig und insbesondere mit der Herstellung von Sortimenten der Portionskonfitüre betraut. Klaus Simmler dankt ihr herzlich für ihren Arbeitseinsatz und ihre Zuverlässigkeit. Ebenfalls in Abwesenheit geehrt und verabschiedet wurde vom Geschäftsführer Axel Heukeshoven. Er hatte am 18. Oktober sein 25-jähriges Betriebsjubiläum. Heukeshoven war in der Kocherei verantwortlich für die Herstellung von Konfitüren, die in Portionspackungen abgefüllt werden. Zum Ende des Monats geht er vorzeitig in den Ruhestand.